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Die Fachstelle Kinderwelten. Eine analytische Betrachtung zur Berücksichtigung von institutioneller Diskriminierung

Titre: Die Fachstelle Kinderwelten. Eine analytische Betrachtung zur Berücksichtigung von institutioneller Diskriminierung

Dossier / Travail , 2021 , 19 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Katharina Müller (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie sociale
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Rassismus – ein vielfach geprägter Begriff. Bei dem Versuch eine einheitliche Definition zu finden, wird man vermutlich an seine Grenzen stoßen. Auch im Rahmen dieser Arbeit kann daher lediglich die Betrachtung eines kleinen Ausschnittes des Komplexes "Rassismus" vorgenommen werden. Im Fokus wird die Auseinandersetzung mit der Fachstelle Kinderwelten stehen, welche der Thematik ‚Rassismus‘ und "Diskriminierung" im pädagogischen Alltag begegnen möchte. Bei dieser Betrachtung wird auch das Konzept der "institutionellen Diskriminierung" eine elementare Rolle spielen.

Die Fachstelle Kinderwelten findet ihre Wurzeln unter anderem im Anti-Bias-Ansatz, welcher als ein Teil der Bewegungen für soziale Gerechtigkeit zu sehen ist. Kern dieser Bewegungen ist ferner der Anspruch, alle institutionellen und individuellen Formen von Vor-urteilen sowie Diskriminierung zu beenden. So wundert es nicht, dass sich bei der Fachstelle Kinderwelten ebenfalls ein starker Praxisbezug heraus-kristallisiert. Da institutionelle Diskriminierung eine immer stärkere Aufmerksamkeit erfährt, scheint sich genau aus diesem Sachverhalt ein interessanter Untersuchungsgegenstand zu ergeben. Spiegelt sich diese in praktischen Handlungskonzepten für den pädagogischen Alltag in einem entsprechenden Ausmaß wider? Die für diese Arbeit maßgebende Fragestellung wird sich daher darauf beziehen, inwiefern eine Berücksichtigung von institutioneller Diskriminierung im Kontext der Fachstelle Kinderwelten stattfindet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Der Anti-Bias-Ansatz als Basis

2.2 institutionelle Diskriminierung – Rassismus ist nicht nur ein Vorurteil

2.3 Mechtild Gomolla – ein analytischer Orientierungsrahmen

3. Die analytische Betrachtung der Publikation Vorurteilsbewusst (Vor-)lesen, Kinderbücher für alle!

3.1 Ausgangspunkt der Analyse

3.2 Botschaften und Auswirkungen von Diskriminierung

3.3 Kinderbücher als gesellschaftliches Verhältnis

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Fachstelle Kinderwelten institutionelle Diskriminierung in ihre pädagogische Arbeit einbezieht. Dabei wird analysiert, wie diese Thematik anhand des Infobriefs „Vorurteilsbewusst (Vor-)lesen, Kinderbücher für alle!“ exemplarisch bearbeitet wird, um eine Verknüpfung zwischen theoretischem Fundament und pädagogischer Praxis herzustellen.

  • Anti-Bias-Ansatz als pädagogische Grundlage
  • Konzept der institutionellen Diskriminierung in Bildungseinrichtungen
  • Analytische Gerechtigkeitskonzeption nach Nancy Fraser
  • Einfluss von Kinderbüchern auf Identitätsentwicklung und Machtverhältnisse
  • Auswirkungen von Repräsentation und Diskriminierung in Kindertagesstätten

Auszug aus dem Buch

3.2 Botschaften und Auswirkungen von Diskriminierung

Wie bereits angeschnitten, wird in diesem Unterkapitel ein Fokus auf die Art der Repräsentation sowie die intersubjektive Bedingung der Gerechtigkeitskonzeption gelegt. Dabei soll zunächst auf die durch mangelnde Repräsentation hervorgerufene Botschaft eingegangen werden, um abschließend die Auswirkungen auf die Identität Betroffener zu skizzieren. Dabei werden ebenso wie in der Einleitung, Beispiele aus dem Text als Basis dienen.

