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Prüfungsmechanismen bei Wirecard. Die Kontrollierbarkeit der Finanzwelt

Ist die aktuelle Finanzwelt mit den bestehenden Prüfmechanismen am Beispiel Wirecard noch kontrollierbar?

Titre: Prüfungsmechanismen bei Wirecard. Die Kontrollierbarkeit der Finanzwelt

Travail d'étude , 2021 , 52 Pages , Note: 1,2

Autor:in: Alexander Schmidt (Auteur)

Economie politique - Finances
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Résumé Extrait Résumé des informations

Ziel dieser Arbeit ist es, verschiedene Kontrollgremien wie die Prüfungsgesellschaften, die BaFin und den Aufsichtsrat auf Effektivität und Aktualität in Zusammenhang mit der Finanzwelt zu überprüfen.

Dafür sollen die einzelnen Prüfmechanismen durch eine kritische Analyse ihrer Aufgaben, Anforderungen und Prüfungsmöglichkeiten beleuchtet werden. Hierfür dient der Fall Wirecard als aktuelles Beispiel, an welchem die Beurteilung der Prüfmechanismen stattfindet. Im Zuge einer Fallstudie wird darauf abgezielt, die Kontrollaufgaben der Gremien mit ihrem Verhalten und den ihnen zugrundeliegenden Kontrollmöglichkeiten ins Verhältnis zu setzen.

Anschließend soll auf den Erkenntnissen basierend ein Rückschluss auf die Kontrolle der Finanzwelt gezogen werden. Dabei wird nicht auf eine endgültige Feststellung von möglichem Fehlverhalten der teilhabenden Kontrollorgane abgezielt, sondern eine grundlegende Einschätzung der Angemessenheit der Prüfmechanismen angestrebt.

Durch die Insolvenz des Zahlungsdienstleisters Wirecard in Folge jahrelangen Bilanzbetrugs stehen die Prüfungsinstitutionen, die mit der Unternehmenskontrolle beauftragt sind, in der Kritik. Diese Kritik bildet das Fundament der Problemstellung dieser Arbeit: Ist die aktuelle Finanzwelt mit den bestehenden Prüfmechanismen noch kontrollierbar?

Die Ergebnisse der Fallstudie zeigen, dass die Finanzwelt mit den bestehenden Prüfmechanismen noch kontrollierbar ist, es jedoch gewisser Angleichungen bedarf. Hiervon betroffen ist hauptsächlich die Kontrolle durch die BaFin, welche mangelnde Kompetenzen und strukturelle Defizite hinsichtlich der Aufdeckung von Bilanzbetrug aufweist. Die lange Zeit unentdeckt gebliebene Falschdarstellung im Fall Wirecard lässt sich für Aufsichtsrat und Abschlussprüfer*innen dagegen eher mit dem individuellen Prüfungsverhalten der beteiligten Akteur*innen begründen.

Zukünftig sind weitere neue Erkenntnisse zum Fall Wirecard für die Schlussfolgerungen dieser Arbeit relevant und könnten ergänzend betrachtet werden. Weiterführende Forschung könnte ebenso zusätzliche Kontrollinstitutionen sowie mögliche Anpassungen des gesamten Prüfungssystems untersuchen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 DIE FINANZWELT – KONTROLLIERBAR?

1.1 WIRECARD – EIN MILLIARDENGRAB

1.2 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG

1.3 METHODISCHE VORGEHENSWEISE

2 PRÜFUNGSMECHANISMEN IN DER FINANZWELT

2.1 WIRTSCHAFTS-/ABSCHLUSSPRÜFUNG

2.2 BAFIN

2.3 AUFSICHTSRAT

3 DER FALL WIRECARD – EINE FALLSTUDIE

3.1 METHODIK – FALLSTUDIE

3.2 WIRTSCHAFTS-/ABSCHLUSSPRÜFUNG

3.3 BAFIN

3.4 AUFSICHTSRAT

3.5 DISKUSSION

3.6 METHODENREFLEXION

4 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

4.1 ZENTRALE FORSCHUNGSERGEBNISSE

4.2 ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNGEN

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch, ob die aktuellen Prüfmechanismen der Finanzwelt noch in der Lage sind, komplexe Betrugsfälle wie jenen der Wirecard AG rechtzeitig aufzudecken, um die Sicherheit der Kapitalmärkte zu gewährleisten. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Ist die aktuelle Finanzwelt mit den bestehenden Prüfmechanismen noch kontrollierbar?

  • Analyse der Wirksamkeit von externen Abschlussprüfungen
  • Untersuchung der staatlichen Aufsichtsrolle der BaFin
  • Evaluation des unternehmensinternen Kontrollorgans Aufsichtsrat
  • Fallstudie zum Bilanzbetrug im Wirecard-Konzern
  • Diskussion über potenzielle Anpassungen des Prüfungssystems

Auszug aus dem Buch

3.1 Methodik – Fallstudie

Bei der Fallstudie handelt es sich um eine Form der qualitativen empirischen Forschung. Dabei kennzeichnet sich die qualitative Forschung durch eine interpretative Verarbeitung von vornehmlich verbalen bzw. nichtnumerischen Daten, wodurch sie sich vom statistischen Analyseansatz der quantitativen Forschung absetzt. Die qualitative Methode der Fallstudie stellt durch die vielen verschiedenen Wahlmöglichkeiten bei der Datenerhebung einen relativ offenen Forschungsansatz dar. Dies ermöglicht einen universellen Einsatz in einem weiten Spektrum verschiedenartiger Forschungsfragen, so können einerseits bereits bestehende Theorien getestet und andererseits neue Hypothesen entwickelt bzw. bestehende weiterentwickelt werden. Dabei wird, unabhängig davon ob Hypothesen getestet oder aufgestellt werden sollen, eine deduktive Vorgehensweise gewählt, d.h. die Untersuchung findet basierend auf bestehenden Texten und unter Berücksichtigung der relevanten Literatur statt.

