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Warum sind Kinder mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem benachteiligt?

Schulpraktische Gegenmaßnahmen

Titre: Warum sind Kinder mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem benachteiligt?

Dossier / Travail , 2020 , 25 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école
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Aus welchen Gründen sind Kinder mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem benachteiligt und wie kann dieser Benachteiligung seitens der Lehrkräfte entgegengewirkt werden? Nach theoretischer Beleuchtung des Themas folgen handlungspraktische Anregungen für den Unterricht.

Migration in Deutschland: seit 2015 ist dieses Thema in Deutschland wieder aktuell wie lange nicht mehr. Von dieser sind alle Bereiche des öffentlichen Lebens, der Politik und auch des Privatlebens betroffen. Schon lange vor 2015, eigentlich schon seit den 1950er Jahren, ist Deutschland ein beliebtes Ziel verschiedenster Migrationsbewegungen. Die Bevölkerung unseres Landes ist inzwischen weit entfernt von einer monokulturellen Gesellschaft und zeigt sich mehr und mehr in verschiedensten Facetten.

Umso wichtiger ist es, dass auch im Bildungssystem das Thema Migration mit der gebührenden Wichtigkeit behandelt wird. Zwar bessert sich die Situation ganz allmählich, aber dennoch haben Schüler*innen mit Migrationshintergrund häufig geringeren schulischen Erfolg als Einheimische. Dieses Ungleichgewicht hat eine Bandbreite an Ursachen, die im Anschluss näher beleuchtet werden sollen. Neben vielen anderen Faktoren sind jedoch auch die einzelnen Schulen und somit insbesondere das Personal, sprich Lehrerinnen und Lehrer, gefragt, den schulischen Erfolg aller Schüler*innen bestmöglich zu fördern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Migration in Deutschland: Daten zur Situation

3 Entwicklung der Migration seit 1950: damalige und heutige pädagogische Ansätze zur Inklusion

4 Ursachen von geringem Schulerfolg von Kindern mit Migrationshintergrund

5 Theoretische Modelle und Konzepte zur Integration und Inklusion

6 Vorschläge der Wissenschaft an das Schulsystem

7 Schulentwicklung im Zeichen interkultureller Inklusion und konkrete Handlungsempfehlungen für Lehrer*innen und Lehrer

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die komplexen Ursachen für den häufig geringeren schulischen Erfolg von Kindern mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem und erarbeitet auf Basis pädagogischer Konzepte konkrete Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte, um diesen Benachteiligungen durch eine inklusive Schulentwicklung entgegenzuwirken.

  • Analyse der bildungsstatistischen Situation von Kindern mit Migrationshintergrund.
  • Untersuchung von Ursachen für geringen Schulerfolg (Identität, Elternhaus, Umfeld, Diskriminierung).
  • Evaluierung theoretischer Ansätze (Kompensatorisch, Interkulturell, Strukturkritisch).
  • Diskussion moderner Modelle zur sprachlichen Förderung im schulischen Kontext.
  • Entwicklung praktischer Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte zur Förderung inklusiver Bildung.

Auszug aus dem Buch

Der Schüler

Sicherlich können die Kinder nicht für ihren eigenen schulischen (Miss)Erfolg verantwortlich gemacht werden. Dennoch gibt es Faktoren, die die Kinder persönlich betreffen und deshalb unter diesem Punkt gelistet sind, auch wenn die Betroffenen keinen Einfluss auf sie haben.

Auch wenn nicht alle Kinder mit Migrationshintergrund selbst migriert sind, so haben sie doch alle eine ähnliche Erfahrung gemacht. Ob im alten Heimatland oder in den eigenen vier Wänden in Deutschland: Kinder aus Migrantenfamilien wachsen in manchen, nicht allen Fällen, in einer anderen Kultur als der deutschen auf. Ohne stereotypisieren oder werten zu wollen, unterscheiden sich andere Kulturen mehr oder weniger von der deutschen und lassen so die Kinder in einem anderen Umfeld aufwachsen. So bildet sich die Basispersönlichkeit in der Familie, in einer Kultur, die aber unter Umständen auch nur die eigene Familie umgibt. Das bewegen außerhalb dieser Kultur, in der mehr oder weniger fremden deutschen Kultur, kann dann schwer werden (Diefenbach 2007, S. 96). Im schlimmsten Fall sind die aufeinandertreffenden Kulturen so gegensätzlich, dass sie kaum miteinander vereinbar sind. Durch Kontakte und das soziale Leben außerhalb der elterlichen Kultur kann es so zu einem Identitätskonflikt (Erikson 1998, S. 154) kommen. Betroffene möchten ihre ,Erstkultur‘ nicht aufgeben, fühlen sich jedoch auch in der fremden Kultur wohl oder sehen sich gezwungen, auch diese aus privaten oder beruflichen Gründen anzunehmen. . In ihnen entsteht der Konflikt, beide Kulturen wechselseitig je nach Umfeld ,zu benutzen‘ oder aber die verschiedenen Kulturen in einer Person zu vereinen. Dabei kann es zu dem Problem kommen, gegensätzliche Normen und Werte gleichzeitig zu vertreten oder eine Sicht- und Handlungsweise der anderen vorzuziehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz des Themas Migration im deutschen Bildungssystem und skizziert die Problematik ungleicher Bildungschancen.

