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Wissenschaftliche Texte zu  Mundus

Der Begriff Mundus bezeichnet in der Geisteswissenschaft und Philosophie weit mehr als eine bloße Weltbezeichnung. Er umfasst das Verständnis der Welt als geordnete Einheit, die in philosophischen, theologischen und kosmologischen Diskursen eine zentrale Rolle spielt. In der Forschung wird der Begriff oft im Kontext der Welterfahrung, der Struktur des Kosmos oder der Beziehung zwischen dem Menschlichen und dem Universellen untersucht.

3  Veröffentlichungen
  • Amerika-Konstruktion in ''Mundus Novus'' und ''Quattuor Navigationis'' von Amerigo Vespucci
    Titel: Amerika-Konstruktion in ''Mundus Novus'' und ''Quattuor Navigationis'' von Amerigo Vespucci
    Autor:in: Jasmin Sarlak (Autor:in)
    Fach: Amerikanistik - Literatur
    Kategorie: Hausarbeit , 2015 14 Seiten , Note: 2,0
    Katalognummer: 942121
    Preis: US$ 15,99
  • Das Frauenbild bei T. Livius auf dem Hintergrund der Reden anlässlich der Abrogation der "lex Oppia"
    Sumptus et luxuria als mundus muliebris?
    Titel: Das Frauenbild bei T. Livius auf dem Hintergrund der Reden anlässlich der Abrogation der
    Autor:in: Master of Arts UZH Roman Weber (Autor:in)
    Fach: Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
    Kategorie: Seminararbeit , 2011 22 Seiten , Note: 5.5
    Katalognummer: 273612
    Preis: US$ 18,99
  • Die Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Interessen einer Lerngruppe in Latein (Jgst. 10) bei Amerigo Vespuccis Brief über die Entdeckung der „Neuen Welt“ (Mundus Novus)
    Titel: Die Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Interessen einer Lerngruppe in Latein (Jgst. 10) bei Amerigo Vespuccis Brief über die Entdeckung der „Neuen Welt“ (Mundus Novus)
    Autor:in: M. A. Marc Andre Ziegler (Autor:in)
    Fach: Latein
    Kategorie: Examensarbeit , 2010 63 Seiten , Note: 2,0
    Katalognummer: 347148
    Preis: US$ 34,99

In der philosophischen Tradition wird die Untersuchung des Mundus oft mit der Frage nach der Beschaffenheit der Wirklichkeit verknüpft. Dabei stehen Konzepte wie der Kosmos als ein harmonisches Ganzes oder die Trennung zwischen der physischen Welt und einer metaphysischen Ordnung im Zentrum der Debatte. Historisch betrachtet hat sich die Bedeutung des Begriffs von antiken Weltbildern, die auf mathematischen und geozentrischen Prinzipien basierten, hin zu modernen, eher phänomenologischen Deutungen entwickelt, welche die subjektive Wahrnehmung der Welt in den Vordergrund stellen. Ein wesentlicher Forschungsgegenstand ist zudem die Schnittstelle zwischen Linguistik, Religion und Kosmologie. Wissenschaftler untersuchen, wie sprachliche Konstruktionen den Mundus definieren und wie religiöse Vorstellungen einer geordneten Welt das menschliche Handeln beeinflussen. Methodisch reicht das Spektrum dabei von der philologischen Analyse klassischer Texte bis hin zu kulturwissenschaftlichen Ansätzen, die die Evolution von Weltbildern über verschiedene Epochen hinweg nachzeichnen. Entdecke diese wissenschaftlichen Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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