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Möglichkeiten der Steuerbilanzpolitik zur Steuerbarwertminimierung

Titre: Möglichkeiten der Steuerbilanzpolitik zur Steuerbarwertminimierung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2002 , 35 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Martin Rieg (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Diskussion in der Literatur zum Thema Steuerbilanzpolitik wurde vor allem zwischen Anfang der 70er und Mitte der 80er-Jahre rege geführt. Seit etwa 1985 scheint das wissenschaftliche Interesse, erkennbar an der Zahl der Lite¬raturbeiträge, merklich abgenommen zu haben.

In dieser Arbeit soll unter Steuerbilanzpolitik i.e.S. „die zielgerichtete Nut-zung ge¬setzlich zulässiger Wahlrechte und Ermessensspielräume zur Be¬ein¬flussung des im Rahmen der Steuerbilanz zu ermittelnden Gewinns“ ver¬standen werden. Steuerbilanzpolitik i.w.S. beinhaltet dagegen sowohl sachverhaltsgestaltende als auch sachverhaltsabbildende Maßnahmen. Unter Steuer¬barwertminimierung wird „die optimale Aufteilung der steuer¬bilanzpoliti¬schen Manövriermasse (Gesamtbemessungsgrundlage) auf gegebene Perioden“ verstanden, wobei als Manövriermasse die „Summe der Ausprä¬gungen der Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte“ bezeich¬net wird. Ziel der Steuerbarwertminimierung ist die Minimierung „der Summe der Barwerte der jährlichen Einkommensteuerzahlungen.“

Der Aufbau dieser Arbeit orientiert sich an der Einteilung des Problems durch Scheffler. Dieser sieht im Rahmen der Steuerbilanzpolitik zwei Auf¬gaben: Erstens ist herauszufinden, welche steuerbilanzpolitischen Ak¬tionsparameter der Entscheidungsträger einsetzen kann, wie sich diese systematisieren lassen und wie sie sich auswirken. Scheffler nennt dies das Informationsproblem (siehe Kapitel 2). Und zweitens ist zu entschei¬den, welche Aktionsparameter zur Verwendung kommen und wie sie ein¬gesetzt werden sollen. Dies kann als Auswahlproblem bezeich¬net werden (siehe Kapitel 3). Die Lösung des Auswahlproblems erfolgt durch Dar¬stellung der Ansätze von Vogt, Heigl und Marettek, wo-bei auf Letztge¬nannten das im Mittelpunkt dieser Arbeit stehende Verfah-ren der Steuer¬barwertminimierung (Kapitel 3.2.2) zurückzuführen ist. Zum Ende dieser Arbeit wird die kritische Hinterfragung des Verfahrens der Steuerbarwertminimierung, unter besonderer Berücksichtigung der Be¬deu¬tung in der Praxis und belegt durch empirische Ergebnisse, vor¬ge-nom¬men (Kapitel 4).
[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Historische Entwicklung und definitorische Grundlagen
  • 2 Systematisierung der steuerbilanzpolitischen Möglichkeiten zur Lösung des Informationsproblems
    • 2.1 Die Systematisierung der Instrumente der Steuerbilanzpolitik
    • 2.2 Analyse der Flexibilität der Aktionsparameter zur Lösung des Informationsproblems
  • 3 Zielsetzungen, Effekte und Methoden der Steuerbilanzpolitik zur Lösung des Auswahlproblems
    • 3.1 Zinseffekt, Progressionseffekt und die quantitativen Modelle der Steuerbilanzpolitik
      • 3.1.1 Wirkungsweise des Zinseffekts und die Gewinnnachverlagerung
      • 3.1.2 Wirkungsweise des Progressionseffekts und der Ansatz von Vogt
      • 3.1.3 Die Ansätze von Heigl und Marettek
    • 3.2 Die Steuerbarwertminimierung nach Marettek
      • 3.2.1 Prämissen
      • 3.2.2 Herleitung der Zielfunktion mit Hilfe des Lagrange-Ansatzes
      • 3.2.3 Zahlenbeispiel
      • 3.2.4 Interpretation der Ergebnisse
      • 3.2.5 Ausweitung des Modells um andere Steuerarten und dessen Auswirkungen
  • 4 Kritische Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Seminararbeit analysiert die Möglichkeiten der Steuerbilanzpolitik zur Steuerbarwertminimierung. Sie untersucht die verschiedenen Instrumente und Methoden der Steuerbilanzpolitik und ihre Auswirkungen auf die Steuerlast von Unternehmen. Die Arbeit befasst sich insbesondere mit den Zinseffekt und dem Progressionseffekt, zwei wichtigen Einflussfaktoren bei der Steuerbilanzpolitik.

