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Übertragung der Kulturspezifika bei der Untertitelung und Synchronisation der 3. Staffel der US-amerikanischen TV-Serie „Sex and the City“

Seminararbeit, 2006, 33 Seiten
Autor: Sandra Cochanski
Fach: Sprachwiss. / Sprachforschung (fachübergreifend)

Details

Veranstaltung: Theoretische und praktische Probleme des Übersetzens und Dolmetschens
Institution/Hochschule: Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg
Tags: Kulturspezifika, Untertitelung, Synchronisation, Staffel, US-amerikanischen, TV-Serie, City“, Theoretische, Probleme, Dolmetschens
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2006
Seiten: 33
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 15  Einträge
Sprache: Deutsch

Archivnummer: V87863
ISBN (E-Book): 978-3-638-07170-3

Dateigröße: 246 KB

Zusammenfassung / Abstract

Aus unserer heutigen Medienlandschaft sind Kino und TV nicht mehr weg zu denken. Täglich bringen Gameshows, Talkshows, Filme, Serien und andere Formate Menschen zum Lachen, Weinen, Nachdenken. Viele Produktionen kommen aus dem englischsprachigen Raum und werden für den deutschen Konsumenten synchronisiert und untertitelt. Bevor in dieser Arbeit die Synchronisation und Untertitelung der dritten Staffel der Serie „Sex and the City“ näher beleuchtet werden, soll der Prozess in die Translationswissenschaft eingeordnet werden. Salevsky (2002, S.5) geht zunächst vom Oberbegriff „Kommunikation“ aus und unterteilt in die „intrakulturelle/intralinguale“ und „interkulturelle/interlinguale“ Kommunikation, also Kommunikation innerhalb einer Kultur und einer Sprache bzw. zwischen mindestens zwei Kulturen und Sprachen. Die „interkulturelle/interlinguale“ Kommunikation gliedert sich in die „nicht vermittelte“ und „vermittelte“ Kommunikation, d.h. die Kommunikationspartner können entweder direkt miteinander kommunizieren, oder sie benötigen Hilfe in Form eines Translators, der die Kommunikation unterstützt. Ist letzteres der Fall, so handelt es sich um „Translation“. Diese gliedert sich in das „Übersetzen“ und das „Dolmetschen“. Beim Übersetzen ist der Ausgangstext fixiert, beim Dolmetschen nicht. Die Filmübertragung gliedert sich deshalb in das „Übersetzen“ ein. Zusätzlich gibt es noch andere Faktoren zur Abgrenzung, an dieser Stelle soll die Fixiertheit jedoch ausreichen. (vgl. Salevsky 2002, S.97). Das „Übersetzen“ teilt sich auf der folgenden Stufe in „unomedial“ und „duomedial“ (multimedial) ein. Die Übertragung von Filmtexten ordnet sich unter „duomedial“ ein, da mehr als ein Medium involviert ist. Kommunikation ist ein essentieller Bestandteil unseres Lebens. TV als Mittel der Kommunikation und insbesondere der Kulturtransfer mit dem TV begegnet uns täglich. Deshalb werde ich mit dieser Arbeit die Übertragung der Kulturspezifika genauer beleuchten.


Textauszug (computergeneriert)

HOCHSCHULE MAGDEBURG-STENDAL (FH)

Standort Magdeburg

Fachbereich Kommunikation und Medien

Seminar: Theoretische und praktische Probleme des Übersetzens und Dolmetschens

Seminararbeit zum Thema:

Übertragung der Kulturspezifika bei der Untertitelung und Synchronisation der 3.
Staffel der US-amerikanischen TV-Serie ,,Sex and the City"

Eingereicht von

Sandra Cochanski

Studienrichtung Fachkommunikation

6. Semester, Englisch/Spanisch

Sommersemester 2007


Inhaltsverzeichnis

1.

Einleitung 1

2.

Ziel- und Aufgabenstellung 3

3.

Materialgrundlage 3

3.1.

Handlung und Charaktere 3

3.1.1.

Carrie Bradshaw 4

3.1.2.

Samantha Jones 4

3.1.3.

Charlotte York 4

3.1.4.

Miranda Hobbes 5

4.

Methodologisches Vorgehen 5

5.

Möglichkeiten der Filmübertragung 6

5.1.

Simultanverdolmetschung 6

5.2.

Voice-over 7

5.3.

Untertitelung 7

5.4.

Synchronisation 7

6.