„Ich habe […] immer noch kein einziges Buch über eine Hauptfigur mit körperlicher Beeinträchtigung gelesen. Das […] kann leicht dazu führen, dass Menschen wie ich – Teenager im Rollstuhl – sich fühlen, als wären wir nicht die ‚Norm‘, als wären wir anders und nicht so ganz richtig“ (Wolter 2018, S. 1)

In diesem Beispiel wird vielmehr davon gesprochen, ob es überhaupt zu einer Repräsentation kommt und nicht wie diese stattfindet. Allerdings transferiert bereits ein außer Acht lassen eine klare Botschaft. Es kann nicht nur zu einer Art Minderwertigkeitsgefühl führen, viel mehr ist entscheidend, dass Betroffene nicht als die Norm dargestellt und so zu einer Randgruppe werden. Der soziale Status einer Person wird abgewertet und eine gleichberechtigte Teilhabe am sozialen Leben wird konterkariert. Die in Kinderbüchern institutionalisierten Normen sorgen ganz klar dafür, dass nicht alle Kinder den gleichen Respekt erfahren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik Rassismus und institutionelle Diskriminierung sowie Vorstellung der Fragestellung und methodischen Vorgehensweise.

2. Theoretische Grundlagen: Darlegung des Anti-Bias-Ansatzes sowie Definition und Kontextualisierung von institutioneller Diskriminierung als Basis für die Analyse.

3. Die analytische Betrachtung der Publikation Vorurteilsbewusst (Vor-)lesen, Kinderbücher für alle!: Exemplarische Untersuchung eines Infobriefs der Fachstelle Kinderwelten hinsichtlich der Repräsentation von Vielfalt und Diskriminierung.

4. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Einordnung der Ergebnisse hinsichtlich der Arbeit der Fachstelle Kinderwelten.

Schlüsselwörter

Anti-Bias-Ansatz, institutionelle Diskriminierung, Kindertagesstätte, Kinderbücher, Rassismus, Gerechtigkeitstheorie, Nancy Fraser, Mechtild Gomolla, Vorurteilsbewusste Bildung, soziale Ungleichheit, Identitätsentwicklung, Repräsentation, Bildungseinrichtungen, Machtverhältnisse, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie die Fachstelle Kinderwelten das Konzept der institutionellen Diskriminierung in ihre pädagogische Arbeit integriert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Anti-Bias-Ansatz, der Analyse von institutionellen Barrieren in Kindertagesstätten und der Rolle von Kinderbüchern als gesellschaftliche Vermittler.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, inwiefern eine bewusste Berücksichtigung institutioneller Diskriminierung im Kontext der Fachstelle Kinderwelten stattfindet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine exemplarische Analyse eines Infobriefs von KiDs Aktuell, gestützt durch den analytischen Orientierungsrahmen von Mechtild Gomolla und die Gerechtigkeitstheorie von Nancy Fraser.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Anwendung des Orientierungsrahmens auf die Analyse der Publikation und die Untersuchung der Auswirkungen von Kinderbüchern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind institutionelle Diskriminierung, Anti-Bias-Ansatz, Kinderbücher, soziale Gerechtigkeit und Identitätsentwicklung.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von Kinderbüchern?

Kinderbücher werden nicht als neutrale Medien, sondern als aktive Quellen von Wertvorstellungen gesehen, die Machtverhältnisse festigen oder abbauen können.

Warum ist die Analyse der Repräsentation so wichtig?

Weil mangelnde oder einseitige Repräsentation in Medien wie Kinderbüchern direkt zu Gefühlen des Ausschlusses führen und den sozialen Status von Kindern abwerten kann.

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Résumé des informations

Titre
Die Fachstelle Kinderwelten. Eine analytische Betrachtung zur Berücksichtigung von institutioneller Diskriminierung
Université
University of Wuppertal
Note
1,3
Auteur
Katharina Müller (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
19
N° de catalogue
V1012453
ISBN (ebook)
9783346404978
ISBN (Livre)
9783346404985
Langue
allemand
mots-clé
Institutionelle Diskriminierung Rassismus Fachstelle Kinderwelten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katharina Müller (Auteur), 2021, Die Fachstelle Kinderwelten. Eine analytische Betrachtung zur Berücksichtigung von institutioneller Diskriminierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1012453
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