Inhaltsverzeichnis 1 I I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 1
Abbildungsverzeichnis 2
Abk ürzungsverzeichnis 3
1. Grundlagen 1
1.1 Motivation und Ziel 1
1.2 Generation Y 1
1.3 Social Media 2
1.4 Facebook 2
1.5 Onlinespiele 3
1.5.1 World of Warcraft 3
1.5.2 Social Games 3
1.5.3 Flow-Modell 4
1.6 Internetsucht 4
1.7 Rechtliche Würdigung 5
1.8 Zwischenfazit 5
2. Empirische Untersuchung 6
2.1 Stand der Forschung 6
2.2 Methode 6
2.3 Ergebnisse 7
3. Fazit und Ausblick 9
Anhang 11
Abbildungen 11
Literaturverzeichnis 12
Internetdokumente 12
Printdokumente 16
Gerichtsurteile 18
Abbildungsverzeichnis 2 II
Abbildungsverzeichnis
Tabelle 1: Nutzungsdauer 11
Tabelle 2: Zeitlimit 11
Tabelle 3: Nutzungsart 11
Tabelle 4: Social Media Guidelines 11
1. Grundlagen 1
1. Grundlagen
1.1 Motivation und Ziel
Nicht erst die im September 2011 vorgestellte Studie der Universitäten Lübeck und Greifswald zur Verbreitung der Internetabhängigkeit in Deutschland zeigt deutlich, dass die Internetsucht zu den Krankheiten einer modernen Gesellschaft gezählt werden kann. Die Generation Y, nachfolgend GenY genannt, steht dabei besonders im Fokus, da diese Generation mit dem Internet aufgewachsen ist und nun in den Arbeitsmarkt eintritt. Ob in der Freizeit oder auf der Arbeit, den gefährdeten bzw. bereits betroffenen Internetnutzern stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, ihr exzessives Internetnutzungsverhalten auszuleben. Neben der dienstlichen Nutzung des Internets, wie beispielsweise dem E-Mailverkehr, erstreckt sich mittlerweile die private Nutzung über E-Mails hinaus, auch auf sog. Social Media Anwendungen. Es obliegt dem Human Resources Management, nachfolgend HRM genannt, sich zukünftig auch mit Her-ausforderungen wie der Internetsucht und den Auswirkungen am Arbeitsplatz auseinander zu setzen.
Im Rahmen dieser Arbeit wird das Internetnutzungsverhalten der GenY im Kontext der Internetsucht näher beleuchtet. Weiterhin soll die Relevanz dieser Problematik für das HRM aufgezeigt und Handlungsansätze abgeleitet werden.
1.2 Generation Y
Als GenY werden global die Geburtenjahrgänge nach 1980 bezeichnet, wobei die genaue Bestimmung der Jahrgänge in der Literatur leicht variiert. Diese Nachfolgegeneration der Babyboomer und der Generation X ist es nun, die verstärkt in den Arbeitsmarkt drängt. Hinsichtlich ihrer Arbeitnehmereigenschaften, stellt diese junge Generation hohe Anforderungen an ihre berufliche Tätigkeit. So stehen zum Beispiel die eigene Selbstverwirklichung und eine sinnstiftende Tätigkeit stärker im Vordergrund, als vergleichsweise noch bei der Generation X. Ein kollegiales Arbeitsumfeld, ein funktionierendes Work-Life-Balance, ein attraktiver Standort, erfolgs- und zielorientiertes Arbeiten sowie gute Karriere-und Weiterbildungsmöglichkeiten, sind nur einige der entscheidenden Einflussgrößen bei der Arbeitsplatzwahl dieser Generation. 1 Vertreter der GenY sind mit
1 vgl. Schmidt, J. (2011)
1. Grundlagen 2
dem Medium Internet aufgewachsen und haben dessen Nutzung automatisiert in ihren Alltag integriert. 2 Daher ist das Social Media auch zu einem festen Be-standteil des Wesens einer ganzen Generation geworden. 3 Im Fokus dieser Arbeit steht die stark ausgeprägte Internetaffinität der GenY, wobei die Geburtenjahrgänge zwischen 1980 bis 1993 im empirischen Teil näher betrachtet werden. Dazu gehören Schüler, Studenten und Young Professionals in Deutschland.
1.3 Social Media
Unter dem Begriff Social Media lassen sich in Abgrenzung zu den klassischen Medien wie TV oder Radio, internetbasierte Anwendungen wie z.B. Blogs, soziale Netzwerke, Foren, Bewertungsportale, Onlinespiele, Wikis oder Podcasts verstehen. Diese Anwendungen bieten dem Nutzer die Möglichkeiten gleichzeitig als Produzenten sowie als Konsumenten von Informationen aufzutreten. 4 Durch den Eintritt der GenY in den Arbeitsmarkt, werden die Arbeitgeber zunehmend mit der Nutzung des Social Media durch die Arbeitnehmer konfrontiert. Betriebsvereinbarungen und sog. Social Media Guidelines sollen daher den Umfang der Nutzung des Social Media während der Arbeitszeit reglementieren. 5
1.4 Facebook
Facebook ist ein soziales Netzwerk mit rund 800 Mio. aktiven Nutzern weltweit, wobei allein in Deutschland nahezu jeder zweite Internetnutzer bei Facebook registriert ist. 6 Die Ergebnisse einer von Cisco weltweit durchgeführten Studie unter 2.800 Studenten und Young Professionals belegen, dass beispielsweise für 33% der befragten Studenten bei der Bewertung eines Arbeitsplatzes ein freier Zugang zu Facebook wichtiger ist, als das Gehalt. 7 Wenn das Internet bzw. Social Media Anwendungen wie Facebook in der Freizeit sehr intensiv genutzt werden, ist es durchaus wahrscheinlich, dass der Nutzer auch am Arbeitsplatz ein ähnliches Nutzungsverhalten an den Tag legen wird. Bedenklich wird es, wenn ein Nutzer von einer intensiven zu einer exzessiven Nutzung des Mediums Internet driftet. Sog. Verhaltensabhängigkeiten wie Informations- oder
2 vgl. Mader, R.; Poppe, H.; Dillinger, B.; Musalek, M. (2010), S. 58
3 vgl. IBM (2011), S. 3-4, trendence (2010), S. 8-10
4 vgl. Ihnenfeldt, E. (2011)
5 vgl. Pütter, C. (2011), Schirmbacher, M. (2011), S. 208-209, Hillmann, M. (2011), S. 101-109
6 vgl. Facebook (2011), Statista (2011)
Arbeit zitieren:
Tibor Pintér, 2012, Bitte nicht stören - muss klicken!, München, GRIN Verlag GmbH
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