Restriktionen bei Untertitelung und Synchronisation 9

6.1.

Untertitelung 9

6.2.

Synchronisation 10

6.2.1.

Lippensynchronie 10

6.2.2.

Silbensynchronie und Isochronie 11

6.2.3.

Kinetische Synchronie 11

7.

Kulturspezifische Probleme in der Übertragung 12

8.

Analyse der Probleme und der angewandten Lösungsstrategie 16

8.1.

Realien 16

8.1.1.

Beispiel 1 17

8.1.2.

Beispiel 2 18

8.2.

Toponyme 19

8.2.1.

Beispiel 1 20

8.2.2.

Beispiel 2 22

8.3.

Historische Ereignisse und Personen 23

8.3.1.

Beispiel 1 23

8.3.2.

Beispiel 2 25

9.

Zusammenfassung 27

10.

Literaturverzeichnis 28

11.

Quellenverzeichnis 29

12.

Abbildungsverzeichnis 30

II


1. Einleitung

Kommunikation

intrakulturel e/intralinguale

interkulturel e/interlinguale

nicht vermittelte

vermittelte

Translation

Übersetzen

Dolmetschen

unomedial

duomedial

Übertragung von Filmtexten

Abb.1: Einordnung der Übertragung von Filmtexten in die Translationswissenschaft (vgl. Salevsky 2002, S.5

und Salevsky 2002, S.90)

Aus unserer heutigen Medienlandschaft sind Kino und TV nicht mehr weg zu denken. Täglich

bringen Gameshows, Talkshows, Filme, Serien und andere Formate Menschen zum Lachen,

Weinen, Nachdenken. Viele Produktionen kommen aus dem englischsprachigen Raum und

werden für den deutschen Konsumenten synchronisiert und untertitelt.

Bevor in dieser Arbeit die Synchronisation und Untertitelung der dritten Staffel der Serie ,,Sex

and the City" näher beleuchtet werden, soll der Prozess in die Translationswissenschaft

eingeordnet werden.

Salevsky (2002, S.5) geht zunächst vom Oberbegriff ,,Kommunikation" aus und unterteilt in

die ,,intrakulturelle/intralinguale" und ,,interkulturelle/interlinguale" Kommunikation, also

Kommunikation innerhalb einer Kultur und einer Sprache bzw. zwischen mindestens zwei

Kulturen und Sprachen.

Die ,,interkulturelle/interlinguale" Kommunikation gliedert sich in die ,,nicht vermittelte" und

,,vermittelte" Kommunikation, d.h. die Kommunikationspartner können entweder direkt

miteinander kommunizieren, oder sie benötigen Hilfe in Form eines Translators, der die

Kommunikation unterstützt.

Ist letzteres der Fall, so handelt es sich um ,,Translation". Diese gliedert sich in das

,,Übersetzen" und das ,,Dolmetschen". Beim Übersetzen ist der Ausgangstext fixiert, beim

Dolmetschen nicht. Die Filmübertragung gliedert sich deshalb in das ,,Übersetzen" ein.

1


Zusätzlich gibt es noch andere Faktoren zur Abgrenzung, an dieser Stelle soll die Fixiertheit

jedoch ausreichen. (vgl. Salevsky 2002, S.97).

Das ,,Übersetzen" teilt sich auf der folgenden Stufe in ,,unomedial" und ,,duomedial"

(multimedial) ein. Die Übertragung von Filmtexten ordnet sich unter ,,duomedial" ein, da

mehr als ein Medium involviert ist.

Kommunikation ist ein essentieller Bestandteil unseres Lebens. TV als Mittel der

Kommunikation und insbesondere der Kulturtransfer mit dem TV begegnet uns täglich.

Deshalb werde ich mit dieser Arbeit die Übertragung der Kulturspezifika genauer beleuchten.

2


2. Ziel-

und

Aufgabenstellung

Diese Arbeit soll die kulturspezifischen Probleme der Untertitelung und Synchronisation der

dritten Staffel der Serie ,,Sex and the City" aufzeigen, d.h. die Probleme sollen erkannt, erklärt

und kategorisiert werden.

Danach soll untersucht werden, wie die Probleme in der Untertitelung und der

Synchronisation gelöst wurden. Dabei soll auch betrachtet werden ob der Untertitel oder die

Synchronisation den Humor oder den Inhalt verfälscht.

