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Wanderungsbewegungen zwischen Wien und seinem Umland

Titre: Wanderungsbewegungen zwischen Wien und seinem Umland

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2003 , 34 Pages , Note: Sehr gut

Autor:in: MMag. Philipp Kaufmann (Auteur), Romana Holzmüller (Auteur), Pia Schröck (Auteur), Christian Sigl (Auteur)

Gestion d'entreprise - Généralités
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit wurde als Gruppenarbeit im Rahmen des Seminars mit dem Titel „Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung“ erarbeitet. Teil der Leistung war anhand einer allgemein formulierten Aufgabenstellung im Rahmen des Generalthemas „Wanderung“ den wissenschaftlichen Prozess zu durchlaufen: von der Definition der Problemstellung, über die Recherche bis hin zur empirischen Analyse. Gelernt haben wir neben der inhaltlichen Materie selber viel zum Thema „Zusammenarbeit“ – die Koordination von anfangs fünf nunmehr vier erforderte einigen Aufwand.
Den beiden Seminarleitern, Herrn Univ.-Doz. Dr. Gunther Maier und Herrn Dr. Alexander Kaufmann, gilt unser Dank für die kontinuierliche Betreuung und die Möglichkeit, auch noch die kleinste Frage beantwortet zu bekommen. Gerade im Umgang mit ArcView und der Erstellung der Grafiken war die Hilfestellung „überlebensnotwendig“.
[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Einleitung und Problemstellung

3. Theoretischer Teil

3.1. Definitionen

3.2. Gründe für Migration

3.3. Phasenmodell der Stadtentwicklung

4. Empirischer Teil

4.1. Abgrenzung des Umlandes

4.2. Analyse der Wanderungen auf Bezirksebene

4.3. Analyse der Wanderung auf Gemeindeebene

4.4. Zusammenfassung der empirischen Arbeit

5. Bewertung und Ausblick

6. Nachwort

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Wanderungsbewegungen zwischen Wien und seinem Umland im Zeitraum von 1996 bis 2000, um auf Basis einer empirischen Datenanalyse und des Phasenmodells der Stadtentwicklung Rückschlüsse auf aktuelle Entwicklungstrends in der Region zu ziehen.

  • Wissenschaftliche Definition von Wanderung und Migration
  • Anwendung des Phasenmodells der Stadtentwicklung nach van den Berg
  • Methodische Abgrenzung des Umlandes mittels Pendlerverflechtungsraten
  • Analyse von Wanderungsströmen auf Bezirk- und Gemeindeebene
  • Untersuchung soziodemografischer Faktoren wie Alter und Geschlecht

Auszug aus dem Buch

3.2. Gründe für Migration

Die Ursache jeder Migration ist ein Ungleichgewichtszustand, der dadurch entsteht, dass eine Person aufgrund von höheren Ansprüchen, größeren Möglichkeiten und / oder veränderten Umweltbedingungen mit der gegenwärtigen Wohnsituation in zumindest einem wesentlichen Lebensbereich unzufrieden ist. Derart gibt es viele Gründe für Wanderung, hier soll die Frage nach räumlichen Verhalten von Familien (privat Haushalten) näher behandelt werden. Nach Leo van den Berg sind die Wohlfahrtselemente eines Standorts entscheidend für dessen Attraktivität. Darunter werden folgende drei Elemente verstanden:

die Qualität des Wohnsitzes und die seiner Umwelt

die Verfügbarkeit und Vielfalt von Arbeitsplätzen, sowie die daraus folgenden Einkommensunterschiede

das Angebot an Einrichtungen wie Geschäfte, Schulen, Spitäler, kulturelle, religiöse und Freizeiteinrichtungen

Diese Elemente stehen aber nicht für sich als Indikatoren für einen attraktiven Standort, sondern sind im Vergleich zur Verfügbarkeit an anderen Orten zu sehen. Bei der Bereitstellung von Wohlfahrtspotentialen (welfare potentials) kommt die Erwägung der generalisierten Transportkosten hinzu, die stark von der vorhandenen Infrastruktur abhängt. Generalisierte Transportkosten (generalised transportation costs) beinhalten Geld, Zeit und Anstrengung (effort) in Geld ausgedrückt, die anfallen um eine bestimmte Distanz zu überwinden. Die Wohlfahrt der Bevölkerung steigt mit der räumlichen Nähe der bereitgestellten wohlfahrtssteigernden Einrichtungen. Allgemein kann festgestellt werden, dass Individuen eher bereit sind für Wohlfahrtselemente „höherer Ordnung“ (zB Einkaufszentrum, Theater) größere Distanzen zurückzulegen als für jene von „niedrigerer Ordnung“ (zB Kindergarten).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einleitende Danksagung und Reflexion über den wissenschaftlichen Arbeitsprozess im Rahmen des Seminars.

