Wie entstehen Verschwörungstheorien und wieso wird diesen geglaubt? Und wie sind sie aus der Sicht des radikalen Konstruktivismus zu beurteilen? Diesen Fragen geht die vorliegende Arbeit nach. Sie konzentriert sich dabei ausschließlich auf den radikalen Konstruktivismus.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Wie entstehen Verschwörungstheorien? Wieso werden sie geglaubt?
- Wie sind Verschwörungstheorien aus Sicht des Konstruktivismus zu beurteilen?
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Facharbeit untersucht Verschwörungstheorien aus der Perspektive des radikalen Konstruktivismus. Sie setzt sich zum Ziel, die Entstehung und Verbreitung dieser Theorien zu analysieren und zu ergründen, warum sie geglaubt werden. Darüber hinaus wird untersucht, wie der radikale Konstruktivismus Verschwörungstheorien bewertet.
- Entstehung und Verbreitung von Verschwörungstheorien
- Gründe für den Glauben an Verschwörungstheorien
- Bewertung von Verschwörungstheorien aus der Sicht des radikalen Konstruktivismus
- Der Einfluss des Internets auf die Verbreitung von Verschwörungstheorien
- Das Prinzip der Skepsis im radikalen Konstruktivismus
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Frage nach der Wahrnehmung und Wirklichkeit und stellt den radikalen Konstruktivismus als Teil der Erkenntnistheorie vor. Der radikale Konstruktivismus, dessen Begründer Ernst von Glasersfeld ist, postuliert, dass die eigene Wahrnehmung niemals ein Abbild der Realität liefern kann, da sie immer subjektiv ist. Die Arbeit stellt Verschwörungstheorien als eine Konstruktion der Realität vor und erläutert den wachsenden Einfluss des Internets auf deren Verbreitung.
Wie entstehen Verschwörungstheorien? Wieso werden sie geglaubt?
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit den Grundannahmen, die Verschwörungstheorien auslösen. Laut dem Politikwissenschaftler Michael Barkun gibt es drei Grundannahmen: Nichts geschieht durch Zufall, nichts ist, wie es scheint, und alles ist miteinander verbunden. Diese Annahmen werden am Beispiel der „9/11 Verschwörung“ verdeutlicht, die besagt, dass die US-Regierung die Anschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001 bewusst geschehen ließ.
Schlüsselwörter
Die Facharbeit beschäftigt sich mit den Themen Verschwörungstheorien, radikaler Konstruktivismus, Erkenntnistheorie, Wahrnehmung, Wirklichkeit, Skepsis, Internet, Filterbubble, „9/11 Truth Movement“, und der Theorie von Michael Barkun über die Entstehung von Verschwörungstheorien.
Häufig gestellte Fragen
Was besagt der radikale Konstruktivismus über die Realität?
Laut Ernst von Glasersfeld liefert die Wahrnehmung kein Abbild der Realität; Wirklichkeit wird stattdessen subjektiv im Gehirn konstruiert.
Welche Grundannahmen lösen Verschwörungstheorien aus?
Nach Michael Barkun basieren sie auf drei Prinzipien: Nichts geschieht durch Zufall, nichts ist, wie es scheint, und alles ist miteinander verbunden.
Wie bewertet der Konstruktivismus Verschwörungstheorien?
Sie werden als eine spezifische Form der Wirklichkeitskonstruktion gesehen, die dem Individuum hilft, komplexe Ereignisse erklärbar zu machen.
Welche Rolle spielt das Internet bei Verschwörungstheorien?
Das Internet fördert die Verbreitung durch Filterbubbles, in denen sich Nutzer gegenseitig in ihren konstruierten Wahrheiten bestätigen.
Was ist das "9/11 Truth Movement"?
Es ist ein Beispiel für eine Verschwörungstheorie, die behauptet, die US-Regierung sei an den Anschlägen vom 11. September beteiligt gewesen oder habe sie bewusst zugelassen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Verschwörungstheorien aus Sicht des radikalen Konstruktivismus. Wie sind sie zu beurteilen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1027134