Gesundheitsorientiertes Ausdauertraining bei arterieller Hypertonie anhand eines Praxisbeispiels

Diagnose, Zielsetzung und Trainingsplanung


Einsendeaufgabe, 2018

13 Seiten, Note: 2,3

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Diagnose
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertestung
1.2.1 Begründung des Testverfahrens des WHO-Tests
1.2.2 Testverlauf
1.2.3 Bewertung
1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person

2 Zielsetzung/Prognose

3 Trainingsplanung Mesozyklus
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung Mesozyklus
3.3.1 Begründung des angestrebten wöchentlichen Belastungsumfangs
3.3.2 Begründung der ausgewählten Trainingsmethode
3.3.3 Begründung der Belastungsprogression
3.3.4 Begründung des angesteuerten Trainingsbereichs
3.3.5 Begründung der ausgewählten Ausdauergeräte

4 Literaturrecherche – Effekte des Ausdauertrainings bei arterieller Hypertonie

5 Literaturverzeichnis

6 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

6.1 Tabellenverzeichnis

1Diagnose

In der Diagnose werden im Eingangsgespräch mit Trainer und Kunde allgemeine und biometrische Daten der Trainierenden gesammelt. Diese Daten sind für die Einschätzung des Gesundheitszustandes und der Leistungsfähigkeit der Trainierenden relevant.

1.1 Allgemeine und biometrische Daten

Die folgende Tabelle zeigt die erhobenen Daten der Trainierenden aus der Diagnose.

Tabelle 1: Allgemeine und biometrische Daten der Trainierenden (eigene Darstellung, 2018)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die biometrischen Daten der Trainierenden wurden anhand folgender Tabellen und Aussagen bewertet.

Tabelle 2: Blutdruckklassifikationen der American Heart Association (modifiziert nach Mancia et al., 2013, S. 1286)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3: Klassifikation des Körperfettanteils von Frauen im Alter von 20-39 Jahren (Gallagher et al., 2000)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Ruhepuls des Durchschnittsbürgers liegt laut Weineck (2003, S. 50) bei 60-80 Schlägen pro Minute, wobei dieser bei Frauen meist über 70 S/min liegt.

1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertestung

Mit Hilfe eines Ausdauertests auf dem Fahrradergometer kann der aktuelle Leistungszustand der Trainierenden ermittelt werden, die Intensität des Trainings kann abgeleitet werden und ihre Leistungsentwicklung kann gemessen werden.

1.2.1 Begründung des Testverfahrens des WHO-Tests

Zur Leistungsdiagnostik der Trainierenden wurde der WHO-Test herangezogen, da die Zielgruppe dieses Tests leistungsschwächere Personen, besonders untrainierte Frauen und Übergewichtige sind (Trunz, 2004, S. 6). Die Testperson erfüllt diese Kriterien, denn ihre letzten Trainingseinheiten sind fünf Jahre her, sie fährt unregelmäßig Fahrrad - was ihr nur zur Fortbewegung dient - und weist leichtes Übergewicht auf, somit kann sie als untrainiert eingestuft werden.

1.2.2 Testverlauf

Tabelle 4 und Tabelle 5 zeigen die testrelevanten Parameter des Radergometertests nach dem WHO-Testschema und das Testprotokoll der Trainierenden - mit der entsprechend erreichten Herzfrequenz der jeweiligen Minuten und der dazugehörigen Wattanzahl - auf.

Tabelle 4: Belastungsprotokoll des WHO-Tests (modifiziert nach Rost, 2002, S. 53)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 5: Testprotokoll (eigene Darstellung, 2018)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2.3 Bewertung

Verglichen mit der Normtabelle für submaximale Radergometertests liegt die Testperson mit einer relativen Watt-Soll-Leistung von 1,38 Watt/kg Körpergewicht unter dem Durchschnitt.