2. Einleitung und Problemstellung: Vorstellung der Relevanz von Bevölkerungswanderungen und Definition der Forschungsfrage in Bezug auf Wien und sein Umland.

3. Theoretischer Teil: Erläuterung grundlegender Begrifflichkeiten und theoretischer Modelle der Stadtentwicklung, insbesondere des Modells von van den Berg.

4. Empirischer Teil: Ausführliche Analyse der Wanderungsströme mittels Pendlerdaten, untergliedert in Abgrenzung, Bezirks- und Gemeindeebene sowie Zusammenfassung der Ergebnisse.

5. Bewertung und Ausblick: Diskussion der Ergebnisse im Kontext des Phasenmodells und Ableitung von Schlussfolgerungen für die stadtplanerische Praxis.

6. Nachwort: Persönliche Reflektion der Autoren über die Erfahrungen während der Gruppenarbeit und den Erkenntnisgewinn.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Monographien, Artikel und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Wanderungsbewegung, Stadt-Umland-Verflechtung, Migration, Suburbanisierung, Bevölkerungsdynamik, Pendlerverflechtung, Region, Stadtentwicklung, Wien, Regionalökonomie, demografische Analyse, Wanderungsmatrix, Stadtregion, Wohnsitzverlagerung, Standortattraktivität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Wanderungsbewegungen von Personen zwischen der Kernstadt Wien und dem angrenzenden Umland unter Anwendung regionalökonomischer Konzepte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Stadtregionen, die Analyse von Wanderungsströmen auf Basis von Meldedaten sowie die theoretische Einordnung in Modelle der Stadtentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, welche Wanderungsbewegungen zwischen Wien und seinem definierten Umland vorliegen und wie sich diese in stadtgeografische Phasenmodelle einordnen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirische Analyse von Wanderungsmatrizen durchgeführt, wobei das Umland anhand von Pendlerverflechtungsraten (15% Schwelle) definiert wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Rahmen mit der Vorstellung des Phasenmodells von van den Berg und einen umfangreichen empirischen Teil, der Wanderungen auf Bezirks- und Gemeindeebene quantitativ auswertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Suburbanisierung, Stadt-Umland-Verflechtung, Pendlerverflechtung und demografische Wanderungsanalyse charakterisiert.

Warum spielt das Bundesland Burgenland eine Sonderrolle im Umland?

Die Analyse zeigt, dass das Burgenland im Vergleich zu den niederösterreichischen Bezirken eine geringere Zuwanderungsattraktivität aus Wien aufweist und eine spezielle wirtschaftliche Konstellation (Pendlerquote) aufweist.

Welche Altersgruppen sind bei der Wanderung am stärksten vertreten?

Besonders die Altersgruppen der 15- bis 29-Jährigen sowie die 30- bis 44-Jährigen zeigen eine überproportionale Bereitschaft zur Abwanderung aus der Kernstadt Wien ins Umland.

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Résumé des informations

Titre
Wanderungsbewegungen zwischen Wien und seinem Umland
Université
Vienna University of Economics and Business  (Institut für Stadt- und Regionalökonomie)
Cours
Seminar Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung
Note
Sehr gut
Auteurs
MMag. Philipp Kaufmann (Auteur), Romana Holzmüller (Auteur), Pia Schröck (Auteur), Christian Sigl (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
34
N° de catalogue
V10070
ISBN (ebook)
9783638166157
Langue
allemand
mots-clé
Migration Wanderung Wanderungsmatrix Wien Umland Phasenmodell der Stadtentwicklung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
MMag. Philipp Kaufmann (Auteur), Romana Holzmüller (Auteur), Pia Schröck (Auteur), Christian Sigl (Auteur), 2003, Wanderungsbewegungen zwischen Wien und seinem Umland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10070
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Extrait de  34  pages
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