Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Sociologie - Travail, Education, Organisation

Quantitative Methoden und sozioökonomische Determinanten bei Karrierezielen. Gibt es geschlechterspezifische Unterschiede?

Titre: Quantitative Methoden und sozioökonomische Determinanten bei Karrierezielen. Gibt es geschlechterspezifische Unterschiede?

Dossier / Travail , 2020 , 29 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Sabrina Henkel (Auteur)

Sociologie - Travail, Education, Organisation
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Das vorliegende Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Identifikation möglicher sozioökonomischen Hindernissen bei der Verfolgung von Karrierezielen. Ein weiteres Augenmerk wird dabei auf mögliche Geschlechterunterschiede gelegt. Als Grundlage dienen dabei quantitative Untersuchungsmethoden.

Geld und Karriere sind für einen Großteil der Deutschen zwar wichtig, allerdings nicht so wichtig wie die Familie. Zu diesem Ergebnis kam eine internationale Studie der Nielsen-Marktforschung über Vorlieben und Neigungen der Bevölkerung in verschiedenen Ländern. Der gedämpfte Ehrgeiz beruflich Karriere zu machen geht mit einer hohen Zufriedenheit mit dem aktuellen Job einher und möglicherweise besteht deshalb ein geringer Änderungsbedarf. Wenn dabei die Geschlechter getrennt betrachtet werden zeigt sich allerdings auch weiterhin eine stärkere Karriereneigung bei Männern als bei Frauen. Betrachtet man Deutschland im Vergleich zum Nachbarland Frankreich, so zeigt sich ein weitaus höherer Anteil von Teilzeiterwerbstätigen Frauen.

Im ersten Schritt werden mögliche Forschungslücken im Bereich der Berufsverlaufsforschung und Geschlechterforschung ausfindig gemacht, um die Zielsetzung des Forschungsprojektes zu begründen. Zur Beantwortung dieser Zielsetzung er-folgt im Anschluss eine Einführung in den theoretischen Hintergrund, auf dessen Basis eine Reihe von Forschungshypothesen abgeleitet wird. Im nächsten Schritt werden die verwendete Datengrundlage und das methodische Vorgehen erläutert. In den darauffolgenden Kapiteln werden für das Forschungsprojekt erforderliche Daten mit Hilfe der Analysesoftware Stata in mehreren Schritten ausgewertet. Nach den verschiedenen Analyseschritten werden die Ergebnisse interpretiert und es er-folgt ein Fazit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Forschungsstand

3 Theoretischer Hintergrund

3.1 Humankapital

4 Forschungsdesign

4.1 Datensatz und Untersuchungspopulation

4.2 Konzeptspezifikation, Operationalsierung und Messung der Variablen

5 Darstellung der empirischen Ergebnisse

5.1 Univariate Analyse

5.2 Bivariate Analyse

5.3 Multivariate Analyse

5.4 Bewertung der Ergebnisse

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

8 Anhang

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, welche sozio-ökonomischen Determinanten die Verfolgung von beruflichen Karrierezielen in Deutschland beeinflussen und inwiefern dabei geschlechtsspezifische Unterschiede bestehen. Ziel ist es, die Hürden für Karriereambitionen unter Berücksichtigung von Familienstand, Einkommen und Arbeitszufriedenheit empirisch zu identifizieren.

  • Analyse des Einflusses des Geschlechts auf Karriereneigungen
  • Untersuchung der Rolle von Kindern bei der Karriereplanung
  • Zusammenhang zwischen Arbeitszufriedenheit und Karrierezielen
  • Einfluss des monatlichen Bruttoeinkommens auf den Karrierewunsch
  • Diskussion politischer Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Auszug aus dem Buch

3.1 Humankapital

In der empirischen Arbeitsmarktforschung haben sich im Besonderen die Arbeiten von GARY S. BECKER zum Humankapital etabliert. Hierbei wird im Gegensatz zu neoklassischen Modellen angenommen, dass Arbeitskräfte sich im Hinblick auf ihre Produktivität auf einem gegebenen Arbeitsplatz unterscheiden, um den Blick auf Prozesse von Ungleichheit zu eröffnen. Der Kern aller Modelle zur Humankapitaltheorie ist die Idee, dass die Produktivität des Arbeitnehmers auf dem Arbeitsmarkt durch sein Wissen und seine Fähigkeiten bestimmt werden. Diese Fähigkeiten muss er aber mit monetären Kosten, zeitlichen Kosten (Zeit in der zum Beispiel kein Geld verdient wird) und intellektueller Anstrengung erwerben. Aus der Sicht der Humankapitaltheorie ergeben sich die Berufswahl und die weitere berufliche Entwicklung aus einem rationalen Kosten-Nutzen-Kalkül. Dies bedeutet, dass Arbeitskräfte sich für Berufe und Tätigkeiten entschieden bei denen sich der zu erbringende Zeitaufwand in Bildung, Leistungsanforderungen, mögliche Belastungen sowie die zu erzielenden Erträge wie Gehälter und Aufstiegsmöglichkeiten rechnen.

