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Wissenschaftliche Texte zu  Nazismus

Der Begriff Nazismus bezeichnet die Ideologie und die politischen sowie gesellschaftlichen Strukturen des Nationalsozialismus. In der Geschichtswissenschaft, der Politikwissenschaft sowie der Soziologie wird das Phänomen unter verschiedenen Gesichtspunkten untersucht. Dabei stehen die Mechanismen der Machtausübung, die Konstruktion von Feindbildern und die Auswirkungen auf das soziale Gefüge im Zentrum der wissenschaftlichen Analyse.

2  Veröffentlichungen
  • Aufklärung und Mythos in Ernst Cassirers "Philosophie der Aufklärung"
    Titel: Aufklärung und Mythos in Ernst Cassirers
    Autor:in: Jonathan Arriola (Autor:in)
    Fach: Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts
    Kategorie: Essay , 2015 22 Seiten , Note: 19/20
    Katalognummer: 346949
    Preis: US$ 18,99
  • Die Schweiz und ihr Umgang mit fremden Anderen und anderen Fremden
    Die Feindbilder der Schweiz im Wandel der Zeit
    Titel: Die Schweiz und ihr Umgang mit fremden Anderen und anderen Fremden
    Autor:in: Master of Arts UZH Roman Weber (Autor:in)
    Fach: Weltgeschichte - Moderne Geschichte
    Kategorie: Masterarbeit , 2014 94 Seiten , Note: sehr gut
    Katalognummer: 273629
    Preis: US$ 42,99

Die wissenschaftliche Aufarbeitung des Nazismus umfasst eine Vielzahl interdisziplinärer Ansätze, die weit über die rein politische Chronologie hinausgehen. In der psychologischen und psychoanalytischen Forschung liegt ein Fokus auf den Triebstrukturen und der Symbolik, die zur Mobilisierung breiter Bevölkerungsschichten beitrugen. Parallel dazu untersuchen kulturwissenschaftliche Perspektiven die Rolle von Mythen, Ästhetik und der Manipulation von Narrativen, um die ideologische Durchdringung des Alltags zu verstehen. Dabei wird oft die Spannung zwischen den Errungenschaften der Aufklärung und den rassistischen, antidemokratischen Strömungen thematisiert. Ein weiterer zentraler Forschungsgegenstand ist die Frage nach der gesellschaftlichen Peripherie und der Konstruktion des Fremden. Die Analyse von Identitätskonzepten und die Abgrenzungsprozesse gegenüber Minderheiten erlauben Rückschlüsse auf die Dynamiken von Ausgrenzung und kollektiver Identitätsbildung. Methodisch reicht das Spektrum von der Diskursanalyse bis hin zur Untersuchung von Medienwirkungen und deren Einfluss auf das kollektive Bewusstsein. Diese Debatten sind essenziell, um die historischen Kontinuitäten und Brüche in Bezug auf Ideologien und staatliche Strukturen zu begreifen. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN, sofort als PDF und eBook, viele als Print-on-Demand.

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