Grundsätzlich wird bei der Fallstudie zwischen der Einzelfallstudie und der vergleichenden Fallstudie, bei welcher mehrere Fälle analysiert und miteinander verglichen werden, unterschieden. Die vergleichende Fallstudie bietet den Vorteil, dass durch das Betrachten mehrerer Fälle, die sich in den Resultaten ergebenden Überschneidungen und Unterschiede zwischen den verschiedenen Fällen kritisch beleuchtet werden können. Hierdurch wird eine weitreichendere Betrachtung des Themenkomplexes ermöglicht. Jedoch bedarf es hierfür geeigneter Fälle, welche für einen Vergleich herangezogen werden können, womit die Untersuchung von bisher unerforschten Phänomenen oder extremen, einzigartigen Gegebenheiten anhand einer vergleichenden Fallstudie kaum oder nur schwer möglich ist. Aus diesem Grund und vor allem aufgrund des erheblichen zusätzlichen Arbeitsaufwands, den eine Erforschung von mehreren Fällen mit sich bringt, findet in dieser Arbeit eine Einzelfallstudie Anwendung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 DIE FINANZWELT – KONTROLLIERBAR?: Einleitung in die Problematik anhand aktueller Beispiele wie GameStop und Wirecard sowie Definition des Untersuchungsziels.

2 PRÜFUNGSMECHANISMEN IN DER FINANZWELT: Theoretische Darstellung der drei Kontrollinstanzen Abschlussprüfer, BaFin und Aufsichtsrat im Kontext der Prinzipal-Agenten-Theorie.

3 DER FALL WIRECARD – EINE FALLSTUDIE: Detaillierte Analyse des Wirecard-Skandals unter Anwendung der Inhaltsanalyse zur Bewertung der realen Wirksamkeit der Kontrollmechanismen.

4 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Synopse der zentralen Erkenntnisse und Diskussion über notwendige strukturelle Anpassungen sowie zukünftige Entwicklungen im Prüfungswesen.

Schlüsselwörter

Wirecard, BaFin, Abschlussprüfung, Aufsichtsrat, Finanzwelt, Bilanzbetrug, Fallstudie, Kontrollmechanismen, Corporate Governance, Enforcement-Verfahren, Treuhandkonten, Kapitalmarkt, Rechnungslegung, Prüfungstheorie, Risikomanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Effektivität von Kontrollmechanismen in der Finanzwelt und analysiert, warum diese im Fall Wirecard versagt haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Rolle von externen Abschlussprüfern, die staatliche Aufsicht durch die BaFin und die interne Überwachung durch den Aufsichtsrat.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit stellt die provokative Frage, ob die moderne Finanzwelt mit den bestehenden Prüfmechanismen überhaupt noch effektiv kontrollierbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine qualitative Einzelfallstudie durch, die auf einer Inhaltsanalyse von Literatur, Fachartikeln und offiziellen Berichten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der Prüfinstitutionen und eine praktische Anwendung dieser Erkenntnisse auf den Wirecard-Skandal.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind primär Wirecard, Bilanzbetrug, Abschlussprüfung, BaFin, Aufsichtsrat und Kontrollierbarkeit.

Welche Rolle spielte der Aufsichtsrat bei Wirecard laut der Analyse?

Der Aufsichtsrat zeigte strukturelle Schwächen und ein mangelndes Durchsetzungsvermögen, was primär auf ein individuelles Versagen bei der Überwachung des Vorstands hindeutet.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der BaFin?

Die Arbeit kritisiert strukturelle Defizite und mangelnde Kompetenzen der BaFin im Bereich des Enforcement-Verfahrens bei der Aufdeckung von Bilanzbetrug.

Könnte die Abschlussprüfung durch EY früher gegriffen haben?

Die Analyse legt nahe, dass bei strikter Einhaltung der Vorgaben zur Bestätigung von Treuhandkonten durch Banken ein Betrug hätte früher aufgedeckt werden können.

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Résumé des informations

Titre
Prüfungsmechanismen bei Wirecard. Die Kontrollierbarkeit der Finanzwelt
Sous-titre
Ist die aktuelle Finanzwelt mit den bestehenden Prüfmechanismen am Beispiel Wirecard noch kontrollierbar?
Université
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Note
1,2
Auteur
Alexander Schmidt (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
52
N° de catalogue
V1032736
ISBN (ebook)
9783346440495
ISBN (Livre)
9783346440501
Langue
allemand
mots-clé
Wirecard Wirtschaftsprüfung BaFin Aufsichtsrat Prüfmechanismen EY Fallstudie Prüfungsmechanismen Finazwelt IDW Abschlussprüfung Jahresabschluss Drittpartnergeschäft TPA Finanzdienstleister DPR
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alexander Schmidt (Auteur), 2021, Prüfungsmechanismen bei Wirecard. Die Kontrollierbarkeit der Finanzwelt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1032736
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Extrait de  52  pages
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