Bei der näheren Betrachtung der Untertitelung und Synchronisation werden auch die

Restriktionen, die diese Translationsformen mit sich bringen, berücksichtigt. Mit Hilfe der

Restriktionen wird versucht die gewählte Lösung zu begründen.

Zusammenfassend soll beurteilt werden ob und wie sich die Übertragung auf das Verständnis

der Serie auswirken.

3. Materialgrundlage

Die Serie ,,Sex and the City" wurde nach dem Buch ,,Sex and the City" von Candace Bushnell

entworfen. In ihrem Buch veröffentlichte Bushnell ihre wöchentlichen Kolumnen, die sie für

den New York Observer verfasste.

Darren Star erwarb kurz nach Veröffentlichung des Buches die Fernsehrechte und entwickelte

die Serie ,,Sex and the City" für den US-Pay-TV-Sender HBO. Zwischen 1998 und 2004

wurden sechs Staffeln mit 94 Episoden gedreht und ausgestrahlt. Der offene Umgang mit dem

Thema Sexualität sorgte sowohl in den USA als auch in Deutschland nach dem Sendestart am

6.Juni 1998 bzw. 18. September 2001 für Aufregung.

Als Materialgrundlage für diese Arbeit dienen die ersten sechs Episoden (Episoden 31 ­ 36)

der dritten Staffel, sowie die von mir angefertigten Transkripte der Folgen.

3.1.

Handlung und Charaktere

Es gibt vier Hauptcharaktere: Carrie Bradshaw (gespielt von Sarah Jessica Parker), Samantha

Jones (gespielt von Kim Cattral), Charlotte York (gespielt von Kristin Davis) und Miranda

Hobbes (gespielt Cynthia Nixon).

Sie verbindet eine langjährige Freundschaft und in regelmäßigen Treffen tauschen sich die

vier Frauen über ihre Probleme im Beruf und in der Liebe aus.

3


Am Anfang der Serie sind alle vier Singles, was sich jedoch im Verlaufe der Sendung schnell

ändert.

Im Folgenden sollen kurz die vier Hauptcharaktere und ihre Geschichte in den ersten zwei

Staffeln umrissen werden.

3.1.1.

Carrie Bradshaw

Carrie ist Kolumnisten für die imaginäre Zeitung ,,New York Star". In ihrer Kolumne ,,Sex

and the City", verarbeitet Carrie ihre Erfahrungen und die Erfahrungen ihrer Freundinnen.

Im Laufe einer Episode kristallisiert sich meist ein zentrales Thema heraus, welches Carrie

dann in ihrer Kolumne und in der Folge entwickelt.

Bereits in der ersten Folge der ersten Staffel trifft Carrie zufällig Big, den erfolgreichen, gut

aussehenden Geschäftsmann, in den sich Carrie sofort verliebt. Nach einigen anfänglichen

Schwierigkeiten werden Carrie und Big ein Paar. Big ist jedoch nicht bereit sich ganz und gar

auf die Beziehung einzulassen und kann Carrie keinen ausreichenden Liebesbeweis erbringen.

Am Ende der ersten Staffel trennt sie sich deshalb von ihm.

In der zweiten Staffel kommen Big und Carrie erneut zusammen. Die Beziehung ist auch

dieses mal nicht von Dauer. Big muss beruflich nach Paris und weiß nicht ob und wann er

wiederkommen wird. Für beide steht eine Fernbeziehung außer Frage und Carrie möchte

,,ihre" Stadt New York City auf keinen Fall verlassen. Sie trennen sich freundschaftlich und

vereinbaren in Kontakt zu bleiben. (vgl. HBO1 und Sex and the City1+2)

3.1.2.

Samantha Jones

Samantha Jones leitet ihre eigene erfolgreiche PR-Agentur und ist dem Single-Leben sehr

zugeneigt. Eine Langzeitbeziehung mit emotionaler Bindung ist für sie unvorstellbar. Für sie

ist Sex nichts weiter als ein animalischer Akt, dem sie gerne und häufig mit wechselnden

Liebhabern nachgeht. (vgl. HBO2 und Sex and the City1+2)

3.1.3.

Charlotte York

Charlotte stammt aus einer sehr gut situierten Familie und leitet erfolgreich eine Galerie. Sie

ist hoffnungslos optimistisch und glaubt trotz vieler Rückschläge immer noch an ihren

Traumprinzen, der reich ist und gut aussieht und auch noch zur sozialen Oberschicht gehört.

4



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