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Wissenschaftliche Texte zu  Sedisvakanz

Unter der Sedisvakanz wird der Zustand der Leere des Stuhls verstanden, der eintritt, wenn ein kirchliches Amt, insbesondere das des Papstes oder eines Bischofs, vakant ist. Dieser Begriff spielt eine zentrale Rolle in der Kanonistik sowie in der Kirchengeschichte. Er beschreibt die Phase der institutionellen Übergangsordnung, in der die Leitung der Kirche oder einer Diözese vorübergehend nicht besetzt ist.

2  Veröffentlichungen
  • Alter Wein in neuen Schläuchen? Eine kulturhistorische Auseinandersetzung mit dem religiösen Pluralismus zwischen kollektivem Glauben und individualisierter Praxis
    Titel: Alter Wein in neuen Schläuchen?  Eine kulturhistorische Auseinandersetzung mit dem religiösen Pluralismus zwischen kollektivem Glauben und individualisierter Praxis
    Autor:in: Marion Röbkes (Autor:in)
    Fach: Soziologie - Religion
    Kategorie: Hausarbeit , 2010 34 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 149350
    Preis: US$ 18,99
  • Die Auflösung des Bistums Merseburg im Jahre 981
    Titel: Die Auflösung des Bistums Merseburg im Jahre 981
    Autor:in: Nico Lehmann (Autor:in)
    Fach: Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
    Kategorie: Hausarbeit , 2010 31 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 159824
    Preis: US$ 18,99

Die wissenschaftliche Betrachtung der Sedisvakanz umfasst komplexe rechtliche und institutionelle Fragestellungen bezüglich der Handlungsfähigkeit einer kirchlichen Gemeinschaft. In der Forschung stehen dabei oft die Frage nach der Kompetenzverteilung der interimistischen Verwaltung und die Abgrenzung zwischen ordentlicher und außerordentlicher Machtausübung im Fokus. Historisch betrachtet führt die Vakanz oft zu Spannungen zwischen der Bewahrung der Tradition und der Notwendigkeit administrativer Anpassungen an aktuelle politische oder soziale Realitäten. Dabei wird untersucht, wie die Kontinuität des Amtes trotz der physischen Abwesenheit eines Amtsträgers gewährleistet werden kann. Neben der rein rechtlichen Perspektive der Kanonistik gewinnt das Thema in der Kirchensoziologie und der historischen Forschung an Bedeutung, insbesondere wenn es um die Auswirkungen auf die Glaubenspraxis und die kirchliche Struktur geht. Es gilt zu klären, welche Auswirkungen die Phase der Nichtbesetzung auf die Autorität und die Legitimation religiöser Institutionen hat. Die Debatte dreht sich häufig um das Spannungsfeld zwischen der institutionellen Stabilität und der individuellen religiösen Identität innerhalb einer Gemeinschaft während solcher Übergangszeiten. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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