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Die NATO zwischen ökologischer Transformation und militär- sowie sicherheitspolitischer Revolution

Das globale Sicherheitsumfeld in der Spannungsstruktur internationaler Organisationen

Title: Die NATO zwischen ökologischer Transformation und militär- sowie sicherheitspolitischer Revolution

Scientific Study , 2021 , 183 Pages

Autor:in: Ilya Zarrouk (Author)

Politics - Topic: Peace and Conflict, Security
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Transformation der NATO im Zeitalter der ökologischen Veränderungen. Sie ist zugleich eine Festschrift für den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker und den ehemaligen Ministerpräsidenten Baden-Württembergs Erwin Teufel, die beide immer wieder auf die Notwendigkeit der Multipolarität hingewiesen haben.

Die Analyse baut zudem auf den YATA-Germany-Wettbewerb 2020 auf, wo gerade die Frage gestellte wurde inwieweit die NATO aufgrund der ökologischen Veränderungen sich transformieren müsse. Zugleich muss aber auch die Frage gestellt werden inwiefern sich die NATO den tatsächlichen globalen Revolutionen stellen muss. Genauso müssen hierbei auch die völkerrechtlichen Grundfragen für die neuen internationalen Herausforderungen betrachtet werden, was diese Analyse insbesondere abarbeitet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Prolog: Grunderkenntnisse für die Transformation des globalen Sicherheitsumfeldes

Wasserknappheit als wesentliche Determinante für militärische Auseinandersetzungen

Disparität zwischen Wasserknappheit und Wassermangel

II. Die Globalisierung und die Frage einer Neuausrichtung in der Sicherheitspolitik

1. Die Verwerfung der ökonomischen Grundordnung

2. Ressourcen- und Energiefrage als sicherheitspolitische Herausforderung

3. Die Effizienzrevolution als Basis für eine neue Betrachtung der Globalisierung im veränderten Sicherheitsumfeld

4. Sicherheitspolitik als Teil der realpolitischen Veränderungen

III. Die NATO im Rahmen einer realpolitischen Erkenntnis des sich transformierenden Sicherheitsumfeldes im 21. Jahrhundert

1. Die realpolitische Variable der Macht als Faktizität neuer verteidigungspolitischer Ausrichtungen

2. Der Nordatlantische Pakt auf der Grundlage seiner historischen Bedeutung

3. Der Kulturbegriff als möglicher Faktor des sicherpolitischen Verständnisses

4. Die Menschenrechte und die Frage der Identifikation

5. Der Begriff des Nationalstaates als verteidigungspolitische Inhalation

IV. Die Menschenrechte in der völkerrechtlichen Subordination

1. Das Individuum im völkerrechtlichen Koordinatensystem

2. Militärische Eingriffsrechte zwischen völkerrechtlicher Subsidiarität und Subordination

3. Die NATO im völkerrechtlichen System

V. Die Transformation des Krieges und die Revolutionierung der Kriegsarten

1. Das traditionelle Kriegsbild

2. Krieg als realpolitisches Mittel zwischen Macht und ökonomischer Diversifikation

3. Krieg zwischen Symmetrie und Asymmetrie als Grundlage der militärischen Effizienzrevolution

4. Die NATO und die Suche nach einer adäquaten Sicherheitsagenda

5. Die USA und ihre Sicherheitsstrategie als Fundament einer eigenständigen realpolitischen Sicherheitsagenda

6. Die europäischen Staaten zwischen NATO und EU und die Suche nach dem „richtigen“ sicherheitsstrategischen Konzept

VI. Nicht die ökologische Transformation ist der eigentliche Konflikttreiber des 21. Jahrhunderts, sondern die Diversifikationen der Zivilisationen und Kulturen

1. Die konfliktgeladene Koexistenz verschiedener Kulturen

2. Die arabisch-islamische Welt als zunehmender Konfliktherd

Zielsetzung und Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Transformation des globalen Sicherheitsumfeldes im 21. Jahrhundert zu analysieren, wobei ein besonderer Fokus auf dem Spannungsfeld zwischen ökologischer Transformation, Ressourcenknappheit und den veränderten realpolitischen sowie militärischen Machtstrukturen liegt. Es wird untersucht, wie Organisationen wie die NATO auf diese Herausforderungen reagieren können.

