Das Stressmodell von Lazarus basiert auf der Annahme, dass Stress nicht nur durch die objektive Situation, sondern auch durch die subjektive Bewertung und Interpretation der Situation entsteht. Es unterscheidet zwischen verschiedenen Phasen der Stressreaktion, wie der primären und sekundären Bewertung. Die primäre Bewertung bezieht sich auf die Einschätzung der Situation als bedrohlich oder nicht, während die sekundäre Bewertung die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Ressourcen zur Bewältigung der Situation umfasst. Die Anwendung des Stressmodells von Lazarus ist vielfältig und reicht von der Klinischen Psychologie bis hin zur Gesundheitsförderung. Es kann verwendet werden, um Interventionen zur Stressreduktion und zur Förderung der emotionalen Intelligenz zu entwickeln. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum Stressmodell von Lazarus als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand.