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Aufwachsen in Problemvierteln und Konsequenzen für die sozialpädagogische Arbeit

Sag mir, wo du wohnst, und ich sag dir, wer du bist

Titre: Aufwachsen in Problemvierteln und Konsequenzen für die sozialpädagogische Arbeit

Dossier / Travail de Séminaire , 2015 , 13 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Juliane Sorge (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie sociale
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In der Arbeit möchte ich mich mit dem Aufwachsen in Problemvierteln auseinandersetzen. Hierzu werde ich mich mit dem Aufwachsen, also der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, auseinandersetzen. Nachfolgend werde ich mich mit den sogenannten Problemvierteln befassen und die dortigen Lebensumstände beleuchten. Anschließend wird erläutert, inwieweit das Heranwachsen in Problemvierteln die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinflusst.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung:

2 Jugend, Pubertät und Adoleszenz:

2.1) Der Jugendliche als Gestalter seiner Entwicklung:

2.2) Individuation als konfliktreicher Bewältigungsprozess im Alltag:

3 Sozialraum:

3.1) Begrifflichkeit Problemviertel:

3.2) Lebensumstände in Problemvierteln:

4 Auswirkungen des Sozialraumes auf die Biografie des Menschen:

5 Konsequenzen für die sozialpädagogische Arbeit mit Heranwachsenden aus Problemvierteln:

6 Fazit:

7 Literatur:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Wohnumfeldes auf die Entwicklungschancen und Biografien von Kindern und Jugendlichen in sogenannten Problemvierteln. Dabei wird analysiert, inwieweit soziale Brennpunkte die Heranwachsenden prägen und welche Anforderungen sich daraus für die sozialpädagogische Arbeit ergeben.

  • Entwicklungspsychologische Grundlagen von Jugend und Adoleszenz
  • Konzept und Definition des Sozialraums in der Pädagogik
  • Lebensbedingungen und Stigmatisierung in Problemvierteln
  • Wechselwirkungen zwischen sozialem Umfeld und individueller Identitätsbildung
  • Handlungsmöglichkeiten der Sozialpädagogik in benachteiligten Stadtteilen

Auszug aus dem Buch

3.1) Begrifflichkeit Problemviertel:

Die Bezeichnung „Problemviertel“ ist vielerorts bekannt. Doch, was versteht man im eigentlichen Sinne darunter? Der Duden beschreibt Problemviertel als einen Ort, der in einer bestimmten Hinsicht problematisch sei. Synonym wird „sozialer Brennpunkt“ vorgeschlagen.

Doch was genau sind soziale Brennpunkte?

Als sozialer Brennpunkt werden nach einer Definition des Deutschen Städtetages jene Wohngebiete bezeichnet, „in denen Faktoren, die die Lebensbedingungen ihrer Bewohner und insbesondere die Entwicklungschancen beziehungsweise Sozialisationsbedingungen von Kindern und Jugendlichen negativ bestimmen, gehäuft auftreten“ (Deutscher Städtetag,1979).

Soziale Brennpunkte sind daher eher negativ anmutend besetzt. Hans-Jürgen Holm beschreibt sie folgendermaßen: „bei sozialen Brennpunkten – so unsere Grundannahme – handelt es sich um bestimmte Formen lokaler Exklusionsbereiche. Sie unterscheiden sich sowohl von Ghettos als auch von totalen Organisationen als weitere Formen des lokalen Exklusionsbereichs“ (2003, S. 38). Er formuliert weiter: „Unter sozialen Brennpunkten als spezifische Formen urbaner Exklusionsbereiche verstehen wir dementsprechend im folgenden Quartiere räumlich segregierter Personengruppen heterogener randständiger Milieus, deren karrierespezifischen Chancen/Risiken der Reinklusion oder Mulitexklusion mit dem Grad der Negativintervention noch zugänglicher Sozialsysteme, individueller Selektionsfreiheiten und Interventionen des lokalen Inklusionsbereichs variieren“ (ebd., S. 39).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass ein Aufwachsen in Problemvierteln die Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen unabhängig von der sozialen Herkunft negativ beeinflussen kann.

