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Umgang mit Burn-out am Arbeitsplatz. Spezifische Gegenmaßnahmen auf der Ebene des Individuums und der Organisation

Title: Umgang mit Burn-out am Arbeitsplatz. Spezifische Gegenmaßnahmen auf der Ebene des Individuums und der Organisation

Term Paper , 2021 , 16 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Jessica Schranz (Author)

Leadership and Human Resources - Occupational burnout and stress at work
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Die vorliegende Arbeit gibt einen Einblick über die Entstehung von Burnout am Arbeitsplatz und erläutert zwei mögliche Lösungsstrategien für die einzelne Person, sowie für die Organisation selbst. Es wird weiterhin auf den Ursprung von Stress und dessen positive Aspekte eingegangen. Als Maßnahmen zur Prävention von einer Burn-out-Erkrankung werden zwei zeitlich orientierte Lösungsstrategien anschaulich vorgestellt und aufbereitet.

Die Problematik Burn-out am Arbeitsplatz wird in einer sich stetig schneller entwickelten Gesellschaft immer deutlicher. Umso wichtiger ist es daher, präventive Strategien zu entwickeln und somit das Gesundheitssystem zu entlasten und wiederum den Arbeitsmarkt zu stärken.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik

1.2 Methodisches Vorgehen

2. Völlige Erschöpfung in modernen Gesellschaften

2.1 Stress als Indikator

2.2 Burn-out – Ausgebrannt am Arbeitsplatz

3. Der Wettlauf mit der Zeit – Burn-out vorbeugen

3.1 Priorisierung und Zeitmanagement

3.2 Das Sabbatical – Abstand vom Alltagsstress

4. Konklusion

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Burn-out-Syndrom in der heutigen Arbeitswelt auseinander. Ziel ist es, die Ursachen und Merkmale dieser Stresserkrankung zu erörtern sowie zwei spezifische Gegenmaßnahmen zu untersuchen, um die Forschungsfrage zu beantworten, inwiefern Zeitmanagement sowie das Angebot eines Sabbaticals zur Prävention beitragen können.

  • Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz
  • Stressfaktoren und Burn-out-Symptomatik
  • Methoden der individuellen Stressbewältigung
  • Präventionspotenziale durch Sabbaticals in Unternehmen

Auszug aus dem Buch

2.2 Burn-out – Ausgebrannt am Arbeitsplatz

Mittlerweile ist der Begriff des Burn-out Syndroms inmitten unserer Gesellschaft angekommen. Nicht zuletzt auch aufgrund zahlreicher Erwähnungen in Fachzeitschriften, die das Ausgebranntsein als Volkskrankheit betitelten. “Wer Burnout sagt, spricht im Modus der Kulturkritik“ (Neckel/Wagner 2014: 179).

In der heutigen Zeit angekommen, beschreibt Burn-out nicht nur eine psychische Erkrankung, sondern auch den Stellenwert von Arbeit und Stress in unserer Gesellschaft. Kury erwähnt die positive Konnotation von Burn-out. In einer sich über Leistung definierenden Gesellschaft bedeute der Begriff das Erbringen einer außerordentlichen Arbeitsanstrengung. Dies sagt wiederum aus, dass der oder die Ausgebrannte immerhin einmal für etwas gebrannt haben musste und das als gut erachtet wird (vgl. 2012: 274). Obwohl diese Ansicht eine positive Bedeutung von Burn-out impliziert, erläutern Waadt und Acker ebenfalls eine Stigmatisierung von psychisch erkrankten Menschen, die mit Faulheit, Schwäche sowie Disziplinlosigkeit in Verbindung gebracht wird (vgl. 2013: 16). Diese Abschwächung wird ebenfalls mit dem Fakt unterstützt, dass Burn-out bis heute nicht als alleinstehende Krankheit angesehen wird. Gründe dafür wären, dass sich Burn-out nicht mithilfe medizinischer Untersuchungen diagnostizieren lässt und sich somit nur auf Ausführungen der Betroffenen berufen werden kann. Weiterhin ist das Krankheitsbild und dessen Symptomatik schwer von anderen psychischen Erkrankungen abzugrenzen. Darum wird Burn-out häufig nur als Sammelbegriff für psychisches Unbehagen verwendet (vgl. Fury 2012: 272).