1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person

Da das Testergebnis der Trainierenden unter dem Durchschnitt liegt, ist daraus abzuleiten, dass sie für ihr Alter unterdurchschnittlich ausdauerleistungsfähig ist. Ihre Ausdauerleistung liegt ca. 15 % unter dem Durchschnitt. Somit ist die Trainierende laut Test ebenfalls als untrainiert einzustufen. Dies lässt sich zudem aus ihrem Gesundheitszustand ableiten, denn ihr Ruhepuls und Körperfettanteil befinden sich leicht über der Norm. ­

2 Zielsetzung/Prognose

Während der Zielsetzung werden die Trainingsmotive der Trainierenden mit Hilfe des Trainers zu Zielen formuliert. Damit diese auch realistisch sind, werden sie in Inhalt, Ausmaß und Zeit gegliedert.

Die nachfolgende Tabelle zeigt drei erarbeitete Ziele.

Tabelle 6: Biometrische und sportmotorische Ziele der Trainierenden (eigene Darstellung, 2018)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das biometrische Ziel der Körperfettreduktion wurde zum einen wegen dem Trainingsmotiv der Trainierenden gewählt und zum anderen aus gesundheitlichen Gründen, da sich die Trainierende mit 34,9% Körperfettanteil leicht über dem Normbereich befindet. Mit einer Reduktion von 8% Körperfett würde sie innerhalb von sechs Monaten in der Mitte des normalen Bereichs liegen. In dieser Zeit ist es ihr möglich mit entsprechender Ernährung ungefähr 250-500g Körperfett pro Woche abzunehmen (Eifler, 2017, S. 44).

Als zweites Ziel wurde mit dem Trainer, ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen, das Ziel der Ruhepulssenkung erarbeitet, da dieser sich auch leicht über dem Normwert befindet. In sechs Monaten ist es der Trainierenden möglich, ihren Ruhepuls um 12 S/min zu senken (Eifler, 2017, S. 44).

Als drittes sportmotorisches Ziel wurde, abgeleitet aus den Trainingsmotiven der Trainierenden, eine Verbesserung des Ausdauertests festgelegt. Hier wird zunächst innerhalb von 3 Monaten eine Verbesserung von 15 % und somit das Erreichen des Durchschnittsbereichs von 1,62 Watt/kg Körpergewicht angestrebt. Es kann mit einer Verbesserung von 15-25 % innerhalb von 8-12 Wochen gerechnet werden.

3 Trainingsplanung Mesozyklus

Ein Mesozyklus dient der mittelfristigen Trainingsplanung. Nachfolgend wird für die Trainierende ein Mesozyklus mit einer Dauer von sechs Wochen geplant.

3.1 Grobplanung Mesozyklus

Tabelle 7 zeigt die verschiedenen Angaben zur Grobplanung des Mesozyklus der Trainierenden.

Tabelle 7: Grobplanung des Mesozyklus der Trainierenden (eigene Darstellung, 2018)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.2 Detailplanung Mesozyklus

Im nächste Schritt wurde der vorherige Mesozyklus im Detail geplant und hierzu in die einzelnen Wochen untergegliedert.

Tabelle 8 zeigt die sechswöchige Mesozyklusplanung im Detail.

Tabelle 8: Detailplanung Mesozyklus der Trainierenden (eigene Darstellung, 2018)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Gesundheitsorientiertes Ausdauertraining bei arterieller Hypertonie anhand eines Praxisbeispiels
Untertitel
Diagnose, Zielsetzung und Trainingsplanung
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
2,3
Jahr
2018
Seiten
13
Katalognummer
V1011968
ISBN (eBook)
9783346410542
ISBN (Buch)
9783346410559
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesundheitsorientiertes, ausdauertraining, hypertonie, praxisbeispiels, diagnose, zielsetzung, trainingsplanung
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Gesundheitsorientiertes Ausdauertraining bei arterieller Hypertonie anhand eines Praxisbeispiels, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1011968

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