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Öffentliche Kommunikation der EU- Klimaschutzziele 2030 und 2050 als Teil des Green Deals. Visuelle Framing-Analyse über die multimodale Twitter- Kommunikation der EU anhand zweier Videos

Título: Öffentliche Kommunikation der EU- Klimaschutzziele 2030 und 2050 als Teil des Green Deals. Visuelle Framing-Analyse über die multimodale Twitter- Kommunikation der EU anhand zweier Videos

Trabajo , 2021 , 24 Páginas , Calificación: 1.0

Autor:in: Luana Luisa Heuberger (Autor)

Política - Tema: Unión Europea
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Auf Basis des Schemas von Rodriguez und Dimitrova (2011) werden die visuellen Frames auf denotativer, stilistischer, konnotativer und ideologischer Ebene in dieser Arbeit konzeptualisiert. Dazu werden ein Video über den EU- Klimazielplan 2030 und eines über das EU-Ziel der Klimaneutralität 2050 in ihrer Tiefe analysiert. Ersteres wurde sowohl auf dem Twitter-Account der Generaldirektion für Klimawandel (@EUClimateAction) als auch jenem der Europäischen Kommission (@EU_Commission) auf Twitter gepostet, das zweite vom Twitter-Account von Ursula von der Leyen, der Kommissionspräsidentin der EU.

Die untersuchten Videos müssen eine breite Masse an Menschen ansprechen und für diese verständlich und anregend sein. Die Untersuchung des visuellen Framings von Klimawandel in den Videos soll herausarbeiten, wie die EU als supranationale Organisation ihre ambitionierten Klimaziele der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei wird die Arbeit durch folgende Fragestellung geleitet: Wie stellt die Europäische Kommission bei ihrer multimodalen Kommunikation auf Twitter das Konzept des Klimawandels und die Klimaziele für 2030 und 2050 visuell dar? Theoretisch basiert die Arbeit auf den klassischen Framing-Konzepten von Entman (1993) und Scheufele (2004) sowie auf aktueller Forschung zu visuellem Framing.

Trotz der umfassenden Nutzung von Bildmaterial unter anderem in der Kommunikation von Klimaschutz und -wandel ist nach wie vor ein Mangel in der Forschung zur Bildauswahl und -wirkung in Bezug auf die Vermittlung des Themas zu verzeichnen. Diese Arbeit soll durch die Untersuchung der multimodalen Klima-Kommunikation der EU auf Twitter einen Beitrag zur Kommunikationsforschung im Bereich des visuellen Framings leisten. Auch die EU-Kommission framed bei der multimodalen Darstellung ihrer Klimaziele auf Twitter das Konzept des Klimawandels.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 (Visueller) Framing-Ansatz

2.1.1 Framing - Begriffserklärungen

2.1.2 Visuelles Framing – Forschungsansätze

2.2 Framing von Klimawandel in den Medien

2.3 Ableitung der Forschungsfragen

3 Methodologie

3.1 Datenmaterial

3.1.1 Beschreibung der EU-Klimaziele

3.1.2 Videomaterial

3.2 Vorgehensweise der Analyse

4 Ergebnisse der visuellen Framing-Analyse

4.1 AkteurInnen im öffentlichen Diskurs um den Klimawandel

4.2 Klimawandel als Gefährdung für die Natur (endangered nature)

4.3 Natur als nachhaltige Ressource für die Menschheit

4.4 Eindämmung des Klimawandels – Visionen für eine klimaneutrale Zukunft

5 Zusammenfassung und Beantwortung der Forschungsfragen

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die Europäische Kommission das Konzept des Klimawandels und die Klimaziele für 2030 und 2050 in ihrer multimodalen Kommunikation auf Twitter visuell darstellt. Im Fokus steht dabei die Analyse von zwei Videos, um herauszuarbeiten, welche Framing-Strategien genutzt werden, um diese politischen Ambitionen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und die Rolle der EU als supranationale Organisation zu inszenieren.

  • Multimodale Framing-Analyse von EU-Klimakommunikation auf Twitter
  • Konzeptualisierung des Klimawandels durch visuelle Darstellung
  • Analyse der EU-Politik auf verschiedenen (denotativen, stilistisch-semiotischen, konnotativen und ideologischen) Ebenen
  • Untersuchung der EU-Klimaziele 2030 und 2050 im Kontext des Green Deal
  • Darstellung von Akteuren und Natur im medialen Klimadiskurs

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Framing - Begriffserklärungen

Wie bereits erwähnt ist die theoretische Annäherung an das Konzept des visuellen Framings durch die Auseinandersetzung mit dem Framing-Konzept eine Möglichkeit. Das Konzept des Framing geht ursprünglich auf Goffman (1974) zurück, der feststellte, dass der Kontext und die Struktur einer Nachricht die Gedanken und Handlungen der RezipientInnen nach der Wahrnehmung beeinflussen. Entman – als einer der am häufigsten zitierten Vertreter der Framing-Forschung – definiert fast 20 Jahre später die Grundpfeiler des Framings. Ein Objekt zu framen bedeutet demnach „to select some aspects of a perceived reality and make them more salient in a communicating text, in such a way to promote a particular problem definition, causal interpretation, moral evaluation, and/or treatment recommendation.“ (Entman 1993, 52)

Entmans Definition zeigt auf, welche Aufgaben Frames in der Kommunikation haben: Bestimmte Realitätsausschnitte werden gezielt verstärkt, sodass bestimmte Interpretationsmuster in den Vordergrund rücken. Die Hervorhebung jener Ausschnitte der Realitätswahrnehmung („aspects of perceived reality“) erfolgt durch ‚framing devices‘, wie zum Beispiel Metaphern, bestimmten Schlagwörtern oder auch visuellen Elementen. Durch die gezielte Hervorhebung werden den RezipientInnen auch bestimmte Bewertungen, Entscheidungen oder Beziehungen suggeriert. In diesem Prozess werden kognitive Strukturen aktiviert, die vorher durch Schlüsselreize in der Information des Frames getriggert wurden.