  • Transformation des globalen Sicherheitsumfeldes und ökologische Rahmenbedingungen
  • Die Rolle der Ressourcen- und Energiefrage in der Sicherheitspolitik
  • Transformation des Krieges: Symmetrie, Asymmetrie und Effizienzrevolution
  • Die NATO und die Entwicklung adäquater Sicherheitsstrategien
  • Konflikttreiber des 21. Jahrhunderts: Zivilisationen, Kulturen und geopolitische Machtstrukturen

Auszug aus dem Buch

Wasserknappheit als wesentliche Determinante für militärische Auseinandersetzungen

Es ist also nicht abwegig davon auszugehen, dass ein stetig steigendes Bevölkerungswachstum auch zu negativen ökologischen Entwicklungen führt und zwar sind diese Determinanten jener umwelttransformierenden Gegebenheiten klar zu Bennen: Hierzu zählt neben der Versiegung ganzer Wasserreservoirs, der „Ausverkauf“ sämtlicher Landressourcen mit eingepreist die Zerstörung gesamter Waldbestände (wie vor kurzem in Brasilien zu beobachten war) sowie die sukzessive Umweltvernichtung durch globale Umweltverschmutzung, wie man an der Vermüllung der Ozeane und Meere festmachen kann.17 Hierbei ist nicht die prozentuale Zunahme der Weltbevölkerung von entscheidender Bedeutung, sondern die absolute Steigerung ist für die Bewertung von Klima- und Umweltschäden entscheidend. So wächst China bspw. ein Prozent pro Jahr, in absoluten Zahlen allerdings macht dies zwölf Millionen Neueinwohner Chinas.18 Daraus resultiert nun, dass die Zuwachsrate (absolut) Jahr für Jahr in China etwa die Bevölkerungen Schwedens und Norwegens zusammen umfasst. Dies ist deshalb zu unterstreichen, weil es nicht nur von globaler umweltpolitischer Bedeutung ist, sondern insbesondere von sicherheitspolitischer im internationalen Spektrum. Zieht man nun beengte Räume wie bspw. den Gaza-Streifen hinzu, wo das Bevölkerungswachstum pro Jahr in etwa bei 4,4 %, also 51000 Individuen, liegt wird das gesamte sicherheitsrelevante und umweltpolitische Dilemma deutlich.19 Hieraus entsteht erst die essentielle Erkenntnis, dass Wasser unerlässlich ist um das Überleben der Weltbevölkerung und damit auch der NATO-Staaten zu garantieren. Die globale Nahrungsmittelbranche mit all ihren Produktionsmechanismen hängt von sauberen Trinkwasserressourcen ab.20 Allein 17 Prozent der weltweiten Anbaufläche hängt von künstlicher Bewässerung ab, wie man insbesondere an den Maghrebstaaten deutlich sehen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Prolog: Grunderkenntnisse für die Transformation des globalen Sicherheitsumfeldes: Das Kapitel führt in das globale Sicherheitsumfeld ein und thematisiert die Rolle der Bevölkerungsentwicklung sowie der Wasserknappheit als wesentliche Faktoren für zukünftige militärische Konflikte.

II. Die Globalisierung und die Frage einer Neuausrichtung in der Sicherheitspolitik: Hier wird die Notwendigkeit einer sicherheitspolitischen Neuausrichtung im Kontext globaler wirtschaftlicher Veränderungen, der Ressourcenverknappung und einer geforderten Effizienzrevolution erörtert.

III. Die NATO im Rahmen einer realpolitischen Erkenntnis des sich transformierenden Sicherheitsumfeldes im 21. Jahrhundert: Das Kapitel beleuchtet die Rolle der NATO angesichts veränderter Machtvariablen, historischer Bündnisbedeutung und neuer kultureller sowie nationalstaatlicher Faktoren im 21. Jahrhundert.

