Du hast viel Zeit und Mühe in das Schreiben deiner Hausarbeit oder Abschlussarbeit investiert und findest, dass andere Studierende an deinem Wissen teilhaben sollten? Dann bist du bei GRIN genau richtig! Wir sind spezialisiert auf alle Arten von wissenschaftlichen Texten, die während, nach und teilweise sogar vor dem Studium geschrieben werden und sonst als unbeachtete Datei auf dem Laptop in Vergessenheit geraten würden. Wenn du deinen Text bei GRIN hochlädst, wird er Teil unseres umfangreichen Wissenspools, der anderen Studierenden als Inspiration dient. Damit dein Titel sich unter allen anderen Werken behaupten kann, haben wir fünf Tipps für dich zusammengestellt.

1.      Der Titel: Einprägsam und zielführend

Der Titel der Arbeit, die du bei deinen Prüfer:innen eingereicht hast, muss nicht zwangsläufig auch der Titel deiner Veröffentlichung sein. Sobald du dich dazu entscheidest, deinen Text bei GRIN hochzuladen, richtet er sich an eine sehr viel breitere Zielgruppe. Für eine möglichst erfolgreiche Veröffentlichung sollte dein Ziel sein, einen ansprechenden Titel zu finden, der zugleich neugierig macht und dein Thema in knappen Worten anteasert. Denn Hand aufs Herz: Fühlst du dich von überlangen Titeln mit kompliziertem Fachjargon angesprochen?

Achte darauf, dass dein Titel sowohl für deine potenziellen Leser:innen als auch für Suchmaschinen wie Google optimiert ist – und zwar in dieser Reihenfolge. Grundsätzlich kannst du dir immer zuerst die Frage stellen, wonach du suchen würdest, wenn du deinen Text im Internet finden wollen würdest. Diese Suchbegriffe sollten in deinem Haupttitel vorkommen. Anschließend geht es darum, dein Thema, die Forschungsfrage oder deine These auf wenige Worte herunterzubrechen und dabei wissenschaftliche Füllwörter zu vermeiden. Wir haben nachfolgend die wichtigsten Punkte bei der Wahl eines guten Titels für dich zusammengefasst.

Kriterien für einen guten Titel:

  • Länge: Richtwerte sind hier 12 Wörter oder 57 Zeichen – versuch möglichst, den Titel in eine Zeile zu packen, eine Zweiteilung (z.B. abgetrennt mit einem Punkt) ist dabei ausdrücklich erlaubt.
  • Aufmerksamkeit: Der Titel soll neugierig machen und die wichtigsten Schlagworte des Textes enthalten – das Hauptkeyword sollte dabei möglichst weit vorn stehen und nach Möglichkeit nicht dekliniert bzw. konjugiert sein.
  • Einfachheit: Vermeide Fachjargon, wenn du dein Thema auch in einfachen Worten umschreiben kannst – dein Titel sollte selbsterklärend sein und einen inhaltlichen Zusammenhang herstellen.
  • Rechtschreibung: Sind Rechtschreibfehler im Titel? Das ist ein sehr wichtiger Punkt, denn gerade bei akademischen Texten wirkt nichts unprofessioneller als ein inkorrekter Titel.
  • Untertitel: Damit dein Titel in Suchmaschinen gut gefunden werden kann, solltest du die angewendete Methodik, Füllwörter und Wendungen wie „Eine Analyse/Untersuchung von…“ usw. vermeiden, da diese keine relevanten Informationen beinhalten. Sollte die Forschungsmethode doch zentral sein, weil du z.B. darauf hinweisen willst, dass es sich um eine reine Literaturrecherche handelt, dann kannst du diesen Begriff im Untertitel unterbringen.
  • Abkürzungen: Verwende im Titel nur sehr gut bekannte und etablierte Abkürzungen wie „EU“, „EEG“ oder ähnliche.

Beispiel:

„Das Handy als Individualmedium von Heranwachsenden in Pädagogik und Schule“ ist als Titel noch nicht optimal, enthält er doch mit „Individualmedium“ und „Heranwachsenden“ gleich zwei Begriffe, nach denen kaum jemand suchen würde. Bessere Alternativen wäre hier: „Das Handy in der Schule. Nutzen und Risiken im Unterricht​“ oder als Frage formuliert „Sollte die Handynutzung in der Schule erlaubt sein?“.

2.      Der Klappentext: Verständlich und präzise

Der Klappentext bzw. die Inhaltsangabe ist einer der wichtigsten Bestandteile eines Textes: er entscheidet, ob ein Leser Lust auf mehr bekommt und deine Arbeit kauft. Nimm dir daher ruhig ein bisschen Zeit und überleg dir, wie du den Inhalt deines Textes verständlich und knapp umschreiben kannst, ohne zu viel vorwegzunehmen – schließlich willst du ja, dass dein Titel gekauft wird.

