Das Oberhausener Manifest ist eng mit der Geschichte des Neuen Deutschen Films verbunden, der sich in den 1960er Jahren etablierte. Zentrale Figuren wie Alexander Kluge, Edgar Reitz und Volker Schlöndorff prägten diese Bewegung, die sich durch ihre kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit und ihre experimentelle Erzählweise auszeichnete. Die filmwissenschaftliche Forschung beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Manifests auf die Entwicklung des deutschen Kinos und den internationalen Film. Fragen nach der Autorenfilm-These, der Rolle von Filmfestivals und der Finanzierung von Filmprojekten sind Gegenstand aktueller Debatten. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesen Themen als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.