Die Theorie des natürlichen Zinses basiert auf der Annahme, dass es einen einzig richtigen Zinssatz gibt, der die Sparneigung der Haushalte mit der Investitionsneigung der Unternehmen in Einklang bringt. Dieser Zinssatz soll die volkswirtschaftliche Effizienz maximieren und eine stabile Konjunkturentwicklung fördern. Die Diskussion um den natürlichen Zins ist eng mit der Debatte um die Rolle der Zentralbanken und die Ausgestaltung der Geldpolitik verbunden. Während einige Ökonomen den natürlichen Zins als wichtigen Orientierungspunkt für die Zentralbanken betrachten, argumentieren andere, dass er aufgrund von Unsicherheiten und Informationsasymmetrien schwer zu bestimmen sei. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.