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Erziehungsberatungsstellen für Familien mit Migrationshintergrund. Maßnahmen für eine bessere interkulturelle Öffnung

Titre: Erziehungsberatungsstellen für Familien mit Migrationshintergrund. Maßnahmen für eine bessere interkulturelle Öffnung

Dossier / Travail , 2020 , 22 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Christina Pöckl (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie interculturelle
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Maßnahmen notwendig sind, um einen besseren Zugang zu Erziehungsberatungsstellen für Familien mit Migrationshintergrund zu erreichen.

Das Deutsche Jugendinstitut veröffentlichte in diesem Jahr den DJI-Kinder- und Jugendmigrationsreport 2020, in dem aktuelle Zahlen zur Situation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund genannt werden. Entwickelt wurde der Bericht in den Jahren 2017 bis 2019. Im Bereich der Hilfen zur Erziehung zeigte sich in dem Bericht, dass Familien mit Migrationshintergrund in den Hilfen des Allgemeinen Sozialen Dienstes zu einem etwas höheren Anteil vertreten sind als ihr prozentualer Anteil in der Gesamtbevölkerung. In der Erziehungsberatung sind Familien mit Migrationshintergrund jedoch unterrepräsentiert.

Als einen Erklärungsansatz nennen die Autoren des Reports, dass Sprachbarrieren besonders bei der Beratung, welche durch das Medium Sprache erfolgt, ein Hindernis darstellen. Als weitere Zugangsbarriere wird die sogenannte „Komm-Struktur“ der Erziehungsberatungsstellen genannt. Bei dieser Zugangsform liegt es an den Hilfesuchenden selbst, ihre Ängste und Hemmungen zu überwinden, um erst in Kontakt mit dem Angebot zu kommen

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

2.1. Migrationshintergrund

2.2. Sprache

3. Erziehungsberatungsstellen

3.1. Gesetzliche Grundlagen

3.1.1. Verortung in der Kinder- und Jugendhilfe

3.1.2. Prinzipien und Grundsätze

3.1.3. Form der Beratung

3.2. Aktuelle Herausforderungen

3.2.1. Lebensweltliche Vernetzung

3.2.2. Familien mit Migrationshintergrund als Zielgruppe

4. Interkulturelle Öffnung

4.1. Definition

4.2. Barrieren

4.3. Praxisbeispiel: Caritas Stuttgart

4.4. Lücken im Konzept der interkulturellen Öffnung

5. Lösungsansatz zur Überwindung der Schwächen interkultureller Öffnung nach Hubertus Schröer

5.1. Diversity Management

5.2. Intersektionalität

5.3. Verbindung der Ansätze

6. Fazit und Ausblick

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche Maßnahmen notwendig sind, um den Zugang zu Erziehungsberatungsstellen für Familien mit Migrationshintergrund zu verbessern, und analysiert hierzu bestehende Konzepte der interkulturellen Öffnung sowie deren Erweiterung durch Diversity Management und Intersektionalität.

  • Unterrepräsentation von Familien mit Migrationshintergrund in der Erziehungsberatung
  • Die Rolle der interkulturellen Öffnung als Veränderungsprozess in sozialen Einrichtungen
  • Herausforderungen wie Sprachbarrieren und institutionelle "Komm-Strukturen"
  • Praxisbeispiel der Caritas Stuttgart zur Umsetzung interkultureller Öffnung
  • Erweiterung der Beratungsansätze durch Diversity Management und Intersektionalität

Auszug aus dem Buch

4.1. Definition

Für Hubertus Schröer gilt die interkulturelle Öffnung „als ein bewusst gestalteter Prozess, der (selbst-)reflexive Lern- und Veränderungsprozesse von und zwischen unterschiedlichen Menschen, Lebensweisen und Organisationsformen ermöglicht, wodurch Zugangsbarrieren und Abgrenzungsmechanismen in den zu öffnenden Organisationen abgebaut werden und Anerkennung ermöglicht wird“ (Schröer, zitiert nach Schröer 2007, S. 3).

Als Grundlage für eine interkulturelle Öffnung nennt er eine interkulturelle Orientierung. Für Institutionen sozialer Arbeit gilt, dass diese Orientierung bereits in ihrem Leitbild zu erkennen sein soll. Dadurch wird die Anerkennung der Institution gegenüber der Vielfalt in der Gesellschaft deutlich gemacht. Verschiedene Interessen, sowie unterschiedliche Sprachen und kulturelle Hintergründe werden von den Einrichtungen anerkannt und alle Personen gleichberechtigt wahrgenommen. Durch diese öffentliche Positionierung ist das Ziel der interkulturellen Öffnung für jeden zu erkennen und verpflichtet gleichzeitig die Einrichtung zur Umsetzung (vgl. Schröer 2007, S. 2).

