Die Theorie der Trade Creation geht auf die Idee zurück, dass Handelsabkommen und -verträge zwischen Ländern zu einer Erhöhung des bilateralen Handelsvolumens führen können. Dies kann durch die Reduzierung von Handelshemmnissen wie Zöllen und anderen Barrieren erreicht werden. Ein wichtiger Aspekt der Trade Creation ist die Frage, ob die Schaffung neuer Handelsbeziehungen zu einer Verdrängung bestehender Handelsbeziehungen führt oder ob sie tatsächlich zu einer Nettoerhöhung des Handelsvolumens führt. Die Diskussion um die Trade Creation ist eng mit der Debatte um die Auswirkungen von Globalisierung und Regionalisierung auf den Welthandel verbunden. Während einige Argumente dafür sprechen, dass Trade Creation zu einer Erhöhung des Wohlstands und einer Steigerung der wirtschaftlichen Effizienz führt, gibt es auch Kritiker, die argumentieren, dass die Schaffung neuer Handelsbeziehungen zu einer Verlagerung von Arbeitsplätzen und einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen in bestimmten Branchen führen kann. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.