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Warum haben transnationale Organisationen, wie Greenpeace, Einfluss auf die deutsche Bundesregierung?

Titel: Warum haben transnationale Organisationen, wie Greenpeace, Einfluss auf die deutsche Bundesregierung?

Hausarbeit , 2016 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tobias Grebe (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein
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Viele Aktivitäten von Greenpeace haben sowohl politische als auch gesellschaftliche Entscheidungen bewirkt. Des Weiteren ist aufgefallen, dass viele Abläufe der Aktionen von Greenpeace bis hin zum Resultat, an die Idee der Exchange Theorie (engl. Austauschtheorie) erinnert. Diese Arbeit möchte untersuchen in welchem Umfang die transnationale Organisation Greenpeace unter der Betrachtung der Exchange Theorie dazu beigetragen haben könnte, dass Entscheidungen der Bundesregierung getroffen worden sind.
Grundlegend lautet die Fragestellung: Warum haben transnationale Organisationen, wie z.B. Greenpeace, Einfluss auf die deutsche Bundesregierung?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriff transnationale Organisation

2.1 Gewinnorientiert agierende multinationale Unternehmen/Konzerne

2.2 Internationale Nichtregierungsorganisationen

3 Exchange Theorie

4 Greenpeace

4.1 Gründung und Entwicklung

4.2 Greenpeace in Deutschland

5 Greenpeace und die Bundesregierung

6 Schluss/Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss der transnationalen Organisation Greenpeace auf die deutsche Bundesregierung unter Anwendung der Exchange Theorie, um zu analysieren, ob und in welchem Umfang eine gegenseitige Abhängigkeit oder ein Austauschverhältnis existiert.

  • Definition und Abgrenzung transnationaler Akteure
  • Grundlagen der Exchange Theorie (Austauschtheorie)
  • Historische Entwicklung und Strukturen von Greenpeace
  • Analyse der Interaktion zwischen NGOs und staatlichen Institutionen
  • Fallbeispiel Greenpeace in Deutschland

Auszug aus dem Buch

3 Exchange Theorie

Die Exchange Theorie (engl. Austauschtheorie) ein ursprünglich aus der Sozialpsychologie („social exchange) entwickeltes Konzept über das Zustandekommen sozialer Austauschprozesse, das auf dem Grundgedanken aufbaut, dass es wegen des (als Prämisse unterstellten) Nutzenmaximierungsverhaltens von Individuen nur dann zu (Markt-) Transaktionen kommt, wenn alle beteiligten Partner zumindest auf längere Sicht ein Gleichgewicht an Anreiz und Beiträgen aus den Transaktionen erkennen. Nach Thibaut und Kelly (1959) laufen dabei bei den Beteiligten soziale Vergleichsprozesse ab, für die zwei Standards relevant sind, an denen die Konsequenzen möglicher Handlungsweisen gemessen werden: Das auf Erfahrung mit ähnlichen Situationen aus der Vergangenheit definierte Vergleichsniveau VN1 und das aus anderen (alternativen) Austauschbeziehungen erwartete Vergleichsniveau VN2.

Dadurch kann belegt werden, dass aktuell günstige Interaktionsergebnisse nicht automatisch die Stabilität einer Beziehung garantieren und ungünstige Interaktionsergebnisse nicht automatisch zur Aufkündigung der Beziehung führen. Mit dieser Vergleichsweise lassen sich auch Machtpositionen vergleichen, beschreiben und erklären, dass wird in dieser Arbeit nicht weiter berücksichtigt.

Grundgedanke der austauschtheoretischen Konzeption ist es also, dass der Mensch das Ziel erreichen möchte, dass sich das, was er gibt, mit dem, was er bekommt, in einem Gleichgewicht befindet. Georg Caspar Homans hat die Austauschtheorie in mehrere Hypothesen aufgeteilt, die alle eine Definitionsidee darstellen können. Die zentralen Sätze aus der letzten Fassung (Homans 1974, S. 16-39) werde ich gleich kurz aufzeigen, aber nicht genauer auf sie eingehen, da dies den Umfang der Arbeit überschreiten würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit leitet in die Thematik der transnationalen Organisationen ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach deren Einfluss auf die deutsche Bundesregierung.

2 Begriff transnationale Organisation: Es werden multinationale Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) theoretisch definiert und voneinander abgegrenzt.

3 Exchange Theorie: Das theoretische Konzept der Austauschtheorie wird erläutert, um das Zustandekommen sozialer Austauschprozesse und Nutzenmaximierung zu erklären.

4 Greenpeace: Dieses Kapitel widmet sich der historischen Gründung, Entwicklung sowie der spezifischen Organisationsstruktur von Greenpeace in Deutschland.

5 Greenpeace und die Bundesregierung: Hier wird untersucht, wie die Interaktion zwischen Greenpeace und der Bundesregierung gestaltet ist und inwiefern die Exchange Theorie als Erklärungsmodell dient.

6 Schluss/Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Rolle von Greenpeace als "guter Gegner" der Politik und einer Win-Win-Situation zwischen NGO und Staat.

Schlüsselwörter

Greenpeace, Bundesregierung, Transnationale Organisationen, Exchange Theorie, Austauschtheorie, NGO, Umweltschutz, Politik, Agenda 21, Machtverhältnisse, Zivilgesellschaft, Nachhaltige Entwicklung, Politische Einflussnahme, Kooperation, Lobbyismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Einflussmöglichkeiten und die Interaktionsdynamik zwischen einer transnationalen NGO (Greenpeace) und der deutschen Bundesregierung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Themenfelder umfassen die Definition transnationaler Organisationen, die soziologische Austauschtheorie sowie die praktische Ausgestaltung von Kampagnenarbeit im politischen Raum.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob der politische Einfluss von Greenpeace auf die Bundesregierung durch eine wechselseitige Austauschbeziehung (Exchange Theorie) erklärt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine politikwissenschaftliche Literatur- und Theorieanalyse sowie eine fallbezogene Untersuchung der Akteurskonstellation Greenpeace-Bundesregierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Exchange Theorie) und eine empirisch-deskriptive Betrachtung von Greenpeace, seiner Entstehung und seines Verhältnisses zum deutschen Staat.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Greenpeace, Exchange Theorie, transnationale Akteure, politische Unabhängigkeit und die Rolle von NGOs im Rahmen der Agenda 21.

Wie unterscheidet sich die Protestkultur von Greenpeace von klassischen Demonstrationen?

Greenpeace setzt nicht auf anonyme Massenproteste, sondern auf gezielte Aktionen, bei denen Akteure mit ihrer Person für ein spezifisches Thema einstehen und den Dialog mit Politik und Industrie erzwingen.

Warum sieht der Autor eine "Win-Win-Situation" zwischen Greenpeace und der Bundesregierung?

Der Autor argumentiert, dass Greenpeace durch fundierte Informationen und Lösungsangebote zur politischen Agenda beitragen kann, während die Regierung durch ökologische Erfolge in der Öffentlichkeit an Legitimität gewinnen kann.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Warum haben transnationale Organisationen, wie Greenpeace, Einfluss auf die deutsche Bundesregierung?
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,3
Autor
Tobias Grebe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V1032887
ISBN (eBook)
9783346440396
ISBN (Buch)
9783346440402
Sprache
Deutsch
Schlagworte
transnationale Organisation Exchange Theorie Greenpeace Bundesregierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Grebe (Autor:in), 2016, Warum haben transnationale Organisationen, wie Greenpeace, Einfluss auf die deutsche Bundesregierung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1032887
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Leseprobe aus  16  Seiten
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