Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Communications - Mass Media

Resonanzeffekte in den Massenmedien am Beispiel Radio und Fernsehen

Title: Resonanzeffekte in den Massenmedien am Beispiel Radio und Fernsehen

Term Paper (Advanced seminar) , 2021 , 29 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Manuel Wiesinger (Author)

Communications - Mass Media
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Im Folgenden soll untersucht werden, welche Resonanzeffekte die Massenmedien auf die Gesellschaft haben. Als Beispiel sollen hierbei mit Radio und Fernsehen die beiden größten Massenmedien hervorgehoben werden.

Als Forschungsgrundlage ist das Buch von dem Soziologen Dr. Hartmut Rosa „Resonanz – Eine Soziologie der Weltbeziehung“ zu nennen. Es ist anzunehmen, dass die Massenmedien vor allem gemeinsame Resonanzeffekte in der Gesellschaft auslösen und in der Art und Weise der Präsentation auch bewusst Einfluss auf die Resonanz nehmen.

Resonanz. Wird nach diesem Wort im Duden gesucht, ergeben sich zwei Bedeutungen. Einerseits „das Mitschwingen, -tönen eines Körpers in der Schwingung eines anderen Körpers“. Diese Erklärung wird vor allem in den Bereichen Physik und Musik verwendet. Bedeutung Nummer zwei beschreibt die Resonanz als „Gesamtheit der Diskussionen, Äußerungen, Reaktionen, die durch etwas hervorgerufen worden sind und sich darauf beziehen; Wiederhall, Zustimmung“. Auf letztere Bedeutung soll genauer eingegangen werden. Demnach scheint es, als wäre Resonanz doch sehr präsent im täglichen Leben. Der Mensch reagiert nahezu im Minutentakt auf Dinge, äußert sich nahezu stündlich und auch Diskussionen finden wohl täglich statt. Resonanz scheint das Leben also dauerhaft zu prägen, obwohl der Begriff nur selten im Sprachgebrauch Einklang findet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Omnipräsent

2. Resonanz

2.1 Merkmale der Resonanz

2.2 Resonanzwelten

3. Die Massenmedien

3.1 Radio

3.2 Fernsehen

4. Resonanz-Effekte der Massenmedien

4.1 Passiver Konsum

4.2 Aktiver Konsum

4.2.1 Musik

4.2.2 Nachrichten

4.2.3 Entertainment

4.2.4 Transmedialität

5. Gesprächsthema

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Massenmedien auf die gesellschaftliche Resonanz und analysiert, welche spezifischen Resonanzeffekte Radio und Fernsehen als größte Massenmedien bei ihren Rezipienten auslösen. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie diese Medien gesellschaftliche Weltbeziehungen prägen und ob sie als Instrumente für Resonanz fungieren können.

  • Analyse der Resonanztheorie nach Hartmut Rosa im Kontext der Massenmedien
  • Unterscheidung zwischen passivem und aktivem Medienkonsum
  • Untersuchung von Radio und Fernsehen als Resonanzräume
  • Betrachtung von Transmedialität und deren gesellschaftlicher Auswirkung
  • Interaktion zwischen Massenmedien und gesellschaftlicher Meinungsbildung

Auszug aus dem Buch

2.1 Merkmale der Resonanz

Vor der Untersuchung nach den Resonanzeffekten soll im Folgenden versucht werden, den Begriff Resonanz näher darzulegen. Dies versuchte auch Hartmut Rosa in seinem Werk „Resonanz“ auf über 800 Seiten. So beschreibt er Resonanz unter anderem als einen „spezifischen Modus der Weltbeziehung, als eine besondere Art des In-Beziehung-Tretens zwischen Subjekt und Welt.“7 Resonanz meint für Rosa nicht nur das Erfahren von Dingen, sondern einen Beziehungsmodus.8 Dabei bekommt es der Mensch oft mit Resonanz zu tun: Sei es in Gesprächen, beim Medienkonsum oder auch bei dem Fallenlassen einer Gabel: Es entsteht eine Beziehung zwischen Objekt und Subjekt, die für eine Resonanz sorgt.9

Um die, eben genannte, Beziehung näher einzukreisen, nennt Rosa insgesamt vier Merkmale der Resonanz, beginnend mit dem Moment der Berührung, auch als „Affizierung“ bezeichnet.

