Sie wollen einen eigenen Comic zeichnen, wissen aber nicht wie? Sie suchen etwas über die Geschichte des Comics? Was beinhaltet so ein Comic überhaupt? Wie finde ich die Ideen zu Bildern und Text? Wann entstanden die ersten Comics, und welche verschiedenen Zeichenstile gibt es, und welcher ist für meine Arbeit geeignet? Mir schwirrten tausend Fragen im Kopf umher, und ich wusste zuerst gar nicht, wo ich anfangen sollte mit Suchen. Sollte ich eine längere Geschichte zeichnen oder doch lieber nur einzelne Szenen und Kurzgeschichten? Alle diese Fragen werden in dieser Arbeit beantwortet und noch viele mehr.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Theoretische Grundlagen
2.1 Definition des Comics
2.2 Geschichte des Comics
2.3. Merkmale der westlichen, europäischen und japanischen Comics
2.4. Was macht einen Comic aus
2.5. Welche Einzelteile gehören zu einem Comic
2.5.1. Die Basiselemente
2.5.2. Das Storytelling
2.5.3. Das Zeichnen der Story
2.5.4. Lettering und Kolorierung
2.5.5. Die Vermarktung
3. Praktisches Vorgehen
3.1 Was soll es werden?
3.2 Ideen suchen
3.3 Die verschiedenen Zeichenutensilien
3.4. Üben, üben, üben
3.5. Der eigene Stil entsteht
3.6. Auswahl der Ideen für das Buch
3.7. Die Cartoons entstehen
3.8 Ein paar Tipps
3.9. Vermarktung
Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Entstehungsprozess eines Comics oder Cartoons von der Konzeption bis zur technischen Fertigstellung. Das primäre Ziel der Maturaarbeit ist es, die theoretischen Grundlagen des Comic-Mediums zu erarbeiten und diese in einem praktischen Teil anzuwenden, um ein eigenes Werk von A bis Z selbstständig zu realisieren.
- Historische Entwicklung und Einordnung des Comics als Medium
- Differenzierung zwischen westlichen, europäischen und japanischen Comic-Stilen
- Analyse der notwendigen Basiselemente und Arbeitsschritte
- Methodik des Storytellings und der Figurengestaltung
- Praktische Anwendung von Zeichentechniken und Materialwahl
Auszug aus dem Buch
3.3 Die verschiedenen Zeichenutensilien
Bis zur Maturaarbeit war mein liebstes Zeichenutensil der Bleistift. Dieser war aber für dieses Projekt, ausser zum Vorzeichnen, nicht geeignet. Also musste ich mir Gedanken darüber machen, mit welchen Mitteln ich meine Cartoons zeichnen wollte. Gouachefarben kannte ich aus dem Bildnerischen Gestalten an der Schule. Diese Farben mochte ich aber nicht besonders. In der Freizeit besuchte ich einen Workshop mit Acrylfarben, die mir aber auch nicht zusagten. Autodidaktisch brachte ich mir aquarellieren bei. Es machte mir zwar grossen Spass, aber die Farben waren mir zu blass. Zeichnen mit dem Computer fiel von Anfang an weg, da ich erstens nicht versiert mit dem Computer bin und zweitens die Anschaffung eines geeigneten Grafikprogramms meinen finanziellen Rahmen gesprengt hätte. Nach Gesprächen mit anderen Comiczeichnern und Fachliteratur kam ich auf spezielle Filzstifte, die auf der einen Seite einen Marker und auf der anderen Seite eine Pinselspitze haben. Obwohl die Stifte eher teuer in der Anschaffung waren, entschied ich mich für diese Variante. Die Farbauswahl ist riesig und sie brauchen, wie normale Pinsel oder Tuschefedern, keine Pflege.
Zusammenfassung der Kapitel
Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert eine fundierte Einführung in die Definition, Geschichte und die spezifischen Merkmale westlicher, europäischer und japanischer Comics.
Praktisches Vorgehen: Hier dokumentiert die Autorin den gesamten kreativen Prozess, von der Themenfindung über die Wahl der Arbeitsmittel bis hin zur technischen Ausführung und Vermarktung.
Schlüsselwörter
Comic, Cartoon, Maturaarbeit, Zeichentechniken, Storytelling, Graphic Novel, Manga, Westlicher Comic, Europäischer Comic, Illustration, Tuschezeichnung, Kolorierung, Kreativprozess, Untergrundcomix, Comic-Strips
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der eigenständigen Entwicklung und Umsetzung eines Comic- oder Cartoon-Projekts im Rahmen einer Maturaarbeit.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Neben der historischen Einordnung verschiedener Comic-Kulturen stehen die künstlerischen und technischen Aspekte der Comic-Produktion im Mittelpunkt.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die theoretische Auseinandersetzung mit dem Medium Comic und die praktische Herstellung eines eigenen Büchleins von der ersten Skizze bis zum finalen Entwurf.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Autorin kombiniert eine Literaturrecherche zu comicwissenschaftlichen Hintergründen mit einem forschenden, praktischen Ansatz (Learning-by-Doing).
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen und die detaillierte Dokumentation des praktischen Vorgehens bei der Erstellung der Cartoons.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselbegriffe sind Comic, Cartoon, Zeichentechniken, Storytelling, Manga und der europäische Comic-Stil.
Warum hat sich die Autorin für den europäischen Stil entschieden?
Der europäische Stil bot ihr mehr gestalterische Freiräume und entsprach stärker ihren persönlichen Vorlieben als der japanische oder rein amerikanische Superhelden-Stil.
Was war die größte Herausforderung bei der Umsetzung?
Die größte Herausforderung bestand in der notwendigen Einarbeitung in neue Zeichentechniken (z.B. Tuschen, Kolorieren) und der zeiteffektiven Ideenfindung für das Format.
Welche Rolle spielt die Recherche für das Projekt?
Die Recherche diente dazu, die Vorurteile gegenüber dem Medium Comic zu verstehen und verschiedene Erzählweisen sowie Genres kennenzulernen.
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- Cornelia Danuser (Author), 2020, Mein eigener Comic entsteht. Geschichte des Comics und Anleitung zum eigenen Comic, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1031228