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Methodenvielfalt im Unterricht. Das sechste Kriterium guten Unterrichts nach Hilbert Meyer

Titel: Methodenvielfalt im Unterricht. Das sechste Kriterium guten Unterrichts nach Hilbert Meyer

Praktikumsbericht / -arbeit , 2020 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Alina Finkeldey (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Methodenvielfalt im Unterricht. Der Fokus liegt dabei auf dem sechsten Kriterium guten Unterrichts nach Hilbert Meyer. Dieser Theorie-Praxis Bericht zeigt, was die Autorin an einer ausgewählten Schule während einer mehrwöchigen Praxisphase beobachten und von den Lehrenden lernen konnte. Im weiteren Bericht wird die Methodenvielfalt in einer dritten Klasse dargestellt und diese unter Einbezug der Theorie von Hilbert Meyer genauer eingeordnet.

Zu Beginn werden zunächst die Schule und das Schulkonzept genauer vorgestellt, daran anschließend die dritte Klasse, anhand welcher die Untersuchungen durchgeführt wurden. Nachfolgend werden direkte Praxissituationen genau vorgestellt, an denen die Anwendung verschiedenster Methoden in dieser Klasse gut erkennbar sind. Im Anschluss daran wird der sechste Aspekt von Hilbert Meyers Theorie über guten Unterricht, über die Notwendigkeit der kontinuierlichen Anwendung verschiedenster Methoden, verdeutlicht und erläutert.

Dies wird daraufhin in Verbindung der vorher beschriebenen Situationen in einer Theorie-Praxis Reflexion eingebunden. Abschließend folgt ein inhaltliches Fazit und ein persönliches Resümee, in dem persönliche Erfahrungen mit der Praxisstudie reflektiert und daraus Schlüsse für die persönliche und professionsorientierte Entwicklung gezogen werden. Zudem wird die eigene Eignung für den Lehrerberuf überprüft und die Bedeutung thematisiert, die die Praxisstudie in Bezug auf die Entwicklung der pädagogischen und didaktischen Fähigkeiten hatte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Beobachtete Praxis

Beobachtung 1 (Deutschunterricht)

Beobachtung 2 (Musikunterricht)

Beobachtung 3 (Kunstunterricht)

2.2. Referierte Theorie

2.3. Theorie-Praxis Reflexion

3. Inhaltliches Fazit

4. Persönliches Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient der Reflexion einer vierwöchigen Praxisphase im Rahmen des ersten Bachelor-Studienjahres, mit dem Ziel, den Schulalltag aus der Lehrerperspektive wahrzunehmen und die Theorie-Praxis-Verzahnung im Kontext der Methodenvielfalt zu untersuchen.

  • Analyse von Praxissituationen aus unterschiedlichen Schulfächern.
  • Einordnung der beobachteten Lehrmethoden in das Modell von Hilbert Meyer.
  • Reflexion der Wirksamkeit verschiedener Sozial- und Arbeitsformen.
  • Überprüfung der eigenen Eignung und Motivation für den Lehrerberuf.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Methodenvielfalt und Unterrichtsqualität.

Auszug aus dem Buch

2.3. Theorie-Praxis Reflexion

Basierend auf der geschilderten Praxis in Form von Beispielen und der referierten Theorie soll nun eine Reflexion der Praxis unter Einbezug der Theorie erfolgen. Hierbei soll nicht nur im Vordergrund stehen, Übereinstimmungen zwischen Theorie und Praxis zu erfassen oder die Praxis mithilfe der Theorie zu begründen, sondern es ist ebenfalls relevant aufzuzeigen, dass auch die Theorie Grenzen aufzeigen kann. Zudem soll erläutert werden, warum die vorher beschriebenen Beispiele zu der referierten Theorie ausgewählt wurden und welcher Erkenntnisgewinn daraus gezogen werden kann.

Der heutzutage noch so häufig vertretende Frontalunterricht legt die Aufgabenverteilung sehr einseitig fest. „Frontalunterricht ist eine Form des lehrerzentrierten Unterrichts. Er wird gezielt, seinem „spezifischen didaktischen Leistungsprofil“ entsprechend eingesetzt. Frontalunterricht dient vorrangig der Vermittlung von Sach- und Methodenkompetenz (vgl. Wiechmann 2000, 20 ff.). Die Lehrkraft ist höchst aktiv. Sie regelt den gesamten Unterrichtsablauf, führt durch die gesamte Stunde, erklärt und demonstriert. Zudem kommt die Planung, Organisation des Unterrichts und die gesamte Verantwortung über den Lehrinhalt. Die Schüler und Schülerinnen haben derweil eine eher passive Rolle, sie hören überwiegend zu und versuchen, alle gehörten Informationen aufzunehmen und abzuspeichern. Dabei ist „(d)irekte Instruktion () ein wenig erfolgreicher im Blick auf die Wissensaneignung und fachliches Lernen“ (Meyer, 2004, S.81), wohingegen „(o)ffener Unterricht () ein wenig erfolgreicher im Blick auf die Vermittlung von Methoden- und Sozialkompetenz“ (Meyer, 2004, S.81) ist. Daher lässt sich sagen, dass Methodenvielfalt sinnvoll ist, da das Zusammenspiel der sogenannten direkten Instruktion und von verschiedenen Formen des offenen Unterrichts für Schülerinnen und Schüler hilfreich ist im Hinblick auf den Erwerb eines großen Fähigkeitsspektrums.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Rahmen der orientierenden Praxisstudie (OPSE) sowie die Zielsetzung, den Schulalltag aus Lehrersicht zu reflektieren und die Methodenvielfalt gemäß Hilbert Meyer zu analysieren.

