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Bundespolitiker der SPD auf Social Media. Wie nehmen Politiker ihren Einfluss ihres Engagements auf den Wahlkampf wahr?

Title: Bundespolitiker der SPD auf Social Media. Wie nehmen Politiker ihren Einfluss ihres Engagements auf den Wahlkampf wahr?

Bachelor Thesis , 2019 , 102 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications
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Diese Arbeit befasst sich mit der Selbstdarstellung von Bundespolitikern/-innen im Bereich der sozialen Netzwerke. Ergänzend dazu wird auch die Selbstwahrnehmung der Politiker/-innen auf den Wahlkampf durch eigenes social Media Engagement beleuchtet, um so ein möglichst vollständiges Bild zu gewinnen.

Dabei wurden in Form von Interviews die Daten erhoben und anschließend nach der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse von Philipp Mayring ausgewertet. All das unter der besonderen Berücksichtigung der Theorie des kommunikativen Handelns für das soziale Leben der modernen Gesellschaft nach Jürgen Habermas.

So unterliegt die folgende Arbeit einer qualitativ- empirischen Forschung. Es wurde eine individuell- subjektive Wahrnehmung der befragten Personen erfasst und so eine innerparteiliche Sicht auf die Thematik ermittelt, die repräsentative Ergebnisse für Forschung und Wissenschaft erzielt hat. Dies zeigt das die politische Kommunikation im ständigen Wandel steht.
Dass die Digitalisierung und die Sozialen Medien die politische Kommunikation und die daraus resultierenden Strukturen des Wahlkampfes zunehmend prägen und verändern, ist unabdingbar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Forschungsstand

3 Theoretischer Hintergrund

3.1 Politikwissenschaftliche Kontextualisierung

3.2 Kontextualisierung Social Media in der Politik

3.3 Kontextualisierung Wahlkampf im Internet

3.4 Theorie des Kommunikativen Handelns nach Jürgen Habermas

4 Methoden und Forschungsvorgehen

5 Auswertung

5.1 Darstellung der Ergebnisse

5.2 Interpretation der Ergebnisse

5.3 Diskussion der Ergebnisse im theoretischen Bezugsrahmen

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Selbstdarstellung und Selbstwahrnehmung von Bundespolitikern der SPD im Hinblick auf den Einfluss ihres eigenen Social-Media-Engagements auf den Wahlkampf, um ein tieferes Verständnis für die digitale politische Kommunikationspraxis zu gewinnen.

  • Analyse der Social-Media-Nutzung deutscher Bundespolitiker der SPD.
  • Erforschung der subjektiven Wahrnehmung von Social-Media-Engagement im Wahlkampfkontext.
  • Anwendung der Theorie des kommunikativen Handelns nach Jürgen Habermas.
  • Qualitative empirische Untersuchung mittels Experteninterviews.
  • Vergleich der Selbstdarstellung mit theoretischen Modellen der politischen Kommunikation.

Auszug aus dem Buch

3.2 Kontextualisierung Social Media in der Politik

Social Media bezeichnet im weiteren Sinne, die digitalen Medien und Technologien, die es den Nutzern ermöglicht sich untereinander auszutauschen und zu kommunizieren, sowie mediale Inhalte einzeln oder in der Gemeinschaft zu gestalten- es findet eine Vernetzung von Benutzern und deren Kommunikation und Kooperation über das Internet statt (Prof. Dr. Bendel, 2012). Unter anderem ist der Begriff Social Media auch als das Web 2.0 bekannt- das Mitmachweb, welches im Wesentlichen durch soziale Medien geprägt ist (Prof. Dr. Bendel, 2012). Die Plattformen der sozialen Medien umfassen dabei die Social Networks, wobei mediale Bühnen wie Facebook, Twitter und Co. gemeint sind. Des Weiteren werden Weblogs, Micro Blogs und Foto- und Videoplattformen als typische Vertreter sozialer Medien angesehen. (Prof. Dr. Bendel, 2012). Wenngleich sich die letztgenannten Plattformen unweit von den Social Networks unterscheiden. Micro Blogs beispielsweise sind kleine Blogs, die eine Informationsgewinnung mithilfe von Posts oder Tweets gewährleisten, ganz ähnlich wie bei Twitter und Facebook (Prof. Dr. Bendel, 2012).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz der Social-Media-Nutzung für politische Akteure und formuliert die Forschungsfrage zur Selbstwahrnehmung von SPD-Bundespolitikern hinsichtlich ihres Einflusses auf den Wahlkampf.

2 Forschungsstand: Hier wird ein Überblick über bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse zu Social Media und Onlinewahlkampf gegeben und die Forschungslücke hinsichtlich einer qualitativen, innerparteilichen Perspektive aufgezeigt.

3 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel bettet die Untersuchung in den politikwissenschaftlichen Kontext ein, erläutert die Bedeutung sozialer Medien in der Politik sowie den Wahlkampf im Internet und stellt die Theorie des kommunikativen Handelns nach Jürgen Habermas vor.

4 Methoden und Forschungsvorgehen: Hier wird das qualitative Forschungsdesign beschrieben, welches auf Experteninterviews und der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring basiert.

5 Auswertung: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Interviews dargestellt, interpretiert und anhand des theoretischen Bezugsrahmens kritisch diskutiert.

6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, wonach sich Politiker unterschiedlich reflektiert verhalten und die individuelle Perspektive für das Verständnis politischer Online-Kommunikation entscheidend ist.

Schlüsselwörter

Social Media, Politische Kommunikation, SPD, Wahlkampf, Bundespolitiker, Selbstwahrnehmung, Selbstdarstellung, Jürgen Habermas, Kommunikation, Digitalisierung, Qualitative Forschung, Experteninterviews, Online-Wahlkampf, Strategische Kommunikation, Mediatisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Bundespolitiker der SPD ihr eigenes Social-Media-Engagement wahrnehmen und welchen Einfluss sie diesem auf den Wahlkampf zuschreiben.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind politische Kommunikation im digitalen Zeitalter, die strategische Nutzung von Social Media im Wahlkampf sowie die Selbstdarstellung von Politikern.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Ziel ist es herauszufinden, wie SPD-Bundespolitiker ihren Einfluss auf den Wahlkampf durch eigenes Social-Media-Engagement wahrnehmen und inwiefern dies mit theoretischen Ansätzen korrespondiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Datenerhebung und -auswertung verwendet?

Die Autorin führt eine qualitativ-empirische Forschung durch, basierend auf leitfadengestützten Experteninterviews mit vier Bundestagsabgeordneten, ausgewertet nach der qualitativen Inhaltsanalyse von Philipp Mayring.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Kontextualisierung der politischen Kommunikation, die Erläuterung der Forschungsmethodik sowie die detaillierte Auswertung und Interpretation der geführten Interviews.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie "Politische Kommunikation", "Social Media", "Selbstdarstellung", "Wahlkampf" und "Theorie des kommunikativen Handelns" charakterisieren.

Warum spielt die Theorie von Jürgen Habermas eine so wichtige Rolle?

Die Theorie des kommunikativen Handelns dient als soziologisches Gerüst, um die Art der Kommunikation der Politiker (erfolgsorientiert vs. verständigungsorientiert) zu klassifizieren und ihre Social-Media-Auftritte zu bewerten.

Gibt es spezifische Ergebnisse zu den verschiedenen "Typen" von Politikern?

Ja, die Auswertung identifiziert vier Typen von Politikern (z.B. den "Social-Media-Wahlkämpfer" oder den "Einzelkämpfer"), die sich in ihrer Nutzung, Reflexion und strategischen Ausrichtung ihrer Social-Media-Aktivitäten deutlich voneinander unterscheiden.

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Details

Title
Bundespolitiker der SPD auf Social Media. Wie nehmen Politiker ihren Einfluss ihres Engagements auf den Wahlkampf wahr?
College
BSP Business School Berlin (form. Potsdam)  (Business and Management)
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
102
Catalog Number
V1006267
ISBN (eBook)
9783346406323
ISBN (Book)
9783346406330
Language
German
Tags
Kommunikation Politik Wahlen Social Media Wahlkampf Bundestag Bundespolitiker Einfluss
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Bundespolitiker der SPD auf Social Media. Wie nehmen Politiker ihren Einfluss ihres Engagements auf den Wahlkampf wahr?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1006267
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