IV. Die Menschenrechte in der völkerrechtlichen Subordination: Diese Sektion analysiert die Position des Individuums im Völkerrecht sowie die Problematik militärischer Eingriffsrechte im Spannungsfeld zwischen völkerrechtlicher Subsidiarität und Subordination.

V. Die Transformation des Krieges und die Revolutionierung der Kriegsarten: Es wird die Veränderung des traditionellen Kriegsbildes hin zu hybriden, asymmetrischen Formen und die Suche der NATO nach einer passenden Sicherheitsagenda untersucht.

VI. Nicht die ökologische Transformation ist der eigentliche Konflikttreiber des 21. Jahrhunderts, sondern die Diversifikationen der Zivilisationen und Kulturen: Abschließend wird die These vertreten, dass nicht ökologische Faktoren, sondern die Koexistenz und Diversifikation verschiedener Kulturen und Zivilisationen die zentralen Konfliktherde bilden.

Schlüsselwörter

NATO, Sicherheitspolitik, globale Transformation, Ressourcenknappheit, Effizienzrevolution, Geopolitik, Völkerrecht, Menschenrechte, Asymmetrische Kriegführung, Terrorismus, Zivilisationen, Kulturkonflikt, Machtpolitik, Realpolitik, Bevölkerungswachstum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die grundlegenden Transformationen des globalen Sicherheitsumfeldes im 21. Jahrhundert, insbesondere im Hinblick auf die Rolle der NATO und die veränderten Konfliktstrukturen durch ökonomische und ökologische Faktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Ressourcenknappheit (insb. Wasser), die Rolle der Globalisierung in der Sicherheitspolitik, die Transformation des Krieges in asymmetrische Formen und der Einfluss kultureller Diversifikation auf internationale Konflikte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob eine ökologische Transformation ausreicht, um die Sicherheitsarchitektur der NATO neu zu begründen, oder ob machtpolitische und soziokulturelle Faktoren eine dominantere Rolle spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer politikwissenschaftlichen Analyse, die historische Analysen, völkerrechtliche Betrachtungen und realpolitische Theorien zur Beschreibung des globalen Sicherheitsumfeldes miteinander verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt ausführlich die Neuausrichtung der Sicherheitspolitik im Kontext von Ressourcenfragen, die Rolle der Menschenrechte im Völkerrecht, die Evolution von symmetrischen zu asymmetrischen Kriegen sowie die geopolitische Bedeutung der Zivilisationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

NATO, Sicherheitspolitik, Ressourcenknappheit, Effizienzrevolution, Geopolitik, Asymmetrische Kriegführung und Kampf der Kulturen.

Welche Rolle spielt die Wasserknappheit für die Sicherheitspolitik der NATO?

Die Wasserknappheit wird als wesentliche Determinante für militärische Auseinandersetzungen identifiziert, die direkt mit dem Überleben von Staaten und damit auch mit der Sicherheitsagenda der NATO verknüpft ist.

Inwiefern hat sich das Verständnis von Krieg im 21. Jahrhundert verändert?

Das Verständnis hat sich von klassischen zwischenstaatlichen Kriegen hin zu hybriden und asymmetrischen Formen verschoben, bei denen nicht mehr unbedingt die Schlagkraft eines Militärapparates, sondern die psychologische und ökonomische Destabilisierung von Infrastrukturen im Vordergrund steht.

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Details

Title
Die NATO zwischen ökologischer Transformation und militär- sowie sicherheitspolitischer Revolution
Subtitle
Das globale Sicherheitsumfeld in der Spannungsstruktur internationaler Organisationen
College
German University of Administrative Sciences Speyer  (Clausewitz-Gesellschaft)
Author
Ilya Zarrouk (Author)
Publication Year
2021
Pages
183
Catalog Number
V1001649
ISBN (eBook)
9783346366887
ISBN (Book)
9783346366894
Language
German
Tags
NATO Militärische Revolution Völkerrecht Menschenerechte Effizienzrevolution Ökologie Bundeswehr Auslandseinsätze Nordatlantikvertrag UNO
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ilya Zarrouk (Author), 2021, Die NATO zwischen ökologischer Transformation und militär- sowie sicherheitspolitischer Revolution, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1001649
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