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Der China-Pakistan Economic Corridor. Eine Betrachtung der Kooperation

Título: Der China-Pakistan Economic Corridor. Eine Betrachtung der Kooperation

Trabajo de Seminario , 2019 , 20 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Timon Sautter (Autor)

Política - Región: Asia del Sur
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Warum kooperieren China und Pakistan im Rahmen des „China-Pakistan Economic Corridor”? Zur Beantwortung der Frage nutze ich die Theorien des Realismus und des Rationalen Institutionalismus nach Keohane. In der Arbeit werde ich analysieren, welche der beiden Theorien geeigneter ist, um die Kooperation zu erläutern.

Dabei gehe ich folgendermaßen vor: Zunächst werde ich die beiden Theorien darlegen und in Kürze zusammenfassen. Dann werde ich jeweils Implikationen ableiten, welche im weiteren Verlauf die Grundlage meiner Analyse bilden. Im darauffolgenden Kapitel lege ich die wichtigsten Fakten und Projekte von CPEC dar. Danach werde ich mich in meiner Analyse auf einige Aspekte konzentrieren. Der erste Aspekt ist die Krise in der Energie- und Stromversorgung in Pakistan und den damit in Verbindung stehenden Projekten. Der zweite Aspekt bezieht sich auf die pakistanische Hafenstadt Gwadar, welche mit all ihren Projekten den Großteil meiner Analyse einnimmt. Daher werden einige damit in Zusammenhang stehende Themen bei meiner Betrachtung nicht berücksichtigt; wesentlich hier zu nennen ist die Frage der Finanzierung der Projekte und der sogenannten „dept diplomacy“ Chinas sowie die Sicherheitslage in Belutschistan.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie

2.1 Realismus

2.2 Rationaler Institutionalismus

3 “China-Pakistan Economic Corridor”

3.1. Energiekrise in Pakistan

3.2 Gwadar

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Beweggründe der Kooperation zwischen China und Pakistan im Rahmen des "China-Pakistan Economic Corridor" (CPEC) und analysiert, inwieweit der Realismus oder der Rationale Institutionalismus als theoretischer Erklärungsrahmen besser geeignet ist.

  • Analyse der bilateralen Kooperationsdynamik vor dem Hintergrund globaler wirtschaftlicher Interessen.
  • Untersuchung der Energiekrise in Pakistan und die Rolle chinesischer Investitionen.
  • Bewertung der strategischen Bedeutung des Hafens von Gwadar für beide Akteure.
  • Gegenüberstellung theoretischer Erklärungsansätze (Realismus vs. Rationaler Institutionalismus).
  • Kritische Reflexion der geopolitischen Abhängigkeiten und Sicherheitsaspekte.

Auszug aus dem Buch

3.1. Energiekrise in Pakistan

Zentral für das Verständnis der pakistanischen Position ist die Krise in der Energieversorgung, insbesondere in der Versorgung mit Elektrizität. Pakistan leidet seit 2005 unter einer schweren Lücke in der Stromversorgung, da das Angebot der immer weiter steigenden Nachfrage nicht hinterherkommt. 2015 betrug diese Lücke 6500 MW und die Nachfrage steigt weiter, bis 2030 soll sie um geschätzte 41% steigen (Wakeel et al. 2016, S. 73; Mirza et al. 2019). So wird geschätzt, dass die mangelhafte Stromversorgung Pakistan ungefähr 2% BIP-Wachstum pro Jahr kostet (Masood und Walsh 2015).

Die meisten Projekte im Energiebereich innerhalb von CPEC werden von chinesischen Firmen durchgeführt und finanziert. Der Großteil der Investitionen fällt bei CPEC in den Bereich der Stromerzeugung. Es sollen kurzfristig 10,400 MW zusätzliche Kapazitäten durch neue Projekte generiert werden, langfristig 17,045 MW. So soll die Energiekrise in Pakistan kontrolliert werden. Der Großteil dieser Kapazität soll durch Kohlekraftwerke erzeugt werden (Planning Commission 2014). Es wird angenommen, dass nach Abschluss aller Energieprojekte das zusätzliche Energieangebot das BIP-Wachstum Pakistans um 2,5% auf 7,5% steigern wird (Mirza et al. 2019).

