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Fan-Sozialisation

Vielschichtigkeit von Sozialisationsfaktoren und deren Wechselwirkung im Zusammenhang mit dem Fansein

Titre: Fan-Sozialisation

Dossier / Travail , 2018 , 14 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Oskar Stranzenbach (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Hausarbeit wird das bisher wenig erforschte Feld der „Fan-Sozialisation“ behandeln. Die vorliegende Hausarbeit behandelt den Zusammenhang dieser zwei Begriffe, zunächst werden dafür die Wörter „Fan“ und „Sozialisation“ definiert, sowie Grundannahmen der Sozialisation erklärt. Im Verlauf der Hausarbeit folgen zwei Methoden zur Analyse der Fan-Sozialisation. Ziel der Hausarbeit ist es die Vielschichtigkeit von Sozialisationsfaktoren und deren Wechselwirkung im Zusammenhang mit dem Fansein darzustellen.

Eine Fangemeinde, egal von einem Fussballverein oder von einer Band, kann mit einer eigenen Gesellschaft verglichen werden. In einer Fangemeinschaft herrschen Regeln, es werden Rituale befolgt und man kann zu Veranstaltungen des Fanobjekts immer wieder die gleichen Leute antreffen, egal wo das Fussballspiel oder das Konzert stattfindet. Eingefleischte Fans investieren Zeit und Geld um nur ein wenig das Gefühl zu haben Teil des Ganzen zu sein.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

2.1.Fan

2.2.Sozialisation

3. Fan-Sozialisation

3.1.Mehrebenenstruktur von Sozialisationsprozessen

3.2.Sozialisationsphasen

3.3.Habitus

3.4.Fanspezifische Sozialisation als Mehrebenenanalyse

3.5.Fan-Sozialisation als Prozess

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das bisher wenig erforschte Feld der „Fan-Sozialisation“ mit dem Ziel, die Vielschichtigkeit von Sozialisationsfaktoren und deren Wechselwirkungen im Kontext des Fanseins sowie die daraus resultierende Habitusbildung zu analysieren.

  • Grundlagendefinitionen von Fan-Sein und Sozialisation
  • Strukturierung von Sozialisationsprozessen mittels ökologischer Entwicklungsmodelle
  • Analyse der Bedeutung von Sozialisationsphasen und biografischen Abfolgen
  • Untersuchung des Habitus-Konzepts im Kontext von Fan-Szenen
  • Systematisierung von Einflussparametern durch Mehrebenenanalysen

Auszug aus dem Buch

3.1 Mehrebenenstruktur von Sozialisationsprozessen

Die Vielschichtigkeit der Mensch-Umwelt-Beziehung wurde in der Sozialisationsforschung bereits in mehreren Modellen systematisiert. Dabei wurden die Schwerpunkte jeweils auf unterschiedliche Analyseebenen gesetzt. Zur Analyse von Mensch-Umwelt-Beziehungen von Fans haben sich der norwegische Soziologie Professor Prof. Jan Skrobanek und die deutsche Professorin der Erziehungswissenschaften Prof. Dr. Solvejg Jobst auf das Modell „Ökologie der menschlichen Entwicklung“ des amerikanischen Entwicklungspsychologen Urie Bronfennbrenner aus dem Jahre 1989 festgelegt. Das Modell des Amerikaners versteht die Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt als eine ineinander geschachtelte Anordnung konzentrischer Strukturen aufgeteilt in Mirkosysteme, Mesosysteme, Exosysteme und Makrosysteme.

Ein Mikrosystem ist ein Muster an Tätigkeiten, Rollen und zwischenmenschliche Beziehungen, das die Person in einem gegebenen Lebensbereich produziert oder im Austausch mit anderen Personen erlebt. Beispiele für diese Lebensbereiche sind die Schule, der Arbeitsplatz, das Fussballstadion und die Fangemeinschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik ein und verdeutlicht das Ziel, den Zusammenhang zwischen den Begriffen „Fan“ und „Sozialisation“ wissenschaftlich zu beleuchten.

2. Definitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe „Fan“ und „Sozialisation“ theoretisch hergeleitet und definiert, um ein Fundament für die weitere Analyse zu schaffen.

3. Fan-Sozialisation: Das Hauptkapitel untersucht die Entwicklung zum Fan unter Berücksichtigung von Sozialisationsebenen, Phasen und der Habitusbildung.

3.1.Mehrebenenstruktur von Sozialisationsprozessen: Dieser Abschnitt erläutert die Modellierung von Mensch-Umwelt-Beziehungen anhand des ökologischen Modells der menschlichen Entwicklung.

3.2.Sozialisationsphasen: Hier wird die biografische Bedeutung von primärer und sekundärer Sozialisation für die Persönlichkeitsentwicklung analysiert.

3.3.Habitus: Dieser Teil befasst sich mit dem Konzept des Habitus nach Bourdieu als Produkt der Vergangenheit und Quelle des praktischen Sinns.

3.4.Fanspezifische Sozialisation als Mehrebenenanalyse: Der Abschnitt differenziert die wirkenden Sozialisationsfaktoren auf Mikro-, Meso-, Exo- und Makroebene.

3.5.Fan-Sozialisation als Prozess: Hier wird eine lebensverlaufsorientierte Perspektive eingenommen, um die Interdependenz von Sozialisationsfaktoren über die Zeit zu betrachten.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit weiterer Forschung auf diesem Feld.

Schlüsselwörter

Fan-Sozialisation, Sozialisation, Fan, Fan-Habitus, Mehrebenenanalyse, Mikrosystem, Mesosystem, Exosystem, Makrosystem, Lebenslauf, Sozialwissenschaften, Fanobjekt, Identität, Bourdieu, Bronfenbrenner

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die „Fan-Sozialisation“ als einen lebenslangen Lern- und Entwicklungsprozess und untersucht, wie Menschen zu Fans werden und wie sich ihr Fan-Sein durch soziale Einflüsse formt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die Definition von Fankulturen, soziologische Sozialisationstheorien, das Habitus-Konzept von Pierre Bourdieu sowie die systemische Betrachtung von Einflussfaktoren auf das Fan-Verhalten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Vielschichtigkeit der Sozialisationsfaktoren und deren Wechselwirkung im Zusammenhang mit dem Fan-Sein darzustellen und einen theoretischen Rahmen für deren Analyse zu liefern.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und wendet heuristische Modelle wie das ökologische Modell der menschlichen Entwicklung nach Bronfenbrenner auf den Bereich der Fankultur an.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Sozialisation, die Ebenenstruktur (Mikro- bis Makroebene), die verschiedenen Sozialisationsphasen und der Prozess der Habitusbildung analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Fan-Sozialisation, Habitus, Mehrebenenanalyse und die soziologische Perspektive auf Fans und ihre Umwelt geprägt.

Welche Rolle spielt das ökologische Modell nach Bronfenbrenner in der Analyse?

Es dient dazu, die Wechselwirkungen zwischen dem Fan und seinem Umfeld (z.B. Stadion, Familie, Medien) systematisch auf verschiedenen Ebenen zu kontextualisieren und zu interpretieren.

Warum ist die Unterscheidung zwischen primärer und sekundärer Sozialisation für die Fan-Forschung relevant?

Diese Unterscheidung hilft zu verstehen, wie grundlegende Verhaltensmuster im Elternhaus (primär) und spätere Konfliktbewältigungen sowie Normbildungen in Schule oder Fan-Gruppen (sekundär) die Identität eines Fans formen.

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Résumé des informations

Titre
Fan-Sozialisation
Sous-titre
Vielschichtigkeit von Sozialisationsfaktoren und deren Wechselwirkung im Zusammenhang mit dem Fansein
Université
FHM University of Applied Sciences  (Fachhochschule des Mittelstands Köln)
Cours
Soziologie
Note
2,3
Auteur
Oskar Stranzenbach (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
14
N° de catalogue
V1004702
ISBN (ebook)
9783346384874
ISBN (Livre)
9783346384881
Langue
allemand
mots-clé
Soziologie Soziale Arbeit Fussball Fans Sport
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Oskar Stranzenbach (Auteur), 2018, Fan-Sozialisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1004702
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Extrait de  14  pages
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