In seiner Definition nennt Entman auch vier Charakteristika, die einen Frame konstituieren. Erstens die Problemdefinition; zweitens die Ursachenzuschreibung als sinnhafter oder kausaler Zusammenhang; drittens die Bewertungen nach allgemeinen Wertvorstellungen und viertens Handlungsempfehlungen an die RezipientInnen, welche unterschiedlich interpretiert werden können. Diese vier Elemente stehen für van Gorp als ‚reasoning devices‘ hinter dem Frame als latente Bedeutung (Geise et al. 2013, 43; van Gorp 2010; Entman 1993; 52f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz visueller Kommunikation zum Thema Klimawandel ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Darstellung von EU-Klimazielen auf Twitter.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert das Framing-Konzept, differenziert zwischen textuellem und visuellem Framing und diskutiert den aktuellen Forschungsstand zu Klimakommunikation.

3 Methodologie: Hier wird das Untersuchungsmaterial – zwei Videos der EU-Kommission – beschrieben und die methodische Vorgehensweise basierend auf den Analyseebenen nach Rodriguez und Dimitrova dargelegt.

4 Ergebnisse der visuellen Framing-Analyse: In diesem Kapitel werden die Analyseergebnisse entlang der vier identifizierten Kategorien und der theoretischen Analyseebenen strukturiert präsentiert.

5 Zusammenfassung und Beantwortung der Forschungsfragen: Die Ergebnisse werden synthetisiert, um die Forschungsfragen hinsichtlich der visuellen Strategien der EU-Kommission fundiert zu beantworten.

6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, diskutiert die Bedeutung der Studie für die Kommunikationswissenschaft und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Visuelles Framing, Klimawandel, Europäische Kommission, Twitter, Green Deal, Klimaziele 2030, Klimaneutralität 2050, multimodale Kommunikation, Framing-Analyse, Klimakommunikation, Politische Kommunikation, Medienanalyse, Nachhaltigkeit, EU-Politik, Visuelle Rhetorik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die visuelle Kommunikation der Europäischen Kommission auf der Plattform Twitter, insbesondere wie das Konzept des Klimawandels und die gesetzten Klimaziele (2030 und 2050) grafisch und inhaltlich gerahmt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Themen umfassen die Rolle der EU im Klimaschutz, die visuelle Repräsentation von Klimawandel als Gefahr und Ressource sowie die Inszenierung der EU-Institutionen als treibende Kraft für technologische Innovation und nachhaltige Zukunftsvisionen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie stellt die Europäische Kommission bei ihrer multimodalen Kommunikation auf Twitter das Konzept des Klimawandels und die Klimaziele für 2030 und 2050 visuell dar?

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine multimodale Framing-Analyse. Dabei wird das Datenmaterial induktiv kodiert und anhand von vier Analyseebenen (denotativ, stilistisch-semiotisch, konnotativ und ideologisch) nach Rodriguez und Dimitrova strukturiert untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Framings, die Methodik sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der Ergebnisse, unterteilt in vier inhaltliche Kategorien zur Darstellung von Akteuren, Natur und technologischen Visionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Schlagworte sind unter anderem Visuelles Framing, Europäische Kommission, Green Deal, Klimaneutralität, multimodale Kommunikation und Politische Kommunikation.

Welche Rolle spielt die Darstellung von Kindern in den untersuchten Videos?

Kinder werden als Symbol für eine glückliche Zukunft und den Erfolg der Klimapolitik instrumentalisiert, wobei die Autorin kritisch anmerkt, dass die gezeigte Auswahl (ausschließlich hellhäutige Kinder mit blondem bis mittelbraunem Haar) die europäische Vielfalt nicht widerspiegelt.

Wie bewertet die Autorin den elitären Charakter der Kommunikation?

Die Autorin stellt fest, dass durch die starke Fokussierung auf die politische Elite (wie Ursula von der Leyen) und das Fehlen einer direkten Ansprache der Bürgerinnen und Bürger ein elitärer Eindruck entsteht, der das Thema für die breite Bevölkerung weniger nahbar macht.

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Detalles

Título
Öffentliche Kommunikation der EU- Klimaschutzziele 2030 und 2050 als Teil des Green Deals. Visuelle Framing-Analyse über die multimodale Twitter- Kommunikation der EU anhand zweier Videos
Universidad
University of Vienna  (Fakultät für Politikwissenschaft)
Curso
M10: Kultur und Politik - Climate Visuals: The Visual Construction of the Climate Crisis
Calificación
1.0
Autor
Luana Luisa Heuberger (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
24
No. de catálogo
V1009769
ISBN (Ebook)
9783346397720
ISBN (Libro)
9783346397737
Idioma
Alemán
Etiqueta
EU-Kommunikation Twitter Social Media Green Deal Klimaziele Visual Framing
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Luana Luisa Heuberger (Autor), 2021, Öffentliche Kommunikation der EU- Klimaschutzziele 2030 und 2050 als Teil des Green Deals. Visuelle Framing-Analyse über die multimodale Twitter- Kommunikation der EU anhand zweier Videos, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1009769
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