2 Jugend, Pubertät und Adoleszenz: Das Kapitel erläutert die Begriffe Jugend, Pubertät und Adoleszenz und beleuchtet die Entwicklungsaufgaben, vor denen Heranwachsende stehen, sowie den Prozess der Individuation.

3 Sozialraum: Hier wird der theoretische Rahmen des Sozialraumbegriffs abgesteckt und der Begriff des Problemviertels bzw. sozialen Brennpunkts sowie dessen Auswirkungen auf die Lebenswelt analysiert.

4 Auswirkungen des Sozialraumes auf die Biografie des Menschen: Dieses Kapitel untersucht, wie das Umfeld das informelle Lernen und die Bildungschancen von jungen Menschen in benachteiligten Stadtteilen prägt.

5 Konsequenzen für die sozialpädagogische Arbeit mit Heranwachsenden aus Problemvierteln: Es werden Anforderungen an die sozialpädagogische Fachpraxis formuliert, insbesondere die Notwendigkeit einer sozialraumorientierten Arbeitsweise.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Jugendliche stark durch ihr Umfeld geprägt werden, und betont die Bedeutung von charakterlicher Stärke und professioneller pädagogischer Unterstützung.

7 Literatur: Verzeichnis der in der Arbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Sozialraum, Problemviertel, Soziale Brennpunkte, Adoleszenz, Jugendhilfe, Sozialpädagogik, Individuation, Bildungsbenachteiligung, Entwicklungsaufgaben, Peer-Groups, soziale Ungleichheit, Gentrifizierung, Exklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie das Aufwachsen in einem sogenannten Problemviertel die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinflusst und welche Rolle die Wohnumgebung dabei spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entwicklungspsychologie des Jugendalters, die Definition und Bedeutung des Sozialraums sowie die sozialen Risiken und Herausforderungen in benachteiligten Quartieren.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, ob und inwieweit Lebenschancen an Orte gebunden sind und welche Konsequenzen sich daraus für die pädagogische Begleitung dieser jungen Menschen ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die theoretische Konzepte und bestehende Studien zusammenführt, um die Auswirkungen von Sozialräumen auf Biografien zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in entwicklungspsychologische Grundlagen, eine Definition von Sozialräumen und Problemvierteln sowie eine Diskussion über die Auswirkungen auf Bildung und Biografie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sozialraum, Problemviertel, Adoleszenz, Sozialpädagogik, Bildungsbenachteiligung und Individuation.

Wie definiert die Autorin den Begriff der Adoleszenz?

Sie beschreibt die Adoleszenz als eine psychosoziologische Periode, die über die reine Pubertät hinausgeht und mit physischen sowie psychischen Veränderungen verbunden ist.

Welche Rolle spielt die Peer-Group für Jugendliche in Problemvierteln?

Laut der Autorin suchen sich Jugendliche oft Gruppen mit ähnlichen Interessen; in Problemvierteln kann dies dazu führen, dass sie sich devianten Gruppen anschließen, wenn dies die einzige Wahlmöglichkeit zur sozialen Isolation darstellt.

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Résumé des informations

Titre
Aufwachsen in Problemvierteln und Konsequenzen für die sozialpädagogische Arbeit
Sous-titre
Sag mir, wo du wohnst, und ich sag dir, wer du bist
Université
University of Hamburg
Note
2,0
Auteur
Juliane Sorge (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
13
N° de catalogue
V1024831
ISBN (ebook)
9783346423603
ISBN (Livre)
9783346423610
Langue
allemand
mots-clé
aufwachsen problemvierteln konsequenzen arbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Juliane Sorge (Auteur), 2015, Aufwachsen in Problemvierteln und Konsequenzen für die sozialpädagogische Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1024831
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Extrait de  13  pages
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