Der Structuralism basiert auf der Annahme, dass alle Phänomene, seien sie sprachlich, sozial oder kulturell, durch unterliegende Strukturen und Muster bestimmt sind. Diese Strukturen werden als fundamentale Einheiten betrachtet, die die Bedeutung und die Funktionsweise der Phänomene erklären. In der Literaturwissenschaft hat der Structuralism zu einer Vielzahl von Theorien und Methoden geführt, die sich mit der Analyse von Erzählstrukturen, der Rolle des Autors und der Bedeutung von Texten beschäftigen. Die Entwicklung des Structuralism hat auch zu einer Reihe von Debatten und Kritiken geführt, insbesondere im Hinblick auf die Frage, ob Strukturen objektiv existieren oder ob sie durch die Analyse selbst konstruiert werden. Angrenzende Begriffe wie Poststructuralism und Dekonstruktion haben ebenfalls zu einer Weiterentwicklung der Theorien und Methoden des Structuralism geführt. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Structuralism bei GRIN, sofort als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand.