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Public-Relations und Public-Affairs. Die Krisenkommunikation bei Boeing

Title: Public-Relations und Public-Affairs. Die Krisenkommunikation bei Boeing

Term Paper (Advanced seminar) , 2020 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Oliver Tissen (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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Diese Arbeit ist eine Analyse der Krisenkommunikation des Boeing Konzerns nach dem Absturz zweier Flugzeuge des Typ Boeing 737 Max 8. Es soll beleuchtet werden, wie sich das Unternehmen Boeing im Rahmen der Krisenkommunikation - nach zwei Abstürzen des Typs 737 8 Max innerhalb von 2 Jahren - verhalten hat. Dazu wird eine kurze Chronik der Ereignisse dargestellt und beleuchtet, wann und wie Boeing kommunikativ auf die öffentliche Kritik und die Berichterstattung reagiert hat.

Nach der Analyse wird dargestellt, wie und ob das Unternehmen Boeing aus der Krise gelernt und eventuell gewonnene Erkenntnisse in die Kommunikationsstrategie übernommen hat. Zudem wird kurz erörtert, ob Kommunikationsstrukturen angepasst wurden und es eine aktive, sichtbare Nachbereitung der Krise gibt bzw. gegeben hat. Darauf aufbauend wird eine persönliche Einschätzung getroffen und erörtert, welche Fehler vermeidbar gewesen wären und was man aus Kommunikationssicht hätte besser machen können, um in Zukunft eine adäquatere, strukturierte, kommunikative Reaktion zu ermöglichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung zum Thema der Arbeit

1 Das Unternehmen Boeing

1.1 Boeing und seine Geschäftseinheiten in Kürze

2 Beschreibung der Ausgangslage und der Krisensituation

2.1 Die Auslöser der Krise

2.2 Kurze Chronik der Ereignisse rund um den Absturz bis zum Produktionsstop

2.3. Weitere Beteiligte im Rahmen der Krise (Involvement)

3 Analyse der Krisenkommunikation des Unternehmens Boeing

3.1 Draufsicht Kommunikation

3.2 Berichterstattung News

3.3 Boeings Reaktionen auf die Ereignisse

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert das Krisenkommunikationsverhalten des Luftfahrtkonzerns Boeing infolge der zwei Flugzeugabstürze des Typs 737 Max innerhalb von zwei Jahren. Ziel ist es, die kommunikativen Reaktionen des Unternehmens auf Kritik und mediale Berichterstattung zu untersuchen, strukturelle Defizite in der Krisen-PR aufzuzeigen und Strategien für eine adäquatere zukünftige Kommunikation abzuleiten.

  • Chronologische Analyse der Ereignisse und der entsprechenden Unternehmensreaktionen
  • Untersuchung der medialen Berichterstattung und ihrer Auswirkung auf die Reputation
  • Evaluation der Krisen-PR hinsichtlich Transparenz, Empathie und Dialogfähigkeit
  • Betrachtung der Rolle involvierter Akteure wie Aufsichtsbehörden (FAA)
  • Diskussion von Kommunikationsfehlern und möglichen Lerneffekten

Auszug aus dem Buch

3 Analyse der Krisenkommunikation des Unternehmens Boeing

Was in der Betrachtung der Ereignisse klar zum Vorschein tritt, ist die mangelnde Initiative, die der Boeing Konzern im Rahmen der Krise gezeigt hat.

Es mangelte zum einen an Empathie und zum anderen an einer faktenbasierten, transparenten Kommunikation. Der Luftfahrtkonzern hat in der Krisen-PR zu lange gezögert und dabei wichtige Stakeholder wie Mitarbeiter, Investoren, Politiker als auch Journalisten und nicht zuletzt Angehörige der Unglücksopfer kommunikativ aus dem Blick verloren. Das interne als auch externe Konflikt- und Krisenpotential wurde unterschätzt.

Grundsätzlich wird im Rahmen dieser Kurzanalyse auf die Berichterstattung in zugänglichen News- und Branchenportalen eingegangen. Diese wurden über eine Google Suchabfrage generiert. Es ist davon auszugehen, dass der Nachrichtenwert bzw. die Faktenbasis der online veröffentlichten Inhalte im Großen und Ganzen deckungsgleich mit den offline verfügbaren Inhalten sind, auch wenn sich die Form der Präsentation unterscheidet.