Eine weitere humankapitaltheoretische Variante nach BECKER geht davon aus, dass Männer und Frauen ihre beruflichen Entscheidungen immer ausgehend von einer traditionellen familiären Arbeitsteilung heraus bestimmen. Dies bedeutet dass Männer aufgrund des Kosten-Nutzen-Kalküls mehr Zeit und Energie in die berufliche Entwicklung investieren, um eine Gehaltsmaximierung zu erreichen, da sie in der Regel Vorteile durch eine traditionelle Rollenverteilung besitzen (Becker, 1985). Des Weiteren ergibt sich daraus, dass es für Frauen ökonomisch rational ist, Tätigkeiten und Berufe zu wählen, in denen die kontinuierliche Erwerbstätigkeit eine geringere Rolle spielt. Die Nutzenmaximierung konzentriert sich hierbei nicht auf das Einkommen, sondern auf die Möglichkeit Erwerbs- und Familienarbeit zu koordinieren (Polachek, 1981).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, die eine geringere Karriereneigung bei Frauen im Vergleich zu Männern in Deutschland beleuchtet.

2 Forschungsstand: Überblick über existierende Studien zu Doppelkarrieren, geschlechtsspezifischen Führungspositionen und dem sogenannten "mother gap".

3 Theoretischer Hintergrund: Einführung in die Humankapitaltheorie als ökonomisches Erklärungsmodell für berufliche Entscheidungen.

4 Forschungsdesign: Erläuterung der verwendeten Datenbasis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung und Operationalisierung der untersuchten Variablen.

5 Darstellung der empirischen Ergebnisse: Statistische Analyse der Einflüsse von Geschlecht, Kindern, Gehalt und Zufriedenheit auf die Verfolgung von Karrierezielen.

6 Fazit: Zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse und Diskussion politischer Handlungsempfehlungen zur Förderung der Gleichberechtigung.

Schlüsselwörter

Karriereziele, Humankapital, Arbeitsmarktforschung, Geschlechterunterschiede, Vereinbarkeit, Berufslaufbahn, BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung, Arbeitszufriedenheit, Familienpolitik, Doppelkarriere, sozio-ökonomische Determinanten, Erwerbsunterbrechung, Managementpositionen, Gender-Gap, Regressionsanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die sozio-ökonomischen Faktoren, die bestimmen, wie stark Menschen in Deutschland ihre beruflichen Karriereziele verfolgen, mit einem besonderen Fokus auf Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Themen umfassen die Berufsverlaufsforschung, Geschlechterforschung, die Bedeutung des Humankapitals für Karrieren und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, empirisch zu belegen, welche Einflussfaktoren (wie Kinder oder Verdienst) eine Rolle bei der Verfolgung von Karrierezielen spielen und ob geschlechtsspezifische Disparitäten statistisch signifikant sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung, insbesondere uni-, bi- und multivariate Regressionsanalysen, basierend auf Datensätzen der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt zunächst die theoretische Herleitung von Hypothesen, gefolgt von einer detaillierten statistischen Auswertung und Interpretation der Daten mittels der Analysesoftware Stata.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Karriereneigung, Humankapital, Gender-Gap, Arbeitszufriedenheit und die sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen der Erwerbstätigkeit.

Warum spielt die Humankapitaltheorie eine so zentrale Rolle?

Sie dient als theoretische Basis, um zu erklären, warum Individuen aufgrund rationaler Kosten-Nutzen-Kalküle – etwa in Bezug auf Kinderbetreuung oder Bildungsentscheidungen – unterschiedliche Karrierewege einschlagen.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Politik?

Sie schlussfolgert, dass der Staat durch ein besseres Kinderbetreuungssystem und eine Abkehr von traditionellen Modellen wie dem Ehegattensplitting aktiv zu einem Wandel hin zu mehr Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt beitragen muss.

Fin de l'extrait de 29 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Quantitative Methoden und sozioökonomische Determinanten bei Karrierezielen. Gibt es geschlechterspezifische Unterschiede?
Université
Technical University of Braunschweig  (Soziologie)
Cours
Methodenmodul D
Note
1,7
Auteur
Sabrina Henkel (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
29
N° de catalogue
V1012460
ISBN (ebook)
9783346428905
ISBN (Livre)
9783346428912
Langue
allemand
mots-clé
Arbeitssoziologie Geschlechterunterschiede Karriere Statistik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sabrina Henkel (Auteur), 2020, Quantitative Methoden und sozioökonomische Determinanten bei Karrierezielen. Gibt es geschlechterspezifische Unterschiede?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1012460
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  29  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint