In dieser Einsendeaufgabe wird ein individueller Trainingsplan zur Verbesserung der Koordination und Beweglichkeit erstellt. Der Proband ist Fußballspieler und trainiert zwei mal die Woche für 90 Minuten. Um ein Koordinationstraining im Sinne des Gleichgewichtes, sowie ein Beweglichkeitstraining zu gestalten, sind die individuellen Personendaten erforderlich. Diese werden im Vorhinein behoben. Im Anschluss wird der Test durchgeführt und die Ergebnisse tabellarisch festgehalten. Der Proband wird den manuellen Beweglichkeitstest nach Janda, 2000 durchführen.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Die Personendaten
2 DIE BEWEGLICHKEIT TESTUNG
2.1 Darstellung des Beweglichkeitstest nach Janda
2.1.1 Beweglichkeitstest
2.1.2 Auswertung der Testergebnisse
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Die Trainingsübungen
3.1.1 Detailplanung des Dehnprogramm
4 KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Das Gleichgewichtstraining
4.1.1 Detailplanung des Gleichgewichtstraining
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, basierend auf einer individuellen körperlichen Diagnose einen strukturierten Trainingsplan für Beweglichkeits- und Koordinationstraining zu erstellen. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei darauf, wie durch gezielte Übungen unter Berücksichtigung spezifischer biometrischer Daten Defizite in der Beweglichkeit ausgeglichen und die koordinativen Fähigkeiten verbessert werden können.
- Analyse biometrischer Personendaten zur Trainingssteuerung
- Durchführung und Auswertung von Beweglichkeitstests nach Janda
- Erstellung eines spezifischen Dehnprogramms für die Beinmuskulatur
- Konzeption eines Gleichgewichtstrainings zur Sturzprophylaxe und Rumpfstabilisierung
- Evidenzbasierte Literaturrecherche zur Wirksamkeit verschiedener Dehnmethoden
Auszug aus dem Buch
2.1 Darstellung des Beweglichkeitstest nach Janda
Der Proband wird den manuellen Beweglichkeitstest nach Janda, 2000 durchführen. Es werden jeweils die Muskelgruppen M. pectoralis Major, M. iliopsoas, M. rectus femoris, Mm. ischiocrurales sowie Mm. triceps surae getestet. Bei der Testung des M. pectoralis major nimmt der Proband eine liegende Position auf einer Liege ein. Zur fixierung des Beckens werden die Beine im 90 Grad Winkel auf der Liege angewinkelt. Nun fixiert der Tester den Brustkorb auf der Liege. Der Arm der getestet wird, wird in 90 Grad Winkel von der Liege in Richtung horizontale nach außenrotiert. Wichtig ist, dass während der Testung kein Hohlkreuzung gebildet wird und der Brustkorb nicht von der Liege abhebt. Die Testauswertung geschieht über eine drei Stufenskala. Bei der ersten Stufe, herrschen keine Beweglichkeitsdefizite, denn der Proband erreicht die Horizontale und durch Druck des Tester rotiert der Arm noch ein wenig weiter. Bei der zweiten Stufe, herrschen leichte Beweglichkeitsdefizite, denn der Proband erreicht nur die Horizontale durch den Druck des Testers. Bei der dritten herrschen Beweglichkeitsdefizite, denn der Proband erreicht die Horizontale auch mit dem Druck des Testers nicht.
Bei der Testung des M. iliopsoas nimmt der Proband wieder eine liegende Position auf einer Liege ein, wobei das Gesäß das Ende der Liege berührt. Nun winkelt der Proband ein Bein maximal zum Körper heran und umschließt es mit seinen Händen, während dessen das andere Bein im Überhang ist. Hierbei wird die Messung über die Position des Oberschenkels im Verhältnis zu Körperlängsachse gemessen. Wichtig ist, dass es zu keinem anheben des Beckens kommt, sowie zu keiner Hyperlordose im Lendenwirbelbereich. Diese Testung geschieht auch über eine drei Stufenskala, werden keine Bewegungsdefizite festgestellt, so erreicht der Proband die Horizontale und durch leichten Druck des Tester noch weiter. Bei der zweiten Stufe herrschen leichte Defizite, denn der Proband erreicht die Horizontale nicht durch Druck vom Tester. In der letzten Stufe, wird die Horizontale nicht erreicht auch nicht durch Druck vom Tester, dies sind dann deutliche Bewegungsdefizite.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: Erfassung und Klassifizierung der biometrischen Daten des Probanden zur Ableitung der individuellen Trainingsvoraussetzungen.
2 DIE BEWEGLICHKEIT TESTUNG: Durchführung und Analyse standardisierter Beweglichkeitstests zur Identifikation muskulärer Defizite.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Entwicklung eines auf die Testergebnisse abgestimmten Dehnprogramms mit methodischen Hinweisen zur Trainingsgestaltung.
4 KOORDINATIONSTRAINING: Auswahl und Planung von Gleichgewichtsübungen zur Verbesserung der koordinativen Leistungsfähigkeit.
5 LITERATURRECHERCHE: Wissenschaftliche Gegenüberstellung aktueller Studien zu den Effekten von statischem und dynamischem Dehntraining.
Schlüsselwörter
Beweglichkeit, Koordination, Trainingsplanung, Dehntraining, Janda, Gleichgewicht, Biometrie, Muskelgruppen, Leistungsfähigkeit, Sportmanagement, Fitness, Dehnprogramm, Bewegungsanalyse, Rehabilitation, Prävention.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für Beweglichkeits- und Koordinationstraining auf Basis einer systematischen biometrischen Diagnose.
Welche Themenfelder werden zentral behandelt?
Zentrale Themen sind die diagnostische Bestimmung muskulärer Dysbalancen, die Anwendung der Testmethodik nach Janda sowie die praktische Planung von Dehn- und Gleichgewichtseinheiten.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Erstellung eines maßgeschneiderten Trainingsprogramms, das spezifisch auf die identifizierten Beweglichkeitsdefizite und die allgemeine Fitness des Probanden reagiert.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird die manuelle Beweglichkeitstestung nach Janda verwendet, kombiniert mit einer Literaturrecherche zur fundierten Planung der Trainingsparameter.
Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung der durchgeführten Beweglichkeitstests, die konkrete Übungsauswahl für das Dehn- und Gleichgewichtstraining sowie deren methodische Detailplanung.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Beweglichkeit, Koordination, Trainingsplanung, Dehnmethodik und Leistungsdiagnostik charakterisiert.
Warum ist der Beweglichkeitstest nach Janda für den Probanden relevant?
Der Test ermöglicht eine präzise Identifikation von Defiziten in spezifischen Muskelgruppen, die durch den Bürojob und das Fußballtraining des Probanden entstanden sind.
Welchen Stellenwert nimmt die Literaturrecherche ein?
Sie dient als wissenschaftliche Basis, um die Wahl zwischen statischem und dynamischem Dehnen kritisch zu begründen und die Effektivität auf die sportliche Leistungsfähigkeit zu prüfen.
- Arbeit zitieren
- Alisa Demirovski (Autor:in), 2020, Individuelles Koordinationstraining. Erstellung eines Trainingsplans zur Förderung des Gleichgewichts und Verbesserung der Beweglichkeit der Beinmuskulatur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1001050