Interkulturelle Öffnung kann also als ein Prozess der Veränderung im Hinblick auf die Öffnung gegenüber der gesellschaftlichen Vielfalt verstanden werden. Ziel ist es dabei Zugangshindernisse zu überwinden, indem die betroffenen Personengruppen mit Akzeptanz und Respekt behandelt werden. Eine Gleichberechtigung aller soll das Endergebnis dieses Öffnungsprozesses darstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Unterrepräsentation von Familien mit Migrationshintergrund in der Erziehungsberatung und formuliert die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2. Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe „Migrationshintergrund“ und „Sprache“ im Kontext der erziehungswissenschaftlichen Arbeit.

3. Erziehungsberatungsstellen: Hier werden die gesetzlichen Grundlagen der Erziehungsberatung in der Kinder- und Jugendhilfe sowie aktuelle Herausforderungen wie die lebensweltliche Vernetzung und die Beratung von Familien mit Migrationshintergrund dargestellt.

4. Interkulturelle Öffnung: Das Kapitel definiert das Konzept der interkulturellen Öffnung, analysiert Barrieren und Lücken anhand des Praxisbeispiels der Caritas Stuttgart.

5. Lösungsansatz zur Überwindung der Schwächen interkultureller Öffnung nach Hubertus Schröer: Hier wird die Kombination der interkulturellen Öffnung mit Ansätzen aus dem Diversity Management und der Intersektionalität als Lösungsweg vorgestellt.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die vorgestellten Ansätze zur Verbesserung des Zugangs zu Beratungsstellen.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Buch- und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Erziehungsberatung, Migrationshintergrund, Interkulturelle Öffnung, Kinder- und Jugendhilfe, Sprachbarrieren, Lebensweltliche Vernetzung, Diversity Management, Intersektionalität, Soziale Arbeit, Beratungspraxis, Zugangshindernisse, Teilhabe, Organisationsentwicklung, Beratungsansätze, Einzelfallarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Unterrepräsentation von Familien mit Migrationshintergrund in Erziehungsberatungsstellen und untersucht Strategien, um den Zugang zu diesen Hilfsangeboten zu erleichtern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Erziehungsberatung auf Basis der Kinder- und Jugendhilfe, interkulturelle Öffnung, Diversity Management sowie der intersektionale Analyseansatz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Maßnahmen aufzuzeigen, wie Erziehungsberatungsstellen durch interkulturelle Öffnung und ergänzende Ansätze Barrieren abbauen und eine bessere Erreichbarkeit für Familien mit Migrationshintergrund erzielen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Auswertung bestehender Berichte und der Untersuchung eines Praxisbeispiels basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der gesetzlichen Grundlagen und Herausforderungen der Beratungsstellen, die Analyse der interkulturellen Öffnung sowie die theoretische Verknüpfung mit Diversity Management und Intersektionalität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Erziehungsberatung, Migrationshintergrund, interkulturelle Öffnung, Intersektionalität und Diversity Management.

Wie unterscheidet sich der Ansatz des Diversity Managements von der interkulturellen Öffnung?

Während die interkulturelle Öffnung speziell auf die Migrationsproblematik fokussiert ist, bezieht das Diversity Management die gesamte gesellschaftliche Vielfalt mit ein, ohne einzelne Gruppen direkt anzusprechen.

Welche Rolle spielt die "Komm-Struktur" als Barriere in der Erziehungsberatung?

Die Komm-Struktur erfordert, dass Hilfesuchende aus eigenem Antrieb aktiv werden. Dies stellt eine Hürde dar, da sie von den Familien verlangt, Ängste und Schamgefühle zu überwinden, um das Angebot überhaupt in Anspruch zu nehmen.

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Résumé des informations

Titre
Erziehungsberatungsstellen für Familien mit Migrationshintergrund. Maßnahmen für eine bessere interkulturelle Öffnung
Université
University of Augsburg  (Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Note
1,7
Auteur
Christina Pöckl (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
22
N° de catalogue
V1025334
ISBN (ebook)
9783346438096
ISBN (Livre)
9783346438102
Langue
allemand
mots-clé
Erziehungsberatung interkulturelle Pädagogik interkulturelle Öffnung Diversity Management Intersektionalität Familien mit Migrationshintergrund
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christina Pöckl (Auteur), 2020, Erziehungsberatungsstellen für Familien mit Migrationshintergrund. Maßnahmen für eine bessere interkulturelle Öffnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1025334
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Extrait de  22  pages
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