Social BPM II
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis. IV
Tabellenverzeichnis. V
Abk ürzungsverzeichnis VI
1. Einleitung Motivation 1
2. Grundkonzepte 3
2.1 Web 2.0 und Social Software. 3
2.1.1 Begriffsklärung 3
2.1.2 Charakteristik von Social Software. 4
2.1.3 Prinzipien von Social Software. 5
2.2 Enterprise 2.0 6
2.3 Rollenverständnis im klassischen BPM 7
3. Untersuchungsansatz. 9
3.1 Review. 9
3.2 Vorgehensweise 9
4. Erweiterte Konzepte. 11
4.1 Beziehungen zwischen Social Software und BPM 11
4.2 Prinzipien von Social Software im BPM und deren Erfolgspotentiale. 11
4.3 Empowerment und Agiles BPM 12
4.4 Social BPM Lebenszyklus 13
5. Aktuelle Entwicklung und offene Probleme im Social BPM 15
5.1 Technologieoptionen. 15
5.2 Prozessdefinition und Modellierung 17
5.3 Prozessoptimierung - Vorgehen und Qualitätssicherung 19
5.4 Rollenverständnis im Social BPM 21
5.5 Charakteristik des Social BPM 21
6. Aktuelle Prototypen 23
6.1 ARISalign. 23
6.2 collMaP (Forschungsprototyp) 24
7. Bedeutung für den Bezugsrahmen 26
Social BPM III
8. Zusammenfassung und Fazit. 28
9. Ausblick 29
Literaturverzeichnis VI
Social BPM
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Übersicht - Web 2.0-Anwendungen Technologien.
Abb. 2: Auswirkungen von Web 2.0 für Unternehmen
Abb. 3: Trennung zwischen operative und strategischem BPM als
Voraussetzung der Selbstorganisation
Abb. 4: Architektur der Plattform zum Prozessmanagement.
Abb. 5: Beispiel ARIS Business Architect mit Methodenfilter
Abb 6: Prozessoptimierung im Social BPM
Social BPM V
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Rollenverständnis im klassischen BPM in der Literatur....................7 Tabelle 2: Einflussmöglichkeiten der Rolleninhaber im klassischen BPM ........8 Tabelle 3: Charakteristiken des Prozessmanagements aus der Perspektive des
Web 2.0 .............................................................................................................22 Tabelle 4: Social BPM im allgemeinen Bezugsrahmen....................................27
Social BPM VI
Abkürzungsverzeichnis
ARIS Architektur integrierte Informationssysteme Blog Weblog BPM Business Process Management EPK Ereignisgesteuerte Prozesskette ERM Entity Relationship Model IP Internet Protocol SaaS Software as a Service VoIP Voice over IP WWW World Wide Web
Social BPM
1. Einleitung & Motivation
Nachdem der Begriff Web 2.0 Anfang des 21. Jahrhunderts erstmalig der breiten Öffentlichkeit präsentiert wurde, sind entsprechende Anwendungen heute ein fester Bestandteil des täglichen Lebens. Sowohl im privaten als auch im kommerziellen Bereich profitieren Web 2.0-Anwendungen, auch Social Software genannt, von einem stetigen unverminderten Wachstum, was durch einige Beispiel belegt werden soll:
Während Ende des Jahres 2003 ca. 1 Mio. Blogs (Weblogs) im Internet existierten, waren im Jahr 2007 bereits über 70 Mio. Blogger mit ihren Publikationen vertreten. Die heutige Anzahl beläuft sich auf ca. 184 Mio.
Die Video-Plattform YouTube verursacht heute über 10% des gesamten Datenverkehrs im Internet.
Die Online-Enzyklopädie Wikipedia verfügt heute über weit mehr als 10 Mio. Artikel und konnte damit innerhalb von 2 Jahren die Anzahl der Veröffentlichungen verdoppeln.
In den letzten Jahren haben sich betriebliche Konzepte entwickelt, welche auf der Akzeptanz und dem Erfolg von Social aufbauen sollten. Eines des bedeutendsten Begrifflichkeiten in diesem Zusammenhang ist Enterprise 2.0, welches sich einer Reihe von Web 2.0-Technologien bedient, um die Arbeitseffektivität im Unternehmen zu steigern. Das Resultat ist in der Praxis eine Glättung der Unternehmensstrukturen durch notwendig werdende Verschiebungen von Kompetenzen und ein steigender Grad an Sozialisierung in der Mitarbeiterschaft.