Es soll lediglich eine Entwicklung dargestellt werden, aus der ersichtlich wird, wie sich die Krise aufgrund immer neuer Informationen entwickelt hat und sich dem entsprechend auch die Berichterstattung änderte, weil das Unternehmen Boeing viele Fakten im Unklaren ließ und damit Raum für Spekulationen geöffnet wurden.

Es gelang Boeing nicht, aus der medialen Berichterstattung zu verschwinden und die Reputation sank stetig (siehe Abb.1).

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung zum Thema der Arbeit: Vorstellung des Untersuchungsgegenstandes, der Forschungsfragen sowie der methodischen Herangehensweise zur Analyse der Boeing-Krisenkommunikation.

1 Das Unternehmen Boeing: Überblick über die Organisationsstruktur und die Geschäftsbereiche des weltweit größten Luft- und Raumfahrtkonzerns.

2 Beschreibung der Ausgangslage und der Krisensituation: Detaillierte Schilderung der technischen Absturzursachen sowie eine chronologische Auflistung der Ereignisse bis zum Produktionsstopp der 737 Max.

3 Analyse der Krisenkommunikation des Unternehmens Boeing: Kritische Untersuchung der Kommunikationsstrategie, der medialen Berichterstattung sowie der verzögerten und unzureichenden Unternehmensreaktionen auf die Krise.

4 Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der kommunikativen Versäumnisse und des resultierenden Reputationsverlusts sowie Empfehlungen für eine proaktivere künftige Krisenbewältigung.

Schlüsselwörter

Boeing, 737 Max, Krisenkommunikation, Krisenmanagement, Unternehmenskommunikation, Public Relations, MCAS, Flugzeugabsturz, Reputationsverlust, Medienanalyse, Unternehmenskrise, Stakeholder-Kommunikation, Luftfahrtbranche, Transparenz, Kommunikationsstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Krisenkommunikationsverhalten des Boeing-Konzerns nach den zwei tödlichen Abstürzen von Flugzeugen des Typs 737 Max.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben einer Chronologie der Ereignisse stehen die Analyse der Unternehmensreaktionen, die Rolle von Medien und Aufsichtsbehörden sowie die Auswirkungen auf die Unternehmensreputation im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Boeing durch zögerliche und intransparente Kommunikation die Krise verschärfte und welche Lehren daraus für eine strukturierte Krisenkommunikation gezogen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine qualitative Analyse auf Basis einer chronologischen Aufarbeitung medialer Berichterstattung sowie einer Untersuchung der offiziellen Unternehmensstatements durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Beschreibung der Ausgangslage, die Analyse des Involvement verschiedener Akteure sowie eine detaillierte Betrachtung der Kommunikationsmaßnahmen und der medialen Resonanz.

Welche Schlagworte charakterisieren die Analyse?

Zentrale Begriffe sind Krisen-PR, Reputationsmanagement, mangelnde Empathie, Transparenzdefizite und das Informationsvakuum während der Krise.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Boeing-Managements?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das Management zu spät, unkonkret und wenig empathisch reagierte, was den Reputationsverlust weiter beschleunigte.

Welche Rolle spielten externe Akteure wie die FAA in der Krise?

Die Aufsichtsbehörden gerieten durch die zu enge Nähe zum Hersteller ebenfalls in die Kritik, was die Krisendimension für Boeing zusätzlich vergrößerte.

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Details

Title
Public-Relations und Public-Affairs. Die Krisenkommunikation bei Boeing
College
University of Koblenz-Landau
Course
Public-Relations und Public-Affairs (Modul 11)
Grade
1,3
Author
Oliver Tissen (Author)
Publication Year
2020
Pages
25
Catalog Number
V1001319
ISBN (eBook)
9783346376725
ISBN (Book)
9783346376732
Language
German
Tags
PR Krisenkommunikation Public Relations Public Affairs
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Tissen (Author), 2020, Public-Relations und Public-Affairs. Die Krisenkommunikation bei Boeing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1001319
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