Die Theorie des Wählens ist eng mit der Ökonomischen Theorie der Demokratie verbunden, die von Anthony Downs begründet wurde. Diese Theorie geht davon aus, dass Wähler bei ihren Entscheidungen rationale, eigennützige Überlegungen anstellen. Allerdings gibt es auch Kritik an dieser Theorie, da sie die Komplexität der Wahlentscheidungen nicht vollständig abbildet. Ein wichtiger Aspekt der Theorie des Wählens ist die Paradoxie des Wählens, die besagt, dass es für den Einzelnen oft nicht rational ist, an Wahlen teilzunehmen, da der Einfluss einer einzelnen Stimme auf das Ergebnis sehr gering ist. Dennoch nehmen viele Menschen an Wahlen teil, was auf verschiedene Faktoren wie soziale Identität, moralische Überzeugungen oder das Gefühl der Bürgerpflicht zurückzuführen sein kann. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.