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Wissenschaftliche Texte zu  Ohnmächtigen

Der Begriff der Ohnmächtigen beschreibt im sozialwissenschaftlichen und politikwissenschaftlichen Kontext Akteure, die über keine konventionellen Machtressourcen oder staatliche Souveränität verfügen. Die Forschung untersucht hierbei das Paradoxon, wie aus einer Position der strukturellen Unterlegenheit heraus politischer Einfluss oder radikale Handlungsformen entstehen können. Dabei steht die Analyse von Motivationsstrukturen und die Wirkung asymmetrischer Machtverhältnisse im Zentrum.

2  Veröffentlichungen
  • Die Macht der Ohnmächtigen - Warum Terroristen bei Anschlägen ihr Leben opfern
    Ein Erklärungsversuch
    Titel: Die Macht der Ohnmächtigen - Warum Terroristen bei Anschlägen ihr Leben opfern
    Autor:in: Esra Poyraz (Autor:in)
    Fach: Soziale Arbeit / Sozialarbeit
    Kategorie: Hausarbeit , 2008 26 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 118019
    Preis: US$ 18,99
  • Die Macht der Ohnmächtigen. Warum Terroristen bei Anschlägen ihr Leben opfern. Ein Erklärungsversuch am Beispiel der Attentate vom 11. September 2001.
    Titel: Die Macht der Ohnmächtigen. Warum Terroristen bei Anschlägen ihr Leben opfern. Ein Erklärungsversuch am Beispiel der Attentate vom 11. September 2001.
    Autor:in: Dipl.-Journ. Michael Schulte (Autor:in)
    Fach: Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik
    Kategorie: Hausarbeit , 2003 35 Seiten , Note: 2,0
    Katalognummer: 15565
    Preis: US$ 18,99

In der wissenschaftlichen Debatte wird die Ohnmacht oft nicht als bloßer Zustand der Passivität verstanden, sondern als dynamisches Feld, in dem sich Widerstand und Agency manifestieren. Ein zentraler Aspekt ist die Untersuchung von asymmetrischen Konflikten, bei denen Akteure ohne militärische oder ökonomische Stärke versuchen, durch symbolische Gewalt oder extreme Maßnahmen politische Veränderungen zu erzwingen. Hierbei spielen psychologische Faktoren, religiöse oder ideologische Überzeugungen sowie die soziologische Analyse von Marginalisierungsprozessen eine entscheidende Rolle für das Verständnis der Handlungslogik. Die theoretische Auseinandersetzung umfasst zudem die Frage, wie Machtstrukturen definiert werden und ab wann ein Subjekt als machtlos gilt. Disziplinen wie die politische Psychologie und die Friedens- und Konfliktforschung untersuchen, wie das Erleben von Entmachtung und die daraus resultierende Frustration zu radikalen Gruppenbildungen führen können. Dabei werden verschiedene Modelle herangezogen, um die Grenze zwischen politischer Teilhabelosigkeit und der bewussten Wahl zerstörerischer Strategien zu bestimmen. Entdecke diese wissenschaftlichen Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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