Die Festhaltetherapie, auch bekannt als Holding-Therapie, ist eine Methode, die auf die körperliche und emotionale Beruhigung von Kindern abzielt. Sie wird oft in der Behandlung von Autismus und anderen Entwicklungsstörungen eingesetzt. Die Wirksamkeit und die ethischen Implikationen dieser Methode sind jedoch umstritten und Gegenstand wissenschaftlicher Forschung und Diskussion. Die Kritik an der Festhaltetherapie konzentriert sich auf die Frage, ob sie als Form der Misshandlung oder als sinnvolle Hilfe angesehen werden kann. Während einige Studien ihre positive Wirkung auf das Verhalten und die emotionale Stabilität von Kindern mit Autismus belegen, warnen andere vor den potenziellen Risiken und der Möglichkeit von Missbrauch. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.