Die Theorie des Tokenism geht auf die Soziologin Rosabeth Moss Kanter zurück, die sie in den 1970er Jahren entwickelte. Sie beschreibt, wie tokenisierte Individuen oder Gruppen oft als Symbol für die Offenheit und Toleranz einer Organisation oder Gesellschaft dienen, ohne dass dies jedoch zu einer tatsächlichen Änderung der Machtstrukturen oder sozialen Ungleichheiten führt. Tokenism ist ein komplexes Phänomen, das in verschiedenen Disziplinen wie Soziologie, Psychologie und Politikwissenschaft untersucht wird. Es wirft Fragen zur sozialen Identität, Macht und Teilhabe auf und ist eng mit anderen Konzepten wie Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierung verbunden. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu Tokenism als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.