Dieser Essay hinterfragt, welche Selbstdarstellungstechniken bei Facebook verloren gehen und ob eine Vertrauensbildung bei Facebook funktionieren kann.
Das Thema Beziehungspflege im Netz ist gesellschaftlich sehr aktuell, da dort nicht nur Menschen miteinander kommunizieren, sondern dort stellen sich auch unterschiedliche profitorientierte Organisationen vor. Aus diesem Grund wurde nun dieses Thema für meinen Essay gewählt.
Inhaltsverzeichnis
- Darstellung
- Rolle
- Bühnenbild
- Fassade
- Leistungen und Vorteile der Interaktion unter Bedingungen persönlicher Anwesenheit?
- Welche Selbstdarstellungstechniken gehen bei facebook verloren und kann Vertrauensbildung bei facebook funktionieren?
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Essay befasst sich mit der Beziehungspflege im Netz und untersucht, wie das dramaturgische Modell von Erving Goffman zur Analyse von sozialen Situationen im Internet, insbesondere auf Facebook, eingesetzt werden kann. Die Analyse fokussiert auf die Selbstdarstellungstechniken und die Vertrauensbildung im digitalen Raum. Dabei werden die Vor- und Nachteile der Interaktion im Netz im Vergleich zur persönlichen Anwesenheit beleuchtet.
- Der dramaturgische Ansatz von Erving Goffman
- Selbstdarstellungstechniken im Netz
- Vertrauensbildung in sozialen Netzwerken
- Vor- und Nachteile der Interaktion im Netz
- Die Bedeutung von persönlicher Anwesenheit in der Beziehungspflege
Zusammenfassung der Kapitel
Der Essay untersucht die Beziehungspflege im Netz anhand von Goffmans Modell der "Vorder- und Hinterbühnen". Dabei wird analysiert, wie Facebook als eine große "Vorderbühne" für die Selbstdarstellung genutzt wird. Im Mittelpunkt stehen die Vor- und Nachteile der Interaktion im Vergleich zur persönlichen Anwesenheit.
Des Weiteren wird auf die Selbstdarstellungstechniken eingegangen, die bei Facebook verloren gehen, und es wird die Frage aufgeworfen, ob eine Vertrauensbildung im digitalen Raum möglich ist.
Schlüsselwörter
Der Essay fokussiert auf die Themen Selbstdarstellung, Vertrauensbildung, soziale Netzwerke, Interaktion, Beziehungspflege, dramaturgischer Ansatz, Goffman, Facebook, Vorder- und Hinterbühnen.
Häufig gestellte Fragen
Wie lässt sich Erving Goffmans Modell auf Facebook anwenden?
Facebook fungiert als „Vorderbühne“, auf der Nutzer durch gezielte Selbstdarstellungstechniken versuchen, einen bestimmten Eindruck bei ihrem Publikum zu hinterlassen.
Was ist der Unterschied zwischen Vorderbühne und Hinterbühne?
Auf der Vorderbühne wird die soziale Rolle performt, während die Hinterbühne ein Ort ist, an dem man sich entspannen und die Maske fallen lassen kann.
Kann Vertrauen in sozialen Netzwerken wie Facebook entstehen?
Vertrauensbildung ist im Netz schwieriger, da viele nonverbale Hinweise verloren gehen. Dennoch können durch kontinuierliche Interaktion und Transparenz digitale Vertrauensverhältnisse entstehen.
Welche Selbstdarstellungstechniken gehen online verloren?
Es fehlen unmittelbare körperliche Reaktionen, Mimik, Gestik und die spontane Anpassung an das Gegenüber, die in der persönlichen Anwesenheit entscheidend sind.
Warum nutzen Organisationen soziale Netzwerke zur Beziehungspflege?
Um nahbarer zu wirken, direkt mit Kunden zu kommunizieren und ein spezifisches Markenimage („Bühnenbild“) aufzubauen.
- Quote paper
- Sergio Merz (Author), 2016, Beziehungspflege in sozialen Netzwerken. Das Modell des Soziologen Erving Goffman, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030675