Der Neorealismus basiert auf der Annahme, dass Staaten in einem anarchischen System agieren, in dem es keine übergeordnete Autorität gibt, die ihre Beziehungen regelt. Dies führt zu einem permanenten Wettbewerb um Macht und Sicherheit, der die Beziehungen zwischen Staaten prägt. Zentrale Theorien und Modelle des Neorealismus sind die Machtverteilungstheorie und die Theorie der sicherheitspolitischen Dilemmata. Die Debatten um den Neorealismus konzentrieren sich auf Fragen wie die Stabilität des internationalen Systems, die Rolle von Institutionen und die Möglichkeiten einer Kooperation zwischen Staaten. Angrenzende Begriffe und Anwendungsfelder sind die Realpolitik, der Idealismus und die Konstruktion von Sicherheit. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum Neorealismus als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.