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Zur Auseinandersetzung pädagogischer Fachkräfte mit Migration im Berufsalltag. Zwischen interkultureller Kompetenz und Zerrissenheit

Título: Zur Auseinandersetzung pädagogischer Fachkräfte mit Migration im Berufsalltag. Zwischen interkultureller Kompetenz und Zerrissenheit

Trabajo Escrito , 2016 , 20 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anna-Lena Mack (Autor)

Pedagogía - Pedagogía intercultural
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In der heutigen Zeit findet man vermehrt vielfältige Migrationsbewegungen, die auch Deutschland zu einem Zuwanderungsland machen und die Gesellschaft prägen. Die Herausforderung für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich besteht nun darin, angemessen mit Menschen im Allgemeinen, besonders aber im Fokus dieser Arbeit, mit Kindern eines fremden kulturellen Hintergrundes in der Kindertagesstätte umzugehen.

In den Vorlesungen, den Praktika und Gesprächen wurde mir die Problematik, die sich dahinter verbirgt, deutlich. Pädagogische Fachkräfte sind sich oftmals bewusst, was es heißt, mit Migration angemessen umzugehen. Interkulturelle Kompetenz geht letztlich weit über persönliche Kompetenzen und Verhaltensweisen von einzelnen pädagogischen Fachkräften hinaus. Eine einzelne Fachkraft kann nur bedingt interkulturell kompetent handeln, wenn die Einrichtung nicht eine interkulturelle Neuorientierung vorgenommen hat. Die interkulturelle Orientierung muss im Alltag und im Gesamtkonzept der jeweiligen Einrichtung eingebunden sein.

Aufgrund der vielschichtigen Thematik ist es unmöglich in einer Arbeit mit diesem Umfang das Thema umfassend und abschließend zu bearbeiten, deshalb wurde der Schwerpunkt dieser Arbeit auf den Umgang mit der interkulturellen Kompetenz gelegt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Definitionen

1.2 Hinführung, Kulturbegriff, Diversity und Inklusion

2. Pädagogen sollten Interkulturelle Kompetenz besitzen

2.1 Interkulturelle Kompetenz

2.2 Die Professionalität des Pädagogen: Selbstreflexion

3. Zerrissenheit des Pädagogen – Diskrepanz zwischen Selbstbild und Handlungspraxis

3.1 Selbstbild der Fachkräfte

3.2 Handlungspraxis und Schwierigkeiten im Alltag

4. Konkrete Umsetzung Interkultureller Kompetenz

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen pädagogischer Fachkräfte im Elementarbereich angesichts zunehmender gesellschaftlicher Vielfalt und Migration. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen dem theoretischen Anspruch an interkulturelle Kompetenz und der tatsächlichen Handlungspraxis im Berufsalltag zu analysieren sowie Wege zu einer gelingenden, kultursensiblen Pädagogik aufzuzeigen.

  • Bedeutung interkultureller Kompetenz im Elementarbereich
  • Herausforderungen in der Interaktion mit Kindern mit Migrationshintergrund
  • Die Rolle der Selbstreflexion zur Professionalisierung
  • Diskrepanz zwischen Selbstbild und Alltagshandeln
  • Praktische Ansätze zur Umsetzung von Inklusion und Diversität

Auszug aus dem Buch

3.2 Handlungspraxis und Schwierigkeiten im Alltag

Pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich stehen in Bezug auf Migration vor einigen Herausforderungen, die plausibel darstellen, warum die Fachkräfte sich manchmal davor unbewusst oder bewusst scheuen, interkulturell zu handeln.

Zwischen pädagogischen Fachkräften und Migrantenfamilien kommt es immer wieder zu Verständigungsproblemen (vgl. Textor 2006; vgl. Focus 2015). Ein Großteil der ErzieherInnen beherrscht die englische oder französische Sprache, trotzdem kann es vorkommen, dass Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sprachlich an ihre Grenzen kommen (vgl. Focus 2015). Denn viele Kinder kommen aus Ländern wie Syrien, Serbien, der Ukraine, Afghanistan und Afrika und die englischen und französischen Sprachkenntnisse sind nicht ausreichend. „“Da müssen wir schon kreativ werden. Wir sprechen mit Händen und Füßen, mit Bildern und übersetzen einzelne Sätze auf dem iPad via Google“, sagt die Kita-Leiterin.“ (Focus 2015) Den Kindern selbst, scheint die Mehrsprachigkeit jedoch kaum Probleme zu bereiten. „Basteln, Malen und einfach Kind sein - das kann man auch ohne Sprechen", so Romberg. (Focus 2015)

Die Eingewöhnung des Kindes mit Migrationshintergrund dauert meistens auch ein bisschen länger als gewöhnlich. (vgl. Focus 2015)

