Die Idee des Volksgerichts wurzelt in der Vorstellung, dass die Macht bei der Bevölkerung liegt und diese direkt an der Rechtsprechung und Gesetzgebung beteiligt sein sollte. Historisch gesehen spielten Volksgerichte in der athenischen Demokratie des 5. Jahrhunderts v. Chr. eine wichtige Rolle, indem sie die Macht der Aristokratie einschränkten und die Rechte der Bürger stärkten. In der modernen politischen Theorie werden Konzepte wie das Volksgericht im Rahmen der Diskussionen über direkte Demokratie, Partizipation und Repräsentation thematisiert. Zentrale Fragen dabei sind, wie die Beteiligung der Bevölkerung an der Justiz und der Gesetzgebung gestaltet werden kann, ohne die Professionalität und Unabhängigkeit der Justiz zu gefährden. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesen und weiteren Aspekten des Volksgerichts als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.