2. Hauptteil: Dieser Abschnitt verknüpft die detaillierten Beobachtungen aus verschiedenen Fächern mit theoretischen Konzepten zu Unterrichtsmethoden und reflektiert das Zusammenwirken von Praxis und Theorie.

2.1. Beobachtete Praxis: Es werden konkrete Praxissituationen aus dem Deutsch-, Musik- und Kunstunterricht dargestellt, um die Anwendung verschiedener Unterrichtsmethoden zu illustrieren.

2.2. Referierte Theorie: Dieses Kapitel fundiert die Arbeit theoretisch, indem das Konzept der Methodenvielfalt nach Hilbert Meyer sowie dessen Drei-Säulen-Modell eingeführt werden.

2.3. Theorie-Praxis Reflexion: Hier erfolgt die kritische Auseinandersetzung mit den Beobachtungen, wobei untersucht wird, wie sich theoretische Konzepte in der Realität bewähren oder an ihre Grenzen stoßen.

3. Inhaltliches Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine bewusste Auswahl von Methoden und die Balance zwischen verschiedenen Sozialformen entscheidend für guten Unterricht sind.

4. Persönliches Resümee: Die Autorin reflektiert ihre eigenen Erfahrungen während des Praktikums und zieht Konsequenzen für ihre weitere professionelle Entwicklung und den Berufswunsch Grundschullehrerin.

Schlüsselwörter

Methodenvielfalt, Hilbert Meyer, Frontalunterricht, Offener Unterricht, Theorie-Praxis-Reflexion, Grundschule, Sozialformen, Lehrerrolle, Unterrichtsqualität, Heterogenität, Kooperatives Lernen, Praxisstudie, Selbstorganisiertes Lernen, Bildung, Lehrkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert eine vierwöchige Praxisphase an einer Grundschule und untersucht die Anwendung verschiedener Lehrmethoden vor dem Hintergrund der Theorie von Hilbert Meyer.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Methodenvielfalt im Unterricht, das Drei-Säulen-Modell nach Hilbert Meyer, die Beobachtung von Lehr-Lern-Prozessen sowie die Reflexion der eigenen Lehrerrolle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Methoden der Unterrichtsgestaltung in der Praxis zu identifizieren, theoretisch einzuordnen und den eigenen Lernprozess als angehende Lehrkraft kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der teilnehmenden Beobachtung während der Praxisphase, die anschließend theoriegeleitet analysiert und reflektiert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Beobachtungsprotokolle aus drei unterschiedlichen Fächern vorgestellt, diese theoretisch mit der Mikromethodik und Makromethodik nach Meyer verknüpft und anschließend in einer Theorie-Praxis-Reflexion bewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Methodenvielfalt, Hilbert Meyer, Unterrichtsgestaltung, Lehrer-Schüler-Interaktion, Reflexion und Grundschulpraxis.

Welche Rolle spielt der "Pink Shirt Day" in der Arbeit?

Der "Pink Shirt Day" dient als Fallbeispiel in der zweiten Beobachtung, um zu zeigen, wie ein von der Schule initiiertes Ritual bzw. Projekt in den Musikunterricht integriert und methodisch variiert werden kann.

Warum wird die Daumenabfrage im Kunstunterricht thematisiert?

Die Daumenabfrage wird als Beispiel für eine mikromethodische Erhebung der Schülerfeedback-Kompetenz und zur Stärkung der Selbstreflexion der Kinder aufgeführt.

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Details

Titel
Methodenvielfalt im Unterricht. Das sechste Kriterium guten Unterrichts nach Hilbert Meyer
Hochschule
Universität Bielefeld
Veranstaltung
Bildungswissenschaft
Note
1,0
Autor
Alina Finkeldey (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V1010976
ISBN (eBook)
9783346402516
ISBN (Buch)
9783346402523
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Praktikumsbericht Grundschule Lehramt OPSE Methodenvielfalt Guter Unterricht Referierte Theorie Pädagogik Bildungswissenschaft Hilbert Meyer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alina Finkeldey (Autor:in), 2020, Methodenvielfalt im Unterricht. Das sechste Kriterium guten Unterrichts nach Hilbert Meyer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1010976
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Leseprobe aus  17  Seiten
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