  • Systematisierung der steuerbilanzpolitischen Instrumente und deren Auswirkungen auf die Steuerlast
  • Analyse der Flexibilität der Aktionsparameter zur Lösung des Informationsproblems
  • Untersuchung des Zinseffekts und des Progressionseffekts in der Steuerbilanzpolitik
  • Anwendung quantitativer Modelle zur Bewertung der Steuerbarwertminimierung
  • Kritische Betrachtung der Möglichkeiten und Grenzen der Steuerbilanzpolitik

Zusammenfassung der Kapitel

  • Kapitel 1: Historische Entwicklung und definitorische Grundlagen: Dieses Kapitel stellt die historische Entwicklung der Steuerbilanzpolitik dar und definiert die wichtigsten Begriffe und Konzepte, die im weiteren Verlauf der Arbeit relevant sind.
  • Kapitel 2: Systematisierung der steuerbilanzpolitischen Möglichkeiten zur Lösung des Informationsproblems: Kapitel 2 systematisiert die verschiedenen Instrumente der Steuerbilanzpolitik und analysiert deren Flexibilität in Bezug auf die Lösung des Informationsproblems, d.h. die Bereitstellung relevanter Informationen für die Steuerplanung.
  • Kapitel 3: Zielsetzungen, Effekte und Methoden der Steuerbilanzpolitik zur Lösung des Auswahlproblems: In diesem Kapitel werden die Zielsetzungen und Effekte der Steuerbilanzpolitik erläutert, insbesondere der Zinseffekt und der Progressionseffekt. Außerdem werden verschiedene quantitative Modelle zur Bewertung der Steuerbarwertminimierung vorgestellt.

Schlüsselwörter

Steuerbilanzpolitik, Steuerbarwertminimierung, Zinseffekt, Progressionseffekt, Informationsproblem, Auswahlproblem, quantitative Modelle, Steuerplanung, Unternehmenssteuerrecht.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter Steuerbarwertminimierung?

Es ist das Ziel der Steuerbilanzpolitik, die Summe der Barwerte aller künftigen Steuerzahlungen durch zeitliche Verlagerung von Gewinnen (Gewinnnachverlagerung) so gering wie möglich zu halten.

Was ist der Zinseffekt in der Steuerbilanzpolitik?

Der Zinseffekt entsteht, wenn Steuerzahlungen in die Zukunft verschoben werden. Das Unternehmen behält die Liquidität länger und kann damit Zinserträge erwirtschaften oder Zinsaufwand vermeiden.

Welche Rolle spielt der Progressionseffekt?

Der Progressionseffekt beschreibt die Auswirkung steigender Steuersätze bei höheren Gewinnen. Ziel der Bilanzpolitik ist es hier oft, Gewinne zu glätten, um die Durchschnittsbelastung zu senken.

Was ist der Unterschied zwischen dem Informations- und dem Auswahlproblem?

Das Informationsproblem befasst sich mit der Identifikation möglicher Aktionsparameter (Wahlrechte), während das Auswahlproblem die Entscheidung über den optimalen Einsatz dieser Parameter beschreibt.

Wer war ein wichtiger Theoretiker der Steuerbarwertminimierung?

Die Arbeit hebt insbesondere den Ansatz von Marettek hervor, der mathematische Modelle (wie den Lagrange-Ansatz) zur Lösung steuerlicher Optimierungsprobleme entwickelte.

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Résumé des informations

Titre
Möglichkeiten der Steuerbilanzpolitik zur Steuerbarwertminimierung
Université
University of Hohenheim  (Institut für BWL insb. Lehrstuhl für Bwl. Steuerlehre und Prüfungswesen)
Cours
Seminar Steuerplanung I
Note
2,7
Auteur
Martin Rieg (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
35
N° de catalogue
V10015
ISBN (ebook)
9783638165808
Langue
allemand
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Martin Rieg (Auteur), 2002, Möglichkeiten der Steuerbilanzpolitik zur Steuerbarwertminimierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10015
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Extrait de  35  pages
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