Die klassischen Organisationstheorien, welche nach wie vor von der Mehrzahl der Unternehmen umgesetzt wird, setzen den Fokus auf eine personelle Trennung von Planung und Ausführung der Arbeitsabläufe. Daraus resultiert für das Geschäftsprozessmanagement, die heute etablierte Methode der Experteninterviews im Rahmen des Process-Discovery. Als Experten werden dabei Führungskräfte, also die für die Planung verantwortlichen Mitarbeiter des Unternehmens gesehen, wobei die ausführenden Mitarbeiter meist unberücksichtigt bleiben. Diese Methode hat sich im Laufe der Jahre als überaus geeignet für standardisierte Prozesse erwiesen, jedoch stößt sie bei flexiblen Arbeitsabläufen, wie sie immer häufiger vom Markt gefordert werden, an ihre Grenzen. Neben dem Flexibilitätsaspekt zeichnet sich eine Ineffizienz dieser Methode
Social BPM 2
ab, da in der Praxis ca. 41% der Projektressourcen (Zeit und Kapital) für diese Phase der Analyse und Dokumentation in Anspruch genommen wird. Ein Kernprinzip des Geschäftsprozessmanagements besteht in der kontinuierlichen Anpassung des Unternehmens und der betrieblichen Abläufe an seine Umgebung. Im klassischen Geschäftsprozessmanagement wird diese Umgebung stark auf den Markt fokussiert, in welchem das Unternehmen agiert, da dieser als Hauptträger wachsender Anforderungen an Zeit, Qualität, Kosten und Flexibilität identifiziert werden kann. Dieser Wandel der Anforderungen kann nur erfüllt werden, wenn er als permanente Herausforderung und kontinuierlicher Prozess betrachtet wird, welcher nicht nur den Markt, sondern das gesamte Unternehmen umfasst 1 .
Das BPM 2.0 (Social BPM) versucht diese Ansatzpunkte zu einer neuen Herangehensweise zu vereinen und somit die Flexibilität der betrieblichen Abläufe zu erhöhen, die Mitarbeitermotivation zu steigern, den BPM-Lebenszyklus zu verkürzen und Innovationen voran zu treiben.
In Kapitel 2 wird zunächst auf die grundlegenden Begrifflichkeiten und Terminologien, sowie die Grundkonzepte der Thematik eingegangen, um ein klares und eindeutiges Verständnis der nachfolgenden Kapitel zu ermöglichen. Kapitel 3 beschreibt dann kurz das methodische Vorgehen der vorliegenden Arbeit. Im anschließenden Kapitel 4 wird mit den erweiterten Konzepten zunächst auf die theoretischen Grundgedanken des Social BPM eingegangen und der veränderte Lebenszyklus zum klassischen BPM vorgestellt. Kapitel 5 gibt einen Überblick über die aktuellen Forschungsanstrengungen und offenen Probleme und erläutert in diesem Zusammenhang aktuelle Vorgehensansätze in unterschiedlichen Phasen des BPM-Zyklus. Anschließend wird in Kapitel 6 die Umsetzung in der Praxis anhand von existierenden Werkzeugen demonstriert. In Kapitel 7 wird ein Vorschlag zur Einarbeitung der Themenfacette des Social-BPM in den allgemeinen Bezugsrahmen unterbreitet, im nachfolgenden Kapitel 8 werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und als Fazit kurz bewertet. Im schließenden Kapitel 9 soll ein Ausblick auf die Zukunftsaussichten der Themenfacette Bezug nehmen.
1 Schmelzer, Hermann J.; Sesselmann, W.: Geschäftsprozessmanagement in der Praxis - Kun- den zufrieden stellen, Produktivität steigern, Wert erhöhen, 6. Ausgabe, Hanser (2008), S. 2
Arbeit zitieren:
B. Sc. Tom Thaler, 2010, Die Themenfacette des Social BPM, München, GRIN Verlag GmbH
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