Die Unipolarität ist ein zentrales Konzept in der Theorie der internationalen Beziehungen und wird oft in Verbindung mit der Realistischen Schule diskutiert. Diese Schule betont die Bedeutung von Macht und Interessen in den internationalen Beziehungen. Einige Theorien, wie die des unipolaren Hegemons, argumentieren, dass eine unipolare Weltordnung stabiler sei als eine multipolare, da sie weniger Konflikte zwischen großen Mächten aufweist. Die Debatte um die Unipolarität ist jedoch nicht unumstritten. Kritiker argumentieren, dass eine unipolare Weltordnung zu einer Konzentration von Macht und einer Marginalisierung schwächerer Staaten führen kann. Angrenzende Begriffe wie Multilateralismus und Global Governance spielen hier eine wichtige Rolle. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.