GRIN liefert die Inhaltsangabe als Buchbeschreibung an die Online-Shops aus, wo sie neben dem Cover und dem Titel das erste ist, das potenzielle Leser:innen anklicken. Bleib daher nicht zu vage, wenn du dein Thema beschreibst: deine Leser:innen sollen wissen, ob dein Text das ist, wonach sie suchen. Kurze, verständliche Sätze sind dazu wesentlich besser geeignet als lange, verschachtelte.

Die wichtigsten Informationen, also die Zielsetzung bzw. die Forschungsfragen, gehören ganz an den Anfang. Die Aufmerksamkeitsspanne von Online-Usern nimmt leider immer weiter ab, d.h. wenn du erst im dritten Absatz zum eigentlichen Ziel deiner Arbeit kommst, sind bereits viele Leser:innen abgesprungen. Ausführlichere Tipps gibt es hier: Wie du einen guten Klappentext schreibst: 5 Tipps, die wichtigsten Kriterien haben wir aber auch unten noch einmal für dich zusammengestellt.

 

Kriterien für einen guten Klappentext:

  • Länge: Hier kannst du 1500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) als oberste Grenze nehmen, viel länger sollte dein Klappentext möglichst nicht werden.
  • Aussagekraft: Die Inhaltsangabe ist ein entscheidendes Kaufkriterium, daher sollte die Zielsetzung deiner Arbeit hier klar und verständlich sein – vermeide aber Spoiler, schließlich willst du das Ergebnis nicht vorwegnehmen!
  • Einfachheit: Wie schon beim Titel gilt auch beim Klappentext der Grundsatz, dass du Fachjargon möglichst vermeiden solltest – nutz lieber kurze, leicht verständliche Sätze.
  • Keywords: Bring die wichtigsten Schlagworte im Klappentext unter, damit dein Text in Suchmaschinen wie Google leichter gefunden wird – das Hauptkeyword möglichst innerhalb der ersten drei Sätze.
  • Rechtschreibung: Sind Rechtschreibfehler im Klappentext? Dieser Punkt ist hier ein ebenso großes K.-o.-Kriterium wie beim Titel, denn deine Leser:innen werden vermuten, dass auch die eigentliche Arbeit voller Fehler ist, wenn du beim Klappentext unaufmerksam warst.
  • Zielgruppe: An wen richtet sich deine Arbeit konkret? Gib deinen Leser:innen Hinweise, damit sie genau wissen, ob dein Text der ist, nach dem sie suchen.

3.      Die Orthographie: Vier Augen sehen mehr als zwei!

Das Korrekturlesen eines Textes, der veröffentlicht werden soll, hat oberste Priorität, denn auch ein gut recherchierter Text wird bei schlechter Rechtschreibung als unseriös empfunden. Am besten hast du deine Arbeit natürlich schon vor der Abgabe und Benotung mindestens einmal korrekturlesen lassen, aber wenn du ganz sichergehen willst, dass alle Flüchtigkeitsfehler und Kommafallen ausgemerzt sind, dann lass vor der Veröffentlichung bei GRIN auch noch einmal eine Person mit einem guten Gespür für Rechtschreibung und Grammatik drüberlesen. Worauf du achten solltest, wenn du deinen Text korrekturlesen lässt, verraten wir dir hier: Korrekturlesen von Hausarbeiten – von wem, wann und wie?

4.      Das Layout: Ansprechend und lesefreundlich

Wenn du deinen Text bei GRIN veröffentlichst, hast du das innere Erscheinungsbild selbst in der Hand. Du kannst uns deine Datei als Word, OpenOffice, RTF oder PDF hochladen. Was Layout, Schriftart, Schriftgröße, Tabellen und Abbildungen betrifft, bist du grundsätzlich frei in der Gestaltung, allerdings haben wir ein paar Empfehlungen.

Dein übergeordnetes Ziel sollte es immer sein, das innere Erscheinungsbild so ansprechend wie möglich zu gestalten und deinen Leser:innen durch Zeilenabstand, Schriftgröße etc. ein komfortables Lesen zu ermöglichen. Die Seitenränder sollten rechts und links gleich sein und mindestens 1,5 cm betragen. Bei den Seitenzahlen empfiehlt es sich, dass du diese zentrierst.

Bei der Wahl der Schriftart raten wir dir zu einer möglichst seriösen wie Times New Roman, Arial oder Garamond. Wir verkleinern deine Druckvorlage von DIN A4 auf DIN A5, deshalb sollte die Schriftgröße 12 Punkt nicht unterschreiten. Setze deinen Text am besten in den Blocksatz, das erhöht die Lesbarkeit. Bei Tabellen solltest du darauf achten, dass die Schrift 10 Punkt nicht unterschreitet – nimm hier lieber immer eine größere Schrift und arbeite mit Zeilenumbrüchen innerhalb der Tabelle. Alle Formatierungshinweise von GRIN findest du hier: https://www.grin.com/wp-content/uploads/2021/04/GRIN_layout-requirements.pdf

Und wenn du Hilfe beim Formatieren brauchst, haben wir in unseren Magazinartikeln zu Microsoft Word schon einige Tipps für dich zusammengetragen.

5.      Die Vermarktung: Themenbezogen und modern

Eine Veröffentlichung bei GRIN geht schnell und unkompliziert. Wir statten deinen Text mit eigener ISBN aus, stellen ihn als E-Book und im Taschenbuchformat bereit und übernehmen den Vertrieb mit Anschluss an alle gängigen Online-Shops weltweit und den lokalen Buchhandel. Die kostenlose Standard-Veröffentlichung beinhaltet jedoch keine spezifischen Marketingmaßnahmen für deinen Text, da wir dies bei der Fülle an Titeln leider nicht leisten können.

Daher bist du gefragt, wenn es darum geht, die Aufmerksamkeit potenzieller Leser:innen auf dein Buch zu lenken. In unserem Interview mit dem erfolgreichen GRIN-Autor Ernst Probst findest du viele hilfreiche Tipps, die dir beim Eigenmarketing helfen: Erfolgreiches Eigenmarketing – so klappt’s! Er geht darauf ein, welche Kanäle in der heutigen Zeit erfolgversprechend sind (wobei er natürlich auch Social Media und Blogs nicht außer Acht lässt), warum Mundpropaganda noch immer ein nicht zu unterschätzendes Mittel ist und welche Fehler du bei der Selbstvermarktung vermeiden solltest.

In einem weiteren Interview berichtet unsere Autorin Kira Glückert über ihre Erfahrungen beim Selfpublishing. Sie erzählt von den Schwierigkeiten, die eine Publikation mit sich bringt, gibt dir aber auch wertvolle Tipps für deine Veröffentlichung bei GRIN.

Vorgaben und Hinweise zum Posten deines Titels auf Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn findest du in unserem Posting 1×1 des Autorenmarketings.

Generell gilt: Du kennst dein Thema am allerbesten und kannst daher gezieltes Marketing betreiben. Viele Links und gute Rezensionen fördern deine Verkäufe besonders effektiv, aber bei allem, was du tust, solltest du authentisch bleiben. Marketing bedeutet heute nicht mehr, das Produkt so oft und laut wie möglich zu bewerben. Deine Leser:innen suchen nach Kommunikation, also scheu dich nicht davor, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und auf ihre Kommentare zeitnah zu antworten, wenn du dein Buch bei Social Media oder in deinem eigenen Blog bewirbst. Wie du es nicht machen solltest, erklären wir dir nachfolgend in unseren 3 Don’ts des Eigenmarketings:

  • „Heiße Luft“: Die Aufgabe von Werbung und Marketingmaßnahmen ist es, auf die jeweiligen Produkte aufmerksam zu machen und diese anzupreisen. Allerdings gehört dazu nicht, falsche Fakten, Informationen oder Übertreibungen über den tatsächlichen Inhalt zu verbreiten. Falsche Versprechungen enttäuschen die Leser:innen.
  • Penetranz: Es ist verlockend, direkt alle Marketingmaßnahmen auf einmal umzusetzen. Aber es kann nervig und vor allem auch kontraproduktiv sein, potenzielle Käufer:innen zu überfluten. Alles sollte im gesunden Maße geschehen, um Interesse zu wecken und nicht abzuschreckend zu wirken.
  • (ungeschriebene) Regeln brechen: Es hat noch keinem geholfen, Andere schlecht zu machen, zu beleidigen oder Sachen zu kopieren/imitieren. Halte dich deshalb unbedingt an die Grundlagen zwischenmenschlichen Zusammenlebens und pflege stets einen respektvollen Umgang mit allen Beteiligten.

Du wünschst dir mehr Unterstützung?

Bei GRIN bieten wir dir neben unserem kostenlosen Service unsere Premium Services an. Hier kannst du dir ganz nach Belieben ein individuelles Cover gestalten lassen, ein professionelles Layout bestellen oder auch ein Korrektorat dazubuchen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Marketingpakete zu wählen, sodass dein Text die gewünschte Sichtbarkeit erlangt.  

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