Burn-out in der Wissenschaft und auch die Thematik „Ausgebrannt am Arbeitsplatz“ wurde zuerst vom deutsch-amerikanischen Psychoanalytiker Herbert J. Freudenberger in den 1970er Jahren aufgegriffen. Burn-out wird beschrieben als Zustand dauerhafter Erschöpfung und Belastung (vgl. Litzcke/Schuh 2005: 147). „Nicht das zeitlich begrenzte Projekt ist ein Problem, auch wenn es noch so fordernd ist, sondern die länger dauernde Überforderung, sowohl im Job als auch im Privatleben“ (Waadt/Acker 2013: 18).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die zunehmende Relevanz psychischer Belastungen in einer effizienzgetriebenen Arbeitswelt und formuliert die zentralen Fragestellungen zur Burn-out-Prävention.

2. Völlige Erschöpfung in modernen Gesellschaften: Dieses Kapitel definiert Burn-out als Stresserkrankung, beleuchtet die psychobiologischen Grundlagen von Stress und analysiert die Ursachen sowie Merkmale der Erschöpfung am Arbeitsplatz.

3. Der Wettlauf mit der Zeit – Burn-out vorbeugen: Hier werden präventive Strategien diskutiert, wobei insbesondere Zeitmanagement-Methoden und das Konzept des Sabbaticals zur Förderung der Work-Life-Balance im Fokus stehen.

4. Konklusion: Das Schlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet die Wirksamkeit der untersuchten Maßnahmen und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen des Gesundheitsschutzes.

Schlüsselwörter

Burn-out, Stress, psychische Gesundheit, Arbeitsplatz, Prävention, Zeitmanagement, Sabbatical, Erschöpfung, Work-Life-Balance, psychische Belastung, Überforderung, Selbstmanagement, Gesundheitsförderung, Leistungsdruck, Eigenverantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik von Burn-out am Arbeitsplatz und untersucht, wie sowohl das Individuum als auch die Organisation präventive Maßnahmen ergreifen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entstehung von Stress, die Symptomatik des Burn-out-Syndroms sowie Strategien zur Bewältigung von Zeitdruck und Überlastung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine Literaturanalyse zu bewerten, inwiefern Zeitmanagement und das Sabbatical als effektive Instrumente zur Vorbeugung von Burn-out dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, bei der Fachbücher, Studien und fachwissenschaftliche Artikel ausgewertet wurden, um eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema zu ermöglichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung von Stress, die Definition des Burn-out-Syndroms, Möglichkeiten zur individuellen Priorisierung sowie die Umsetzung von Langzeiturlauben in Unternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Burn-out, psychische Gesundheit am Arbeitsplatz, Prävention, Work-Life-Balance und Zeitmanagement sind die prägenden Begriffe der Untersuchung.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur beim Thema Burn-out?

Laut der Arbeit fördern starre Strukturen und ein Mangel an Autonomie oder Anerkennung die Entstehung von Burn-out, weshalb der Arbeitgeber eine gesetzliche und moralische Verantwortung für präventive Maßnahmen trägt.

Inwiefern kann ein Sabbatical Burn-out verhindern?

Ein Sabbatical ermöglicht Beschäftigten eine längere Auszeit zur Erholung und Neuorientierung, was besonders bei hoher monatelanger Belastung eine wirksame Gegenmaßnahme darstellt.

Warum ist Zeitmanagement laut der Autorin nur ein Teil der Lösung?

Obwohl Zeitmanagement hilft, den Arbeitsalltag zu strukturieren, erfordert es Disziplin und Selbstbeherrschung und ersetzt nicht die notwendigen organisatorischen Rahmenbedingungen für den Gesundheitsschutz.

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Details

Title
Umgang mit Burn-out am Arbeitsplatz. Spezifische Gegenmaßnahmen auf der Ebene des Individuums und der Organisation
College
University of Applied Administrative Sciences Meißen
Grade
1,8
Author
Jessica Schranz (Author)
Publication Year
2021
Pages
16
Catalog Number
V1020350
ISBN (eBook)
9783346413369
ISBN (Book)
9783346413376
Language
German
Tags
Depression Burn-Out Zeitmanagement Stress Sabbatical arbeitsplatz Unternehmen Organisationen Individuum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Schranz (Author), 2021, Umgang mit Burn-out am Arbeitsplatz. Spezifische Gegenmaßnahmen auf der Ebene des Individuums und der Organisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1020350
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