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Kompetenzmanagement in der Praxis. Konzept, Ziele und Erfolgsfaktoren

Titel: Kompetenzmanagement in der Praxis. Konzept, Ziele und Erfolgsfaktoren

Hausarbeit , 2020 , 20 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der Fragestellung: Was ist Kompetenzmanagement? Daraus lassen sich weitere Fragen ableiten: Welche Ziele und Aufgaben verfolgt das Kompetenzmanagement? Welches Konzept wird im Kompetenzmanagement angewendet? Was sind Erfolgsfaktoren und wie kann ein Kompetenzmanagement in der Praxis aussehen?

Um dies zu beantworten, werden zu Beginn die Grundlagen des Kompetenzmanagement herausgearbeitet, wie die Definition von Begrifflichkeiten und die Ziele und Aufgaben. Im Anschluss wird das Konzept des Kompetenzmodells betrachtet. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden daraufhin die Erfolgsfaktoren dargestellt und ein Umsetzungsbeispiel des Kompetenzmanagements in der Praxis erläutert. Abschließend werden die wesentlichen Erkenntnisse nochmal zusammengefasst. Die Beantwortung der Fragestellungen soll branchenunabhängig sein.

Unsere heutige und zukünftige Arbeitswelt befindet sich in einem rasanten Wandel, der durch die Digitalisierung und neue Technologien sehr tiefgreifende Veränderungen mit sich bringt. Arbeitsabläufe und Produktionsprozesse gewinnen immer mehr an Dynamik und Komplexität. Damit das Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt, müssen neue Kompetenzen aufgebaut werden. Der Ansatzpunkt, unternehmensinterne Ressourcen zu nutzen, um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen, auch Ressource Based View genannt, existiert schon länger.

Doch durch die rasante Verbreitung dieser Sichtweise in den 1990er-Jahren gewann das Kompetenzmanagement eine ganz neue Bedeutung. Die Entwicklungen der unternehmensinternen Kompetenzen dürfen nicht mehr dem Zufall überlassen werden, sondern müssen aktiv gemanagt werden, denn Kompetenzen bilden die Grundlagen des Wettbewerbsvorsprungs. Besonders in Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 ist es wichtig, sich der Früherkennung von Kompetenzanforderungen zu widmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen des Kompetenzmanagements

2.1 Definition der Begrifflichkeiten

2.2 Ziele und Aufgaben

3 Konzept des Kompetenzmodells

4 Erfolgsfaktoren

4.1 Kompetenzkultur aufbauen

4.2 Kompetenzmanagement über Mitarbeitergenerationen

5 Umsetzung in der Praxis

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Bedeutung und praktische Anwendung von Kompetenzmanagement in einer sich durch Digitalisierung und technologischen Wandel schnell verändernden Arbeitswelt. Das primäre Ziel ist es, ein Verständnis für die theoretischen Grundlagen, die zentralen Konzepte und die Erfolgsfaktoren des Kompetenzmanagements zu schaffen und anhand eines Praxisbeispiels aufzuzeigen, wie Unternehmen Kompetenzen effektiv identifizieren, steuern und weiterentwickeln können.

  • Grundlegende Definition und Abgrenzung von Wissen, Qualifikation und Kompetenz.
  • Strukturierung von Kompetenzmodellen und deren Anforderungskatalogen.
  • Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren für eine gelebte Kompetenzkultur.
  • Strategien zum Wissenstransfer zwischen Mitarbeitergenerationen.
  • Praxisnahe Umsetzung von Kompetenzmanagement-Systemen in Großunternehmen.

Auszug aus dem Buch

3 Konzept des Kompetenzmodells

Ein Kompetenzmodell kann als Anforderungskatalog an die Mitarbeiter bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich um eine strukturierte Zusammenstellung von Kompetenzen, welche zur Leistungserbringung und zur Erreichung der Geschäftsziele notwendig sind. Das verfolgte Ziel von Kompetenzmodellen ist, das gesamte Kompetenzpotential im Unternehmen zu nutzen und zu steigern. Dabei soll sich das Kompetenzmodell an dem Wertesystem sowie an der Strategie des Unternehmens orientieren. Des Weiteren muss das Modell in einer allgemein verständlichen Sprache formuliert sein.

