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Medien - Die vierte Gewalt im Staat?

Título: Medien - Die vierte Gewalt im Staat?

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2017 , 25 Páginas , Calificación: 15

Autor:in: Anonym (Autor)

Medios / Comunicación - Medios y política, comunicaciones políticas
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„Medien stehen in einem Spannungsverhältnis zur Politik. Beide sind aufeinander angewiesen und beeinflussen sich in vielfältiger Weise. Fragen nach den Wechselwirkungen der beiden Systeme haben in der Politik- und in der Kommunikationswissenschaft erheblich an Bedeutung gewonnen.“
Die vorliegende Facharbeit befasst sich mit dieser Thematik. Jeder wird in unserer heutigen, „modernen“ Gesellschaft reichlich mit Medien konfrontiert. Sie begegnen uns jeden Tag und überall. Besonders „elektronische Medien“ haben in letzter Zeit ihren Einfluss auf die Menschen erhöht. Dieser zunehmende Medienkonsum scheint auch in Zukunft an Popularität zu gewinnen. Ein Leben ohne Medienbenutzung ist praktisch unvorstellbar geworden.
Nun stellt sich die Frage, inwiefern Medien in Verbindung mit der Politik stehen. Ist es jedoch nicht ungewöhnlich, die von uns alltäglich genutzten Medien als einen in die Politik intervenierenden Akteur zu betrachten? Doch ihnen liegen zentrale Aufgaben in diesem Bereich zugrunde. Im Laufe dieser Ausarbeitung wird die wichtige Bedeutung der Medien für die Politik ans Licht gebracht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Einführung in das Thema

1.2. Aufbau der Facharbeit

2. Medien und Gewaltenteilung

2.1. Definition und Funktion der Medien

2.2. Die Unterteilung in drei klassische Gewalten

3. Medien als potenzielle vierte Gewalt

3.1. Ähnlichkeiten mit den Gewalten

3.2. Öffentliche Diskussionen

3.3. Berichterstattung

3.4. Macht der Medien anhand eines Beispiels

4. Probleme/Schwierigkeiten der Medien

4.1. Vergleich: Medien in Demokratien und Diktaturen

4.2. Freiheitsentzug der Medien am Beispiel Polens

4.3. Abhängigkeit

4.4. Mangelnde Glaubwürdigkeit

4.5. Keine Legitimation

5. Schlusswort

5.1. Zusammenfassung und eigene Meinung

5.2. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Facharbeit untersucht, inwieweit Medien im modernen politischen System als sogenannte „vierte Gewalt“ betrachtet werden können. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der Wechselwirkungen zwischen Politik und Medien, ihrer Kontrollfunktion sowie den Problematiken, die eine solche Machtkonzentration mit sich bringt.

  • Funktionen von Medien in der Demokratie
  • Vergleich der klassischen Staatsgewalten mit der Rolle der Medien
  • Politische Machtkonzentration und ihre Grenzen
  • Problematiken wie Abhängigkeit, Manipulation und Legitimation
  • Analyse aktueller Beispiele (Wulff-Affäre, Medienpolitik in Polen)

Auszug aus dem Buch

3.4. Macht der Medien anhand eines Beispiels

Anhand vieler Beispiele und Affären lässt sich der Einfluss der Medien in die Politik demonstrieren. Eines der wichtigsten Ereignisse, die mich im Rahmen der Medienmacht erschüttert haben, ist die sogenannte Wulff-Affäre. In diesem Beispiel gehen die Medien ihrer Kontrollfunktion nach und finden durch Recherchen heraus, dass der ehemalige Bundespräsident verfassungswidrig gehandelt haben könnte.

Der erste Vorwurf geschieht im Dezember 2011 und betrifft die Finanzierung seines Hauses. Christian Wulff habe im niedersächsischen Landtag Fragen der anderen Parteien diesbezüglich nicht vollständig/wahrhaftig beantwortet. Es gibt mehrere Vorwürfe, die sein Verhalten zu seiner Zeit als Ministerpräsident angehen. Beispielsweise soll die Urlaubsreise nach Sylt vom Filmproduzenten David Groenewold finanziert worden sein. Außerdem habe er ein anderes Mal seine Ferien unmittelbar nach seiner Heirat mit Bettina Körner in einem Haus verbracht, das dem Aufsichtsvorsitzenden der Talanx-Versicherungsgruppe gehöre. Daraufhin wird die Aufhebung seiner Immunität als Bundespräsident beantragt.

Zunächst verneint Wulff all diese Vorwürfe. Kurz danach verkündigt er seinen Rücktritt, der im Februar 2012 stattfindet. Christian Wulff bestätigt den Kredit von ca. 500.000 Euro von seinem Freund Edith Geerkens, das habe er aber im Landtag richtig beantwortet. Die Staatsanwaltschaft Hannover stellt jedoch eine Bestechlichkeit über 400 Euro fest und bestraft ihn mit 20.000 Euro.

