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Burnout als Folge von Job-Person-Mismatches. Einfluss von situativen Faktoren innerhalb einer Organisation

Title: Burnout als Folge von Job-Person-Mismatches. Einfluss von situativen Faktoren innerhalb einer Organisation

Term Paper , 2018 , 29 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Denis Rossa (Author)

Leadership and Human Resources - Occupational burnout and stress at work
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Das Ziel der folgenden Hausarbeit ist es, den Einfluss von situativen Faktoren innerhalb einer Organisation bei der Entstehung von Burnout herauszustellen und die damit verbundene Konsequenz für das Erleben und Verhalten des Mitarbeiters aufzuzeigen. Das Job-Person-Mismatch Modell von Maslach ermöglicht eine Identifizierung dieser Missverhältnisse zwischen Mensch und Arbeit am Praxisbeispiel im Pflegebereich. Im Zusammenhang mit den auftretenden Folgen wird der individuelle und der unternehmerische Präventionsansatz vorgestellt und die Schwierigkeiten der Implementierung gegenübergestellt.

So wie ihr ergeht es auch vielen anderen Berufstätigen in Deutschland. Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der TK Krankenkasse aus 2006 fand heraus, dass zu viel Arbeit, regelmäßiger Termindruck, sowie Störungen, die den Arbeitsfluss unterbrechen zu den meist genannten Stressfaktoren am Arbeitsplatz zählen. In der Zeit des Internets und der Globalisierung werden hohe Anforderungen und Erwartungen an die Mitarbeiter gestellt: 200% Leistung, hohes Engagement und Flexibilität auf Kosten der persönlichen Gesundheit. Insbesondere im Bereich der Pflege, die durch stetig kürzende Budgets und Stellenabbaue gekennzeichnet ist, tritt eine besonders hohe Rate an Arbeitsunfähigkeitstagen aufgrund von Burnout-Leiden auf.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung

2. Der Kontext Arbeit

2.1 Transformation der Arbeitswelt

2.2 Burnout: Modewort oder Berufskrankheit?

3. Burnout Modell nach C. Maslach

3.1 Drei Dimensionen von Burnout

3.2 Job-Person-Mismatches

4. Fallbeispiel

4.1 Isabel, die Pflegerin

5. Burnout Prävention

5.1 Diskussion

5.1.1 Der individuelle Ansatz

5.1.2 Der unternehmerische Ansatz

5.1.3 Fazit

5.2 Kritische Würdigung

7. Bibliographie

7.1 Internetquellen

7.2 Abbildungsverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den Einfluss situativer Faktoren innerhalb einer Organisation auf die Entstehung von Burnout zu analysieren und dessen Konsequenzen für das Erleben und Verhalten von Mitarbeitern aufzuzeigen. Dabei wird insbesondere das Job-Person-Mismatch Modell nach Maslach genutzt, um Missverhältnisse zwischen Mensch und Arbeitsplatz anhand eines Praxisbeispiels im Pflegebereich zu identifizieren und präventive Lösungsansätze zu bewerten.

  • Analyse des Wandels der Arbeitswelt und dessen Auswirkungen auf Mitarbeiter
  • Multidimensionale Betrachtung des Burnout-Modells nach C. Maslach
  • Identifikation von situativen Stressoren mittels des Job-Person-Mismatch Modells
  • Fallstudie zur prekären Arbeitssituation im Pflegebereich
  • Gegenüberstellung individueller und unternehmerischer Präventionsstrategien

Auszug aus dem Buch

3.2 Job-Person-Mismatches

Die Auswertungen aus Maslachs Interviewdaten, die Auskunft über den emotionalen Status und die Beziehungsqualität zu den Patienten geben, haben ergeben, dass neben der Qualität der Interaktion zwischen Angestellten und Patienten auch situative Faktoren herangezogen werden müssen, um zu verstehen, welche Variablen die Entstehung des Phänomens am Arbeitsplatz begünstigen. Ebenfalls konnte gezeigt werden, dass die Entstehung von Burnout abhängig von „critical job factors, demographic variables, and coping strategies“ ist. Es konnte ein linearer Zusammenhang zwischen situativen Bedingungen am Arbeitsplatz und den Werten auf der MBI Skala festgestellt werden: D.h. Menschen, die sich emotional erschöpft fühlten und dieses Gefühl als sehr hoch einschätzten, erzielten auf der Skala ebenfalls einen hohen Wert. Der Auslöser ihrer Gefühlslage lag in den situativen Variablen am Arbeitsplatz wie z.B. ein hohes Arbeitsaufkommen oder Zeitdruck. Demnach können die Umwelt bzw. die situativen Faktoren die Stimmung von Angestellten beeinflussen. Die Frage stellt sich, wie kann sich das Individuum gegen diese Einflüsse wehren und was können Arbeitgeber pro aktiv tun, damit es gar nicht zur Entstehung von Burnout unter der Arbeiterschaft kommt?