Für die Erstellung eines Kompetenzmodells wird zunächst in die vier Grunddimensionen des kompetenten Handelns aufgeteilt. Die Grunddimensionen sind personale Kompetenzen, aktivitätsbezogene Kompetenzen, fachlich-methodische Kompetenzen und die sozial-kommunikative Kompetenzen. Die Ausprägung dieser Grunddimensionen können sowohl positiven als auch negativen Charakter haben. Personale Kompetenzen sind Fähigkeiten Wertehaltungen und Ideale zu entwickeln sowie sich gegenüber auch kritisch sein zu können. Personen mit hoher personaler Kompetenz haben Charisma und werden als Vorbild wahrgenommen. Aktivitätsbezogene Kompetenzen sind Fähigkeiten die eigenen Werte und Ideale sowie das vorhandene und erworbene Wissen willensstark umzusetzen. Menschen, die hier eine hohe Kompetenzausprägung aufweisen können, wollen Verantwortung übernehmen. Fachlich-methodische Kompetenzen sind Fähigkeiten auch schwierige Probleme durch das vorhandene Wissen zu bewältigen. Mitarbeiter mit hoher fachlich-methodischer Kompetenz arbeiten sehr zielorientiert und haben meist den neusten Kenntnisstand. Sozial-kommunikative-Kompetenzen sind Fähigkeiten, sich mit anderen auseinander zusetzten und kreativ sowie kooperativ zu kommunizieren. Menschen, die hier eine hohe Kompetenzausprägung aufweisen, haben ein feines Gespür für die Bedürfnisse anderer und vermitteln in Konflikten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den rasanten Wandel der modernen Arbeitswelt und definiert die Notwendigkeit eines aktiven Kompetenzmanagements zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen.

2 Grundlagen des Kompetenzmanagements: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung, indem es die Begriffe Wissen, Qualifikation und Kompetenz voneinander abgrenzt und die strategischen sowie operativen Aufgaben des Kompetenzmanagements definiert.

3 Konzept des Kompetenzmodells: Hier werden die Grunddimensionen des Kompetenzmodells erläutert und der dreiphasige Prozess (Modellierung, Identifikation, Validierung) zur Erstellung eines bedarfsgerechten Anforderungskatalogs beschrieben.

4 Erfolgsfaktoren: Der Fokus liegt auf der Etablierung einer transparenten Kompetenzkultur sowie der Sicherung von Erfahrungswissen beim Generationenwechsel in Unternehmen.

5 Umsetzung in der Praxis: Dieses Kapitel veranschaulicht anhand des Beispiels der ZF Friedrichshafen AG die operative Implementierung von Kompetenzmanagement-Tools, insbesondere des Profilabgleichs im Rahmen von Personalentwicklungsgesprächen.

6 Fazit: Das Fazit fasst die zentrale Bedeutung eines gut etablierten Kompetenzmanagements für Unternehmen jeglicher Größe zusammen, um das Potenzial der Mitarbeiter nachhaltig zu sichern.

Schlüsselwörter

Kompetenzmanagement, Kompetenzmodell, Personalentwicklung, Wissensmanagement, Qualifikation, Strategisches Kompetenzmanagement, Operatives Kompetenzmanagement, Kompetenzkultur, ZF Friedrichshafen AG, Skill-Management, Anforderungsprofil, Personalentwicklungsgespräch, Fachkenntnisse, Wissenstransfer, Wettbewerbsvorteil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Management von Mitarbeiterkompetenzen in Unternehmen, um diesen in einem dynamischen und durch Digitalisierung geprägten Arbeitsumfeld wettbewerbsfähig zu halten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Abgrenzung von Kompetenzen, die Gestaltung von Kompetenzmodellen, Erfolgsfaktoren für die Unternehmenskultur sowie die praktische Anwendung von Personalentwicklungsinstrumenten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Notwendigkeit und Umsetzung von Kompetenzmanagement zu vermitteln, um individuelles und organisationales Potenzial zu identifizieren und zielgerichtet zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Untersuchung eines praxisnahen Fallbeispiels (ZF Friedrichshafen AG), um theoretische Konzepte in die unternehmerische Praxis zu übertragen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erarbeitet die theoretischen Grundlagen, erläutert den Aufbau von Kompetenzmodellen in drei Phasen, analysiert Erfolgsfaktoren wie die Feedbackkultur und beschreibt konkret den Profilabgleich bei der ZF Friedrichshafen AG.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kompetenzmanagement, Personalentwicklung, Anforderungsprofil, Wissensmanagement und Skill-Management definiert.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Wissen und Kompetenz?

Wissen wird als personengebundene Kenntnis zur Problemlösung definiert, während Kompetenz die Fähigkeit beschreibt, dieses Wissen in komplexen, dynamischen oder chaotischen Situationen kreativ und selbstorganisiert anzuwenden.

Welche Rolle spielt der "Profilabgleich" bei der ZF Friedrichshafen AG?

Der Profilabgleich dient dazu, zwischen dem Ist-Zustand (vorhandene Kompetenzen) und dem Soll-Zustand (Anforderungsprofil einer Rolle) zu vermitteln, um systematisch passende Qualifikationsmaßnahmen für Mitarbeiter abzuleiten.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kompetenzmanagement in der Praxis. Konzept, Ziele und Erfolgsfaktoren
Hochschule
Hochschule Ravensburg-Weingarten
Note
1,8
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
20
Katalognummer
V1032268
ISBN (eBook)
9783346420794
ISBN (Buch)
9783346420800
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personalentwicklung Kompetenzen Kompetenzmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Kompetenzmanagement in der Praxis. Konzept, Ziele und Erfolgsfaktoren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1032268
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Leseprobe aus  20  Seiten
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