Diese Arbeit beschäftigt sich mit gesundheitsorientiertem Ausdauertraining bei arterieller Hypertonie anhand eines Praxisbeispiels.
Dabei werden Diagnose, Zielsetzung und die entwickelte Trainingsplanung bezüglich des Mesozyklus erläutert.
Zur Leistungsdiagnostik der Trainierenden wurde der WHO-Test herangezogen, da die Zielgruppe dieses Tests leistungsschwächere Personen, besonders untrainierte Frauen und Übergewichtige, sind. Die Testperson erfüllt diese Kriterien, denn ihre letzten Trainingseinheiten sind fünf Jahre her, sie fährt unregelmäßig Fahrrad - was ihr nur zur Fortbewegung dient - und weist leichtes Übergewicht auf, somit kann sie als untrainiert eingestuft werden.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertestung
1.2.1 Begründung des Testverfahrens des WHO-Tests
1.2.2 Testverlauf
1.2.3 Bewertung
1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung Mesozyklus
3.3.1 Begründung des angestrebten wöchentlichen Belastungsumfangs
3.3.2 Begründung der ausgewählten Trainingsmethode
3.3.3 Begründung der Belastungsprogression
3.3.4 Begründung des angesteuerten Trainingsbereichs
3.3.5 Begründung der ausgewählten Ausdauergeräte
4 LITERATURRECHERCHE – EFFEKTE DES AUSDAUERTRAININGS BEI ARTERIELLER HYPERTONIE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, eine individuelle Trainingsplanung für eine untrainierte Person zur Verbesserung der allgemeinen Ausdauerleistungsfähigkeit und Reduktion des Körperfettanteils zu erstellen, während gleichzeitig die wissenschaftliche Evidenz für Ausdauertraining bei Bluthochdruck beleuchtet wird. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie ein systematischer Mesozyklus unter Berücksichtigung des aktuellen Leistungszustands zur Zielerreichung beitragen kann.
- Durchführung einer fundierten Leistungsdiagnostik mittels WHO-Test
- Erstellung einer realistischen Zielsetzung und Prognose
- Entwicklung eines detaillierten sechs-wöchigen Mesozyklus zur Ausdauersteigerung
- Wissenschaftliche Analyse der Effekte von Ausdauertraining bei arterieller Hypertonie
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Begründung des Testverfahrens des WHO-Tests
Zur Leistungsdiagnostik der Trainierenden wurde der WHO-Test herangezogen, da die Zielgruppe dieses Tests leistungsschwächere Personen, besonders untrainierte Frauen und Übergewichtige sind (Trunz, 2004, S. 6). Die Testperson erfüllt diese Kriterien, denn ihre letzten Trainingseinheiten sind fünf Jahre her, sie fährt unregelmäßig Fahrrad - was ihr nur zur Fortbewegung dient - und weist leichtes Übergewicht auf, somit kann sie als untrainiert eingestuft werden.
Tabelle 4 und Tabelle 5 zeigen die testrelevanten Parameter des Radergometertests nach dem WHO-Testschema und das Testprotokoll der Trainierenden - mit der entsprechend erreichten Herzfrequenz der jeweiligen Minuten und der dazugehörigen Wattanzahl - auf.
Verglichen mit der Normtabelle für submaximale Radergometertests liegt die Testperson mit einer relativen Watt-Soll-Leistung von 1,38 Watt/kg Körpergewicht unter dem Durchschnitt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: Erfassung biometrischer Daten und Durchführung einer Leistungsdiagnostik mittels WHO-Test, um den aktuellen Fitnessstand der Trainierenden zu ermitteln.
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE: Definition realistischer Ziele in den Bereichen Körperfettreduktion, Ruhepulssenkung und Verbesserung der Ausdauerleistung innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens.
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Erstellung eines strukturierten sechs-wöchigen Trainingsplans auf Basis der extensive Dauermethode zur gezielten Verbesserung der Grundlagenausdauer.
4 LITERATURRECHERCHE – EFFEKTE DES AUSDAUERTRAININGS BEI ARTERIELLER HYPERTONIE: Vergleich zweier Studien zur Wirksamkeit von Ausdauer- bzw. Armtraining auf Blutdruckwerte und Gefäßfunktionen bei Hypertonikern.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Leistungsdiagnostik, WHO-Test, Ausdauertraining, Gesundheitsmanagement, Mesozyklus, extensive Dauermethode, arterielle Hypertonie, Blutdruck, Körperfettreduktion, Ruhepuls, Trainingsplanung, Ergometertraining, Grundlagenausdauer, Belastungsprogression.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das übergeordnete Ziel dieser Einsendeaufgabe?
Die Arbeit zielt darauf ab, einen praxisorientierten Trainingsplan für eine untrainierte Person zu entwerfen, der wissenschaftlich fundiert ist und sowohl eine Leistungsverbesserung als auch gesundheitliche Ziele adressiert.
Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?
Die Arbeit umfasst die Themenbereiche sportmedizinische Diagnoseverfahren, zielorientierte Trainingsplanung sowie die Analyse wissenschaftlicher Studien zu den Auswirkungen von Ausdauertraining bei Bluthochdruck.
Welche wissenschaftliche Methode kommt bei der Testung zum Einsatz?
Zur Anwendung kommt der WHO-Test auf dem Fahrradergometer, welcher insbesondere für leistungsschwächere Zielgruppen und untrainierte Personen als validiertes Messinstrument für die Ausdauerleistungsfähigkeit gilt.
Wodurch ist der geplante Mesozyklus inhaltlich charakterisiert?
Der Mesozyklus basiert auf der extensiven Dauermethode zur Förderung der Grundlagenausdauer (GA1), wobei die Belastung über sechs Wochen hinweg systematisch gesteigert wird.
Warum wurde das Fahrradergometer als Trainingsgerät gewählt?
Die Wahl fiel aufgrund der koordinativ geringen Anforderungen und der präzisen Messbarkeit der Ausdauerleistung für den geplanten Re-Test am Ende der Trainingsperiode auf das Fahrradergometer.
Welche Bedeutung haben die Literaturergebnisse für die Arbeit?
Die Literaturrecherche verdeutlicht, dass regelmäßiges aerobes Training einen signifikanten positiven Effekt auf die Senkung des systolischen und diastolischen Blutdrucks bei Hypertonikern hat.
Wie hoch ist das Ausgangsniveau der Trainierenden?
Die Trainierende wird laut den Testergebnissen als untrainiert eingestuft, mit einer Ausdauerleistung, die ca. 15 % unter dem altersgemäßen Durchschnitt liegt.
Welches physiologische Ziel verfolgt die extensive Dauermethode in diesem Kontext?
Die Methode zielt primär auf die Ökonomisierung der Herz-Kreislauf-Arbeit ab, was gerade für Anfänger die notwendige Basis für zukünftige, intensivere Trainingseinheiten bildet.
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- Anonym (Autor), 2018, Gesundheitsorientiertes Ausdauertraining bei arterieller Hypertonie anhand eines Praxisbeispiels, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1011968