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Die individuellen Kosten des Erziehungsurlaubs. Eine empirische Analyse der kurz- und längerfristigen Folgen für den Karriereverlauf von Frauen

Analyse zu Andrea Ziefles "Die individuellen Kosten des Erziehungsurlaubs" von 2004

Título: Die individuellen Kosten des Erziehungsurlaubs. Eine empirische Analyse der kurz- und längerfristigen Folgen für den Karriereverlauf von Frauen

Resumen , 2015 , 6 Páginas , Calificación: 1.2

Autor:in: Sergio Merz (Autor)

Sociología - Relaciones y Familia
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit Andrea Ziefles "Die individuellen Kosten des Erziehungsurlaubs" von 2004 und beantwortet Fragen dazu.

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Inhaltsverzeichnis

1. Was sagt die ökonomische Humankapitaltheorie über die Folgen von Erwerbsunterbrechungen (bzgl. Lohnentwicklung)?

2. Welchen Datensatz benutzt Andrea Ziefle in ihrer Untersuchung? Wie heißt die abhängige Variable der Untersuchung und wie heißt das statistische Verfahren, dass Ziefle verwendet?

3. Welche individuellen Merkmale haben einen positiven Einfluss auf die Lohnentwicklung nach der Unterbrechung?

4. Welche Bedeutung hat die Dauer der Elternzeit der Mütter für ihre weitere Lohnentwicklung?

5. Wie entwickelt sich der Lohn langfristig nach einer Unterbrechung?

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Analyse der ökonomischen Konsequenzen von Erwerbsunterbrechungen bei Frauen, insbesondere unter Berücksichtigung der kindbedingten Elternzeit und deren Auswirkungen auf die langfristige Lohnentwicklung und Karrierechancen.

  • Theoretische Erklärungsansätze für Karrierenachteile von Müttern
  • Einfluss von Humankapitalverlusten und Signalmodellen
  • Empirische Analyse auf Basis von SOEP-Daten
  • Bedeutung von Erziehungsurlaub und Berufserfahrung
  • Langfristige Lohnlücken zwischen Müttern und kinderlosen Frauen

Auszug aus dem Buch

1. Was sagt die ökonomische Humankapitaltheorie über die Folgen von Erwerbsunterbrechungen (bzgl. Lohnentwicklung)?

„Die ökonomische Humankapitaltheorie erklärt Karriereverläufe beispielsweise durch die Entwicklung der individuellen beruflichen Fertigkeiten, so dass die individuelle Entlohnung im Karriereverlauf in dem Maß ansteigt, in dem die individuelle Produktivität durch Weiterbildung und Routine zunimmt. In diesem Zusammenhang nimmt die Humankapitaltheorie an, dass jede Erwerbsunterbrechung negative Karrierefolgen, dass heißt individuelle Lohn- und Einkommensverluste nach sich ziehen sollte, da während einer Erwerbsunterbrechung kein neues Humankapital erworben und schon vorhandenes Humankapital entwertet wird (vgl. Ziefle 2004: 213). Wichtig ist dabei, dass Lohnverluste nach einer kindbedingten Erwerbsunterbrechung theoretisch keine Auswirkung der Geburt eines Kindes, sondern allein der daraus folgenden Erwerbsunterbrechung sind. Wenn es nicht zu einer Erwerbsunterbrechung kommt und Frauen nach der Geburt eines Kindes weiterhin erwerbstätig sind, sollten sich keine Abweichungen von der Normalkarriere ergeben“ (vgl. Ziefle 2004: 214f.). „Ein weiterer Erklärungsfaktor für Karrierenachteile von Müttern liegt in den Risiken beruflicher Mobilität nach der Geburt eines Kindes. Sind Frauen auf Grund der Erwerbsunterbrechung zu einem Arbeitsplatz- bzw. Arbeitgeberwechsel gezwungen, kommt es zu einem Verlust des bisher erworbenen firmenspezifischen Humankapitals und damit eventuell zu negativen Auswirkungen auf ihre weitere Karriere“ (Mertens et al. 1995; Waldfogel 1998a; Budig und England 2001; Jacobs 1997).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was sagt die ökonomische Humankapitaltheorie über die Folgen von Erwerbsunterbrechungen (bzgl. Lohnentwicklung)?: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, wonach Erwerbsunterbrechungen aufgrund von Humankapitalentwertung und Mobilitätsrisiken zu Lohnverlusten führen.