Aufgrund von Erinnerungen und Erlebnissen in den Krisengebieten sind Flüchtlingskinder traumatisiert und pädagogische Fachkräfte müssen ihnen besonders sensibel gegenübertreten. Der Caritas-Kita-Experte Deckert erzählt, dass in einer ihrer Einrichtungen Kinder extrem panisch auf die Klebepistolen reagieren, weil sie diese an echte Waffen erinnerten. Ein über den Spielplatz fliegender Hubschrauber verursachte Ängste unter den Flüchtlingskindern. Einige sind vor Angst geflüchtet und hatten sich versteckt, andere Kinder winkten aufgebracht, weil sie Hilfe erwarteten. (vgl. Focus 2015)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz von Migration im deutschen Elementarbereich und definiert zentrale Fachbegriffe wie Migration, Interkulturelle Kompetenz, Diversity und Inklusion.

2. Pädagogen sollten Interkulturelle Kompetenz besitzen: Hier wird dargelegt, warum interkulturelle Kompetenz für pädagogische Fachkräfte essenziell ist und wie diese durch Wissen, Haltung und Selbstreflexion erworben und professionalisiert werden kann.

3. Zerrissenheit des Pädagogen – Diskrepanz zwischen Selbstbild und Handlungspraxis: Dieses Kapitel analysiert den Druck, dem sich Fachkräfte ausgesetzt sehen, und beschreibt die Lücke zwischen dem eigenen Anspruch auf Offenheit und den Schwierigkeiten im praktischen Alltag.

4. Konkrete Umsetzung Interkultureller Kompetenz: Es werden praxisorientierte Ansätze diskutiert, wie durch kontinuierliche Lernangebote, eine wertschätzende Haltung und die Einbindung von Vielfalt in den Einrichtungsalltag Inklusion gefördert werden kann.

5. Schluss: Die Arbeit fasst zusammen, dass pädagogische Fachkräfte sich der Herausforderung der Migration stellen müssen und ein Konzept benötigen, das Widersprüche zulässt, um Kindern ein Leben in Vielfalt zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Migration, Interkulturelle Kompetenz, Pädagogische Fachkräfte, Elementarbereich, Kindertagesstätte, Diversity, Inklusion, Selbstreflexion, Handlungspraxis, Flüchtlingskinder, Migrationshintergrund, Kulturelle Vielfalt, Professionalisierung, Erziehung, Bildungsauftrag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation pädagogischer Fachkräfte in Kindertagesstätten, die mit den Auswirkungen von Migration und einer zunehmend heterogenen Gesellschaft konfrontiert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind interkulturelle Kompetenz, Diversity-Management, Inklusion, die Professionalisierung durch Selbstreflexion sowie die praktische Bewältigung von Alltagsproblemen in Kitas.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen dem theoretisch geforderten professionellen Handeln und der teils überfordernden Alltagspraxis zu beleuchten und Wege zur Überwindung dieser "Zerrissenheit" aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung von Fachdiskursen sowie Praxisbeispielen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Anforderungen an die interkulturelle Kompetenz, die Bedeutung von Selbstreflexion für die Professionalität und untersucht die Diskrepanz zwischen Selbstbild und Handlungspraxis im Umgang mit Migrantenfamilien und traumatisierten Flüchtlingskindern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselwörter umfassen Migration, Interkulturelle Kompetenz, Elementarbereich, Inklusion, Diversität und Selbstreflexion.

Wie gehen pädagogische Fachkräfte konkret mit traumatisierten Flüchtlingskindern um?

Die Arbeit betont, dass Fachkräfte besonders sensibel reagieren müssen, da diese Kinder oft traumatische Erfahrungen mitbringen. Es wird empfohlen, Impulse zu setzen und indirekte Zugänge wie Geschichten oder kreative Medien zu wählen, anstatt die Kinder zu unterweisen.

Warum reicht interkulturelle Kompetenz allein oft nicht aus?

Interkulturelle Kompetenz ist kein statischer Zustand. Die Arbeit zeigt, dass eine einzelne Fachkraft nur bedingt kompetent handeln kann, wenn die Einrichtung nicht insgesamt eine interkulturelle Neuorientierung vorgenommen hat und die Leitidee im Gesamtkonzept verankert ist.

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Detalles

Título
Zur Auseinandersetzung pädagogischer Fachkräfte mit Migration im Berufsalltag. Zwischen interkultureller Kompetenz und Zerrissenheit
Universidad
University of Education Ludwigsburg
Calificación
2,0
Autor
Anna-Lena Mack (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
20
No. de catálogo
V1030417
ISBN (Ebook)
9783346434838
ISBN (Libro)
9783346434845
Idioma
Alemán
Etiqueta
Interkulturalität Inklusion Diversität Kindergarten Migration Deutschland Wandel
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anna-Lena Mack (Autor), 2016, Zur Auseinandersetzung pädagogischer Fachkräfte mit Migration im Berufsalltag. Zwischen interkultureller Kompetenz und Zerrissenheit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030417
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