Die meisten der Projekte sind noch im Bau und daher liegen zu den tatsächlichen Auswirkungen der Projekte auf das Wirtschaftswachstum noch keine Daten vor. Jedoch ist davon auszugehen, dass eine verbesserte Stromversorgung sich zumindest nicht negativ auf das BIP-Wachstum Pakistans auswirken wird, sodass ich von der oben genannten Schätzung ausgehe, dass die verbesserte Stromversorgung sich positiv auswirken wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des "China-Pakistan Economic Corridor" (CPEC) ein, stellt die Forschungsfrage nach den Gründen der Kooperation und definiert den methodischen Rahmen unter Verwendung der Theorien des Realismus und des Rationalen Institutionalismus.

2 Theorie: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen des Realismus und des Rationalen Institutionalismus dargelegt, um die daraus abgeleiteten Implikationen für die spätere Analyse des CPEC-Projekts zu nutzen.

3 “China-Pakistan Economic Corridor”: Dieses Kapitel analysiert das CPEC-Projekt, wobei der Schwerpunkt auf der pakistanischen Energiekrise sowie der strategischen Bedeutung des Hafens von Gwadar liegt.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass der Rationale Institutionalismus die Energie-Projekte besser erklärt, während der Realismus die Hintergründe der Kooperation bei Gwadar und in Sicherheitsfragen präziser beleuchtet.

Schlüsselwörter

CPEC, China, Pakistan, Energiekrise, Gwadar, Realismus, Rationaler Institutionalismus, Geopolitik, Infrastruktur, Belt and Road Initiative, Sicherheitsinteressen, Internationale Kooperation, Handelsbilanz, Wirtschaftswachstum, Infrastrukturentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Kooperation zwischen China und Pakistan im Rahmen des "China-Pakistan Economic Corridor" (CPEC) und hinterfragt, warum diese beiden wirtschaftlich und militärisch sehr unterschiedlichen Staaten eng zusammenarbeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der pakistanischen Energiekrise, der strategischen Entwicklung des Hafens von Gwadar sowie der geopolitischen Sicherheitsaspekte im Verhältnis zu Indien und den USA.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage: "Warum kooperieren China und Pakistan im Rahmen des CPEC?" unter Anwendung realistischer und rational-institutionalistischer Theorien.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch geleitete Analyse, bei der zwei politikwissenschaftliche Theorien (Realismus und Rationaler Institutionalismus) auf das empirische Beispiel des CPEC angewandt werden, um deren jeweilige Erklärungsstärke zu prüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, die Analyse der Energieprojekte zur Behebung des Strommangels in Pakistan und die Untersuchung der Hafenentwicklung in Gwadar als Teil der chinesischen Ambitionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind CPEC, Energiekrise, Gwadar, Realismus, Rationaler Institutionalismus, Geopolitik und die "Belt and Road Initiative".

Welche Rolle spielt die Energiekrise für die Kooperation?

Die Energiekrise ist ein zentraler Treiber, da Pakistan auf chinesische Investitionen und Expertise angewiesen ist, um die Stromversorgung zu stabilisieren und das BIP-Wachstum anzukurbeln.

Warum ist Gwadar für China von strategischer Bedeutung?

Gwadar bietet China die Möglichkeit, seine Abhängigkeit von den risikoreichen Seerouten durch die Straße von Malakka zu verringern und eine direkte Landverbindung für Energieimporte zu schaffen.

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Detalles

Título
Der China-Pakistan Economic Corridor. Eine Betrachtung der Kooperation
Universidad
University of Potsdam
Curso
Politics of the Global Economy
Calificación
1,3
Autor
Timon Sautter (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
20
No. de catálogo
V1005167
ISBN (Ebook)
9783346414915
ISBN (Libro)
9783346415301
Idioma
Alemán
Etiqueta
International Relation China Pakistan CPEC One Belt One Road Initiative Oil Economic Development
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Timon Sautter (Autor), 2019, Der China-Pakistan Economic Corridor. Eine Betrachtung der Kooperation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1005167
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