2. Welchen Datensatz benutzt Andrea Ziefle in ihrer Untersuchung? Wie heißt die abhängige Variable der Untersuchung und wie heißt das statistische Verfahren, dass Ziefle verwendet?: Es wird das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) als Datengrundlage sowie die Nutzung des Bruttostundenlohns und Fixed-Effects-Regressionsmodellen vorgestellt.

3. Welche individuellen Merkmale haben einen positiven Einfluss auf die Lohnentwicklung nach der Unterbrechung?: Das Kapitel bestätigt die Bedeutung von Bildungsjahren, Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit für die positive Entwicklung des Stundenlohns.

4. Welche Bedeutung hat die Dauer der Elternzeit der Mütter für ihre weitere Lohnentwicklung?: Es wird aufgezeigt, dass jedes zusätzliche Kind und jeder Monat im Erziehungsurlaub negative Auswirkungen auf die Lohnentwicklung haben können.

5. Wie entwickelt sich der Lohn langfristig nach einer Unterbrechung?: Hier wird die langfristige Lohnlücke zwischen Müttern und kinderlosen Frauen thematisiert, die durch geringere Karrierechancen und die ökonomischen Kosten der Kinderbetreuung begründet wird.

Schlüsselwörter

Humankapitaltheorie, Erwerbsunterbrechung, Lohnentwicklung, Sozio-ökonomisches Panel, SOEP, Bruttostundenlohn, Elternzeit, Erziehungsurlaub, Karriereverlauf, Lohnlücke, Berufserfahrung, Betriebszugehörigkeit, Fixed-Effects-Modell, Mutterschaft, Arbeitsmarktchancen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den ökonomischen Kosten und den Karrierefolgen, die durch Erwerbsunterbrechungen bei Frauen entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen Humankapitaltheorie, die Auswirkungen von Mutterschaft auf das Einkommen und empirische Befunde zur langfristigen Lohnentwicklung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Untersuchung der Frage, wie Erwerbsunterbrechungen und die Dauer der Elternzeit die zukünftigen Lohn- und Karrieremöglichkeiten von Müttern beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden empirische Analysen auf Basis von SOEP-Daten unter Anwendung von Fixed-Effects-Regressionsmodellen durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Erklärungsmodelle, Datenquellen, sowie den spezifischen Einfluss von Humankapitalmerkmalen und der Dauer des Erziehungsurlaubs auf den Stundenlohn.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Erwerbsunterbrechung, Lohnlücke, Humankapitalverlust und SOEP-Paneldaten charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Humankapitaltheorie von Signalmodellen in Bezug auf Mütter?

Während die Humankapitaltheorie den Lohnverlust durch Produktivitätsverlust erklärt, gehen Signalmodelle davon aus, dass Arbeitgeber eine Unterbrechung als Signal für eine geringere Erwerbsorientierung interpretieren.

Warum wird der Bruttostundenlohn als abhängige Variable verwendet?

Der Bruttostundenlohn ist geeignet, da er unabhängig von Arbeitszeitverkürzungen nach dem Erziehungsurlaub ist und somit ein unverfälschtes Bild der Entlohnung liefert.

Welchen Effekt hat die Rückkehr zum ehemaligen Arbeitgeber auf die Karriere?

Die Rückkehr zum früheren Arbeitgeber nach dem Erziehungsurlaub wirkt sich positiv auf die Lohnentwicklung aus, da firmenspezifisches Humankapital erhalten bleibt.

Welches langfristige Fazit zieht die Studie zu den Kosten der Kinderbetreuung?

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Frauen ihre Entscheidung für ein Kind mit mittelfristig geringeren beruflichen Chancen und Lohnnachteilen bezahlen.

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Detalles

Título
Die individuellen Kosten des Erziehungsurlaubs. Eine empirische Analyse der kurz- und längerfristigen Folgen für den Karriereverlauf von Frauen
Subtítulo
Analyse zu Andrea Ziefles "Die individuellen Kosten des Erziehungsurlaubs" von 2004
Universidad
University of Hannover  (Institut für Soziologie)
Curso
Kind, Kegel und Karriere
Calificación
1.2
Autor
Sergio Merz (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
6
No. de catálogo
V1030711
ISBN (Ebook)
9783346476517
Idioma
Alemán
Etiqueta
Die individuellen Kosten Karriereverlauf von Frauen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sergio Merz (Autor), 2015, Die individuellen Kosten des Erziehungsurlaubs. Eine empirische Analyse der kurz- und längerfristigen Folgen für den Karriereverlauf von Frauen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030711
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