Auch wenn die Berichterstattung der Medien teilweise unterschiedlich bewertet wurde, vertrete ich die Ansicht, dass sie in diesem Fall korrekt gehandelt haben. Dieses Ereignis hebt das Machtgefüge der Medien hervor, welches sogar das Staatsoberhaupt zum Rücktritt zwang.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung von Medien in der modernen Gesellschaft ein und erläutert den Aufbau der Facharbeit inklusive der zentralen Leitfrage zur „vierten Gewalt“.

2. Medien und Gewaltenteilung: Es wird definiert, was Medien leisten, und es werden die klassischen staatlichen Gewalten in Deutschland gegenübergestellt.

3. Medien als potenzielle vierte Gewalt: Dieses Kapitel erörtert die Parallelen zwischen Medien und staatlichen Kontrollorganen anhand von Berichterstattung, öffentlicher Diskussion und einem Fallbeispiel zur Macht der Medien.

4. Probleme/Schwierigkeiten der Medien: Hier werden kritische Aspekte beleuchtet, darunter die Einschränkung der Medienfreiheit, finanzielle Abhängigkeiten, mangelnde Glaubwürdigkeit und das Problem der fehlenden demokratischen Legitimation.

5. Schlusswort: Das Fazit fasst die Argumente abwägend zusammen und gibt einen Ausblick auf die persönliche Einschätzung des Autors zur unverzichtbaren, wenn auch symbolischen Rolle der Medien.

Schlüsselwörter

Medien, Vierte Gewalt, Gewaltenteilung, Politik, Demokratie, Meinungsbildung, Pressefreiheit, Kontrolle, Agenda-Setting, Glaubwürdigkeit, Medienmacht, Wulff-Affäre, Legitimation, Politikvermittlung, Massenmedien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Spannungsverhältnis zwischen Politik und Medien und hinterfragt, ob Medien berechtigterweise als „vierte Gewalt“ im demokratischen System bezeichnet werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Funktion von Medien, deren Rolle bei der politischen Meinungsbildung, die Kontrollfunktion gegenüber der Regierung sowie die Risiken von Manipulation und Abhängigkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Medien aufgrund ihrer Funktionen und ihres Einflusses als eine vierte Macht/Gewalt eingestuft werden können oder ob ihnen die notwendige demokratische Legitimation fehlt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu medienpolitischen Themen sowie der Auswertung von Fallbeispielen, journalistischen Berichten und einer kleinen empirischen Komponente durch ein Interview.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen der Gewaltenteilung erklärt, dann die Argumente für die Medien als vierte Gewalt angeführt und anschließend die Gegenargumente, wie Abhängigkeit und mangelnde Glaubwürdigkeit, kritisch analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Medien, Vierte Gewalt, Demokratie, Pressefreiheit, Meinungsbildung, Kontrolle, Legitimation und Medienmanipulation.

Welches konkrete Fallbeispiel wird zur Machtdemonstration der Medien genutzt?

Der Autor führt die „Wulff-Affäre“ an, in der Medien durch Recherchen zur Aufdeckung verfassungswidrigen Handelns des ehemaligen Bundespräsidenten beitrugen und so dessen Rücktritt beeinflussten.

Wie bewertet der Autor das Beispiel Polen in Bezug auf die Medien?

Das Beispiel Polen dient als Beleg für den Freiheitsentzug der Medien in einem demokratischen Staat, wobei Regierungsmaßnahmen als Mittel der Zensur und zur Schwächung der Medienfreiheit kritisiert werden.

Wie wird das Problem der Abhängigkeit in der Arbeit beschrieben?

Der Autor weist darauf hin, dass Medien durch ihre kommerzielle Finanzierung (Werbung) und die notwendige Kooperation mit Politikern für Informationen ihre Unabhängigkeit und damit ihre Glaubwürdigkeit gefährden könnten.

Warum fehlt Medien laut der Arbeit die demokratische Legitimation?

Im Gegensatz zu den anderen Gewalten, die auf Wahlen und demokratischen Prozessen beruhen, sind Journalisten nicht vom Volk legitimiert, was ihre Gleichsetzung mit einer staatlichen Gewalt infrage stellt.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Medien - Die vierte Gewalt im Staat?
Calificación
15
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
25
No. de catálogo
V1012066
ISBN (Ebook)
9783346403551
Idioma
Alemán
Etiqueta
Medien Vierte Gewalt Staat Einfluss Manipulation Nachrichten Wahlen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Medien - Die vierte Gewalt im Staat?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1012066
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