2 Migration in Deutschland: Daten zur Situation: Dieses Kapitel präsentiert statistische Daten, die verdeutlichen, dass Schüler mit Migrationshintergrund statistisch gesehen seltener höhere Schulabschlüsse erreichen als Einheimische.

3 Entwicklung der Migration seit 1950: damalige und heutige pädagogische Ansätze zur Inklusion: Das Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Einwanderung nach und stellt den Wandel der pädagogischen Ansätze von der ausgrenzenden Ausländerpädagogik hin zur interkulturellen Pädagogik dar.

4 Ursachen von geringem Schulerfolg von Kindern mit Migrationshintergrund: Hier werden zentrale Einflussfaktoren wie Identitätskonflikte, sozioökonomische Bedingungen im Elternhaus, die Lernumgebung sowie institutionelle Diskriminierung analysiert.

5 Theoretische Modelle und Konzepte zur Integration und Inklusion: Dieses Kapitel vergleicht verschiedene theoretische Ansätze, wie den kompensatorischen, interkulturellen und strukturkritischen Ansatz, und diskutiert Modelle schulischer Sprachförderung.

6 Vorschläge der Wissenschaft an das Schulsystem: Ausgehend von einer Inklusionsdefinition werden wissenschaftliche Forderungen nach einer stärkeren individuellen Sprachförderung und einer Öffnung der Bildungsinstitutionen zusammengefasst.

7 Schulentwicklung im Zeichen interkultureller Inklusion und konkrete Handlungsempfehlungen für Lehrer*innen und Lehrer: Das Kapitel liefert praxisnahe Strategien zur Gestaltung eines inklusiven Unterrichts, die von der Schulentwicklung bis hin zu konkreten methodischen Impulsen für Lehrkräfte reichen.

8 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass neben politischem Handeln auch die konkrete pädagogische Arbeit vor Ort entscheidend ist, wobei die Bedeutung zusätzlicher Ressourcen betont wird.

Schlüsselwörter

Migration, Inklusion, Schulerfolg, Bildungschancen, Interkulturelle Pädagogik, Sprachförderung, Identitätsbildung, Institutionelle Diskriminierung, Schulentwicklung, Lehrkräfte, Migrationshintergrund, Sprachbarrieren, Diversität, Bildungsungleichheit, Unterstützungssysteme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Diskrepanz im schulischen Erfolg zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Ursachen für Bildungsbenachteiligung, der Evaluation theoretischer Integrationsmodelle sowie der Ableitung konkreter pädagogischer Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Die Arbeit fragt nach den Ursachen für den geringeren schulischen Erfolg von Kindern mit Migrationshintergrund und untersucht, wie Lehrkräfte aktiv dazu beitragen können, dieser Benachteiligung durch Inklusion entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin oder der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien, pädagogischer Theorien und bildungsstatistischer Daten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Ursachenanalyse (psychologische, soziale und institutionelle Faktoren), eine theoretische Einordnung (Integrations- und Sprachfördermodelle) sowie die Darstellung konkreter Maßnahmen für die Schulpraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich durch die Begriffe Migration, Inklusion, Bildungschancen, interkulturelle Pädagogik und Schulentwicklung geprägt.

Inwiefern spielt der sogenannte "Stereotype Threat" eine Rolle für den schulischen Erfolg?

Das Phänomen beschreibt, wie Kinder durch internalisierte Vorurteile über ihre Herkunft weniger Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln, was eine direkte Barriere für den schulischen Erfolg darstellt.

Welche Rolle spielen die Elternhäuser bei der schulischen Integration?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Eltern oft hohe Aspirationen haben, aber aufgrund von Sprachbarrieren oder mangelnder Kenntnis des deutschen Schulsystems in ihrer Unterstützung limitiert sein können, weshalb eine Kooperation zwischen Schule und Elternhaus essentiell ist.

Was unterscheidet den strukturkritischen vom interkulturellen Ansatz?

Während der interkulturelle Ansatz vor allem auf die Wertschätzung kultureller Differenzen als Ressource setzt, fokussiert der strukturkritische Ansatz auf die kritische Reflexion und den Abbau von institutionellen Diskriminierungsmechanismen im Bildungssystem.

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Résumé des informations

Titre
Warum sind Kinder mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem benachteiligt?
Sous-titre
Schulpraktische Gegenmaßnahmen
Université
University of Paderborn
Note
1,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
25
N° de catalogue
V1003463
ISBN (ebook)
9783346381194
ISBN (Livre)
9783346381200
Langue
allemand
mots-clé
Migration Schule Inklusion schüler mit migrationshintergrung
Sécurité des produits
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Citation du texte
Anonym (Auteur), 2020, Warum sind Kinder mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem benachteiligt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1003463
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Extrait de  25  pages
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