Ein zentraler Aspekt bei der Untersuchung von Wettbewerbsverzerrungen ist die Unterscheidung zwischen staatlichen Eingriffen und marktseitigen Fehlverhalten. Staatliche Beihilfen stellen hierbei oft ein kritisches Feld dar, da sie durch die gezielte Förderung einzelner Unternehmen die Chancengleichheit auf dem Binnenmarkt untergraben können. Die Forschung befasst sich intensiv mit der Frage, ab welchem Punkt eine Subvention die natürliche Konkurrenz so stark beeinflusst, dass die Effizienz des Marktes nachhaltig geschädigt wird. Dabei spielen rechtliche Rahmenbedingungen und die Auslegung von EU-Wettbewerbsregeln eine entscheidende Rolle für die Bewertung einzelner Maßnahmen. Neben der staatlichen Ebene rücken zudem unlautere Wettbewerbspraktiken und die Entstehung von Marktbeherrschungen in den Fokus der wissenschaftlichen Debatte. Theorien zur Marktstruktur helfen dabei zu erklären, wie durch strategisches Verhalten von Marktteilnehmern Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber geschaffen oder bestehende Monopolstellungen gefestigt werden. Die Disziplinen der Ökonomie und des Rechts arbeiten hier eng zusammen, um Instrumente zur Korrektur solcher Verzerrungen zu entwickeln und die Integrität des Marktes zu gewährleisten. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.