Wir hatten zuvor berichtet, dass die Entstehung von Burnout durch die Qualität der Kommunikation und Interaktion und auch durch situative Variablen in der Organisation wie z.B. durch ein hohes Arbeitsvolumen beeinflusst wird. Diese wirken über einen längeren Zeitraum auf das Individuum als negativer Stress ein, welches das Individuum durch eigene Copingstrategien und geringe Ressourcen nicht positiv bewältigen kann. Das Job-Person-Mismatches Paradigma von Maslach definiert Stress als eine Lücke zwischen dem Angestellten und dem Beruf bzw. „the nature of the job is not in harmony with the nature of the people, and the result is increased exhaustion, cynicism, and inefficacy of burnout.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtung der Relevanz von Burnout als gesundheitliches Problem in der modernen Arbeitswelt und Definition der Zielsetzung der Hausarbeit.

2. Der Kontext Arbeit: Untersuchung des Wandels der Arbeitswelt sowie der psychologischen Bedeutung von Arbeit als psychosoziale Funktion für den Menschen.

3. Burnout Modell nach C. Maslach: Detaillierte Erläuterung des multidimensionalen Burnout-Modells mit Fokus auf die drei Dimensionen und das Job-Person-Mismatch-Paradigma.

4. Fallbeispiel: Praxisnahe Schilderung der Arbeitsbedingungen einer Pflegerin zur Verdeutlichung von Missverhältnissen am Arbeitsplatz.

5. Burnout Prävention: Analyse von Interventionsmöglichkeiten durch individuelle und unternehmerische Ansätze sowie eine kritische Auseinandersetzung mit dem Modell.

7. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Literatur sowie der Internetquellen und Abbildungsverzeichnisse.

Schlüsselwörter

Burnout, Job-Person-Mismatch, Maslach Burnout Inventory, Stressfaktoren, Arbeitswelt, Prävention, emotionale Erschöpfung, Pflegebereich, Arbeitsbelastung, Ressourcen, psychische Gesundheit, Engagement, MBI, Selbstwirksamkeit, Organisationsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Burnout als ein Phänomen, das primär durch ungünstige situative Bedingungen am Arbeitsplatz entsteht, statt ausschließlich das Individuum verantwortlich zu machen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die Transformation der Arbeitswelt, die multidimensionale Theorie von Burnout nach Maslach, die Anwendung auf den Pflegebereich sowie Möglichkeiten zur betrieblichen Prävention.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie situative Faktoren in einer Organisation zu Burnout führen und welche Strategien (individuell vs. unternehmerisch) zur Prävention erfolgreich implementiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse bestehender Literatur und wissenschaftlicher Modelle (insb. von Christina Maslach) basiert und diese durch ein praxisbezogenes Fallbeispiel untermauert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die drei Dimensionen von Burnout, definiert sechs Mismatch-Bereiche (wie Arbeitsüberlastung oder Wertekonflikte) und stellt Lösungsansätze zur Verbesserung der Arbeitsumgebung vor.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Job-Person-Mismatch, emotionale Erschöpfung, Organisationspsychologie, Burnout-Prävention und Arbeitsbelastung definieren.

Warum wird im Dokument gerade das Beispiel einer Pflegerin gewählt?

Der Pflegebereich dient als exemplarisches Feld, da hier strukturelle Probleme wie Personalmangel, Zeitdruck und hohe emotionale Belastung besonders ausgeprägt sind und die Entstehung von Burnout begünstigen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Prävention?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der unternehmerische Ansatz erfolgsversprechender ist, da dieser die Verantwortung bei der Organisation sieht und durch die Einbindung der Mitarbeiter eine langfristige Identifikation mit dem Arbeitsplatz fördert.

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Details

Title
Burnout als Folge von Job-Person-Mismatches. Einfluss von situativen Faktoren innerhalb einer Organisation
College
SRH - Mobile University
Grade
1,0
Author
Denis Rossa (Author)
Publication Year
2018
Pages
29
Catalog Number
V1039102
ISBN (eBook)
9783346451415
ISBN (Book)
9783346451422
Language
German
Tags
Burnout Job Arbeit Überlastung Job-Person-Mismatch Prävention Gesundheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Denis Rossa (Author), 2018, Burnout als Folge von Job-Person-Mismatches. Einfluss von situativen Faktoren innerhalb einer Organisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1039102
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