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Wissenschaftliche Texte zu  Nachkriegspresse

Der Begriff der Nachkriegspresse umfasst die mediale Landschaft in den Jahren unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. In der Geschichtswissenschaft und den Medienwissenschaften bildet dieses Feld ein zentrales Untersuchungsgebiet für die Analyse von gesellschaftlichem Wandel, politischer Neuausrichtung und der Rolle der Information in Transformationsprozessen. Dabei stehen die Bedingungen der Pressefreiheit sowie die mediale Verarbeitung der jüngsten Geschichte im Fokus.

2  Veröffentlichungen
  • Der "Donau-Kurier" in der Lizenzzeit (1945-1949)
    Titel: Der
    Autor:in: Dipl.-Germ. Tobias Zell (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen
    Kategorie: Diplomarbeit , 2003 167 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 198357
    Preis: US$ 46,99
  • Der Holocaust und die Nachkriegspresse
    Eine quantitative Analyse zur Aufarbeitung des Holocaust in der österreichischen Berichterstattung der Nachkriegsjahre
    Titel: Der Holocaust und die Nachkriegspresse
    Autor:in: Simon Garschhammer (Autor:in)
    Fach: Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik
    Kategorie: Bachelorarbeit , 2019 81 Seiten , Note: 1,2
    Katalognummer: 498421
    Preis: US$ 42,99

Die wissenschaftliche Untersuchung der Presse in der unmittelbaren Nachkriegszeit befasst sich intensiv mit der Rekonstruktion öffentlicher Meinungsbildung unter den Vorzeichen von Besatzung, Trümmergesellschaft und politischer Neukonstituierung. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage, wie Medien die moralischen und politischen Verpflichtungen nach dem Zusammenbruch der NS-Diktatur wahrnahmen. Forscher analysieren hierbei die Diskrepanz zwischen der notwendigen Aufarbeitung von Verbrechen und der tatsächlichen medialen Darstellung, um die Mechanismen von Erinnerung und Vergessen in der frühen Bundesrepublik oder in den besetzten Zonen zu verstehen. Methodisch variieren die Ansätze zwischen quantitativen Inhaltsanalysen zur Erfassung von Berichterstattungsraten und qualitativen Diskursanalysen zur Untersuchung ideologischer Färbungen. Ein weiteres Feld ist die Untersuchung der regulatorischen Rahmenbedingungen, etwa durch Lizenzierungsverfahren oder die Kontrolle durch die Alliierten, welche die Vielfalt und Richtung der journalistischen Arbeit maßgeblich beeinflussten. Neben der rein politischen Funktion wird auch die soziokulturelle Bedeutung der Zeitungen als identitätsstiftende oder spaltende Instanz in einer instabilen Gesellschaft untersucht. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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