Just in dem Moment, in dem Menschen etwas „erreicht, berührt oder bewegt,“10 gewinnt es an Bedeutung. Erkennbar durch eine Veränderung in der Mimik oder den Gefühlen. Der Mensch verlässt den, von Rosa beschriebenen, andauernden Schutzpanzer gegenüber der, „auf Steigerung und Optimierung, auf Berechnen und Beherrschen ausgerichteten“,11 Welt. Das Beziehungsmoment zwischen Subjekt und Welt sorgt für eine Bewegung, weg von der Entfremdung. Affizierung allein ist für Rosa allerdings noch keine Resonanz. Dafür bedarf es das Moment der Selbstwirksamkeit – Merkmal Nummer zwei.12

Zusammenfassung der Kapitel

1. Omnipräsent: Dieses Kapitel führt in die Begrifflichkeit der Resonanz ein und verknüpft sie mit der Omnipräsenz der Massenmedien im modernen Leben.

2. Resonanz: Hier werden die theoretischen Grundlagen nach Hartmut Rosa erörtert, insbesondere die vier Kernmerkmale der Resonanzerfahrung sowie die verschiedenen Resonanzdimensionen.

3. Die Massenmedien: Dieses Kapitel definiert Massenmedien als Akteure in der vertikalen Resonanzwelt und stellt die spezifischen Rollen von Radio und Fernsehen vor.

4. Resonanz-Effekte der Massenmedien: Der Hauptteil analysiert, wie unterschiedliche Formen des Medienkonsums (passiv vs. aktiv) und verschiedene Formate wie Nachrichten, Musik und Unterhaltung Resonanzeffekte auslösen.

5. Gesprächsthema: Das abschließende Kapitel synthetisiert die Erkenntnisse und diskutiert das Wechselverhältnis zwischen medialer Forcierung und gesellschaftlicher Resonanz.

Schlüsselwörter

Resonanz, Massenmedien, Hartmut Rosa, Weltbeziehung, Radio, Fernsehen, Affizierung, Selbstwirksamkeit, Anverwandlung, Unverfügbarkeit, Medienkonsum, Transmedialität, Gesellschaft, parasoziale Interaktion, Pflegenotstand

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der soziologischen Untersuchung von Resonanzeffekten, die Massenmedien in der Gesellschaft erzeugen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Resonanztheorie von Hartmut Rosa, der Funktionsweise von Radio und Fernsehen als Begleitmedien und der Analyse von Medieninhalten in Bezug auf ihre emotionale und gesellschaftliche Wirkung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, wie Massenmedien als mächtige Instrumente Resonanz in der Gesellschaft stiften und welche Rolle die bewusste oder unbewusste Rezeption dabei spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine theoretische Literaturanalyse, insbesondere das Werk von Hartmut Rosa, ergänzt durch medienwissenschaftliche Konzepte und aktuelle Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von passivem versus aktivem Medienkonsum sowie die detaillierte Betrachtung von Musik, Nachrichten, Entertainment und Transmedialität als Quellen für Resonanz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Resonanz, Massenmedien, Welterfahrung, parasoziale Interaktion und die von Rosa definierten vier Momente der Resonanz.

Wie beeinflussen Cliffhanger die Resonanz beim Rezipienten?

Cliffhanger erzeugen Neugier und einen unbedingten Willen zur Fortführung, wodurch sie das Moment der Anverwandlung und Unverfügbarkeit besonders stark aktivieren.

Inwiefern spielt der "Pflegenotstand" eine Rolle für die Resonanztheorie?

Das Fallbeispiel der Sendung #nichtselbstverständlich zeigt, wie Massenmedien in Kombination mit digitalen Netzwerken wie Twitter eine breite gesellschaftliche Resonanz erzwingen und politischen Druck ausüben können.

Excerpt out of 29 pages  - scroll top

Details

Title
Resonanzeffekte in den Massenmedien am Beispiel Radio und Fernsehen
College
University of Regensburg
Grade
1,0
Author
Manuel Wiesinger (Author)
Publication Year
2021
Pages
29
Catalog Number
V1027585
ISBN (eBook)
9783346430380
ISBN (Book)
9783346430397
Language
German
Tags
Resonanz Effekte Resonanzeffekte Massenmedien Gesellschaft Medien Rosa Hartmut Rosa Fernsehen Radio
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuel Wiesinger (Author), 2021, Resonanzeffekte in den Massenmedien am Beispiel Radio